• 18.08.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Ein Mythos: Alleinerziehende sind arm

singlemom

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Und wieder eine heroische Dokumentation über die Heldinnen Deutschlands, die Alleinerziehenden. Diesmal im WDR, gesendet am Montag und nun auch in der Mediathek verfügbar.

Der Slogan einer armen Mutti ohne Ehemann und Freund, das heißt ohne Sex und ohne männliche Führung, hat mir besonders gut gefallen: „Ich ziehe für den Staat drei Kinder groß!“ Respekt. Eine Aussage, die mich durchaus wundert, denn der Staat hat ihr den Braten sicher nicht in die Röhre geschoben. Vielmehr hat sie ihren Mann, genauer gesagt waren es mehrere Männer, nicht halten können. Alle suchten das Weite.

In dieser WDR-Doku „Arm gemacht – Alleinerziehende in Deutschland“ wurden keine neuen Erkenntnisse präsentiert. Natürlich kam wieder die alte Leier, dass die Männer keinen Unterhalt zahlen. Um es mit den Worten des VAMV, einem Weiberverein für Alleinerziehende, zu sagen, zahlen knapp 50% der unterhaltspflichtigen Männer überhaupt nichts. Nicht einen Cent. Als ich diese Aussage hörte, fühlte ich mich gut, sogar prächtig. Schließlich sind Frauen, die als Alleinerziehende die Behörden ständig mit neuen Geldforderungen nerven, schon mit den Kindern belohnt. Wer die Kinder bekommt, das sind eben die Frauen, muss seine Blagen auch versorgen. Wer das Sorgerecht innehat, muss auch die Sorgepflicht akzeptieren. Mit den Pflichten haben Frauen freilich immer ihre Probleme. Das ist altbekannt.

Die Sendung war zwar nett anzusehen, wie die armen Alleinerziehenden beim Jugendamt darum bettelten, dass die Erzeuger endlich zur Kasse gezwungen werden, aber letztlich bleiben alle Inkassoversuche erfolglos. Dabei stellt sich das Jugendamt beim Geld eintreiben auch noch ziemlich unbeholfen an. Kein klar denkender Mann reagiert auf einen Bettelbrief, der von einer Frau unterschrieben wurde.

Nun haben Frauen immer das gleiche Strickmuster. Zunächst haben sie in jungen Jahren einen Job, aber sie streben eben nicht nach einer Karriere, die bis zum Renteneintritt anhält. Frauen wollen schon in jungen Jahren die Füße hochlegen und ein nahezu leistungsloses Dasein als Hausfrau geniessen. Finanziert von einem Mann. Das versteht sich von selbst.

Passend zu diesem Thema habe ich erst gestern mit einer Bekannten gechattet. Sie hat an einer Technischen Hochschule studiert, hat ihren Master gepackt. Das Aussehen ist eher unterdurchschnittlich, aber dennoch strotzt sie voller Selbstbewusstsein und wie bei den meisten Frauen kommt von ihr nur wirres Zeug. Ich kann mir das gestrige Chatprotokoll einfach nicht verkneifen. Hier einige Kostproben:

Bettina: „ … Bist Du in Wirklichkeit ein aufmerksamer und großzügiger Mann???“

Ich: „Nein, bin ich nicht. Eine Frau muss sich selbst finanzieren.“

Bettina: „Alles hälftig zahlen und Du redest immer nur: ich, ich, ich. Sowas hatte ich schon. Ist voll Scheiße.“

Ich: „Die Suche nach einem großzügigen Mann wird schwierig. Den suchen alle Frauen in München.“

Bettina: „Wer sucht, der findet.“

Ich: „Die Frage ist, was Du zu bieten hast.“

Bettina: „Nichts … ich brauche keinen Porsche-Mann. Ich brauche einen Mann der mich liebt. Das habe ich verdient.“

Ich: „Die Männer haben dazu gelernt und lassen sich nicht mehr mit der Liebe das Geld aus der Tasche ziehen.“

Bettina: „Ich brauche Euer Geld nicht.“

Ich: „Du sagtest doch, dass Du einen großzügigen Mann brauchst.“

Bettina: „Bei Dir dreht sich alles ums Geld.“

Ich: „Wenn eine Frau Kasse machen will, dann muss sie richtig geil aussehen.“

Bettina: „Ich sehe super aus.“

Ich: „ Echt? Das habe ich anders in Erinnerung.“

Bettina: „[Beleidigungen ohne Ende gegen mich]“

Das war köstlich und ich hatte richtig Spaß daran. Selbst eine vermeintlich intelligente Frau widerspricht sich reihenweise selbst, sobald man an ihrer Fassade kratzt. Ich fasse mal kurz zusammen: Ein Mann mit Geld soll es sein, der großzügig ist. Er soll sie lieben und eigentlich braucht sie dann doch kein Geld. Nebenbei hat sie nichts zu bieten. Bettina hat sich selbst geoutet, denn sie selbst sucht eben keine Liebe. Der Mann soll sie lieben, denn das ist die Grundlage, dass sich ein Mann an ihr finanziell verausgaben darf. So doof sind die Männer wirklich nicht mehr. Und sie sieht wirklich nicht gut aus. Ihre Wohnung ist zugemüllt, kochen kann sie nicht und sie schleppt die üblichen psychischen Frauenprobleme mit sich herum. Bettina ist eine Frau, die sicherlich in das Leben einer Alleinerziehenden rutschen wird. Ein Mann wird sie durchnageln und dann folgt die Schwangerschaft. Geschafft. Nie wieder arbeiten. Die Kohle kommt dann eben vom Staat.

Das Gejammer dieser Weiber, sei es im Fernsehen oder im realen Leben, lässt die Politiker kalt. Finanzminister Schäuble hat Stacheldraht in den Hosentaschen und will die armen Alleinerziehenden nicht mit Geld überhäufen. Und somit wird es nicht die letzte Sendung des WDR über die armen Frauen gewesen sein. Und ich werde noch genug Weiber erleben, die mir die Ohren mit ihren Geldforderungen zudröhnen.

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