• 14.10.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Makroökonomisch immer auf Weltniveau sein

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» Artikel vom

Wir Männer haben eine besondere Gabe. Unser Blick gilt immer der Zukunft und wir versuchen dafür die richtigen Weichen zu stellen. Mitunter verheddern sich Männer, gerade wenn eine Frau im Spiel ist oder finanzielles Ungemach droht. Wenn es nicht die Unterhaltspflicht für die Exehefrau ist, dann können völlig andere Kosten auf einen zu kommen. Auch hier gilt nur der Blick in die Zukunft und lösungsorientiertes Handeln. Gerade Männer auf der Erfolgsspur müssen die Geldsauger und Geldsaugerinnen mit dem Knüppel verjagen, so wie der Jäger beim Kacken im Wald, wenn die Wölfe darauf lauern, den Hintern anzubeißen und die Jagdbeute zu klauen. In der 1. Reihe steht der Staat, gefolgt von den Weibern. Und so habe ich eine köstliche Geschichte wieder einmal live erlebt.

Meine Zeit ist zwar immer recht knapp, aber gute Freunde vergesse ich nicht. Und so fuhr ich zu meinem Kumpel, den ich sicherlich ein Jahr schon nicht mehr gesehen habe. Er machte sich immer lustig über meine Unterhaltsschulden und meine zahlreichen Exen. Hohn und Spott ist mein ständiger Wegbegleiter. Jedenfalls ist Mark, ich nenne ihn mal so, ein Bursche mit 26 Jahren, erfolgreich, hat gut Knack auf dem Konto und fährt einen Porsche Targa. Das ist schon ein geiles Auto, aber der Kofferraum ist absolut indiskutabel. Wie auch immer, als ich Mark nun endlich besuchte, strahlte er mich an und sagte, dass er nun auch unterhaltspflichtig sei. Wie? Hat der Depp etwa ein Hartz IV Flittchen geschwängert? Mark hat eine Schwäche für Verkäuferinnen, die beim Discounter arbeiten. Klar, wenn er mit dem Porsche vorfährt und an der Kasse seine dicke Geldbörse hervorzieht, dann wird jede Frau schwach. Geld hat einfach eine magische Wirkung auf Frauen. Nein, Mark hat keine Muschi geschwängert und trotzdem ist er nun unterhaltspflichtig.

Das Amt für Soziales und andere Verliererinnen hat ihn angeschrieben und will von ihm 300,- € monatlich, weil seine Mutter einen auf Faulpelz macht. Wegen psychischer Probleme sei sie angeblich am Ende. Nun gut, Frauen sind das irgendwie immer. Nun hat Mark die letzten Jahre seine Mutter immer gespritzt, also mit Geld, und er verlangte als Gegenleistung lediglich, dass sie seine Bude putzt und die Wäsche macht. Das hat sie anfangs getan, doch nach wenigen Monaten machte sie nichts mehr, nahm aber trotzdem weiterhin die Kohle. Klar, dass dann ein Bruch kommt. Mark hat die Zahlungen eingestellt und den Kontakt abgebrochen. Und dann kam das Schreiben vom Amt mit den Geldforderungen.

Nun gibt es wirklich Zufälle, die kaum zu glauben, aber dennoch wahr sind. Kurz nach dem Schreiben vom Amt bekam Mark einen Anwaltsbrief. Ein Bekannter will Geld, das er Mark geliehen hat, nun unverzüglich zurück haben. Der Anwalt drohte gleich mit Pfändung und der ganzen Palette an juristischen Folterwerkzeugen. Jedenfalls musste Mark seinen Porsche verpfänden, aber er darf ihn noch nutzen, denn Mark hat eine Garage und der Gläubiger nicht. Und damit der Porsche vom Stehen nicht kaputt geht, darf Mark seinen ehemaligen Targa regelmäßig bewegen. Mark musste sein Konto für die Schulden plündern und den Rest hat er verjubelt, damit er wenigstens noch etwas Spaß hat. Und wie die Zufälle so kommen, man glaubt es kaum, ist nun seine kleine, aber profitable Firma in Schwierigkeiten geraten. Mehrere Auftraggeber haben ihn angeschrieben und die Aufträge storniert. Sein Einkommen ist damit schlagartig auf knapp unterhalb des Pfändungsfreibetrags gesunken.

Mark ist nun am Ende und von der Last, stets für Geld auf dem Konto zu sorgen, befreit. Das war eine schlimme Geschichte und ich nahm Mark in den Arm. Wir haben Tränen gelacht und wäre ich im Rentenalter, dann hätte ich mir in die Hose gepisst. Was für eine geile Geschichte. Nachdem wir uns die Tränchen aus den Augen wischten, ja – Männer weinen manchmal auch, machte ich den Vorschlag, dass wir die gemeinsame Armut etwas feiern. Und es gibt noch weitere Zufälle, unglaublich, aber wahr. Von Gotteshand, so muss es wohl sein, fanden Mark und ich in der Geldbörse noch einige Scheinchen. Gepriesen sei der Herr und Halleluja. Wir haben Geld gefunden und wir dankten Gott dafür. So haben wir uns in den Porsche gezwängt und sind in den nächsten FKK-Saunaclub gefahren. Dort angekommen bekamen Mark und ich richtigen Krach. Wir stritten uns an der Kasse des Saunaclubs, wer den Eintritt bezahlt. Ist doch klar, wir gaben nicht unser Geld aus, sondern Gottes Geld, das er uns schenkte. Nach langer Diskussion, die Puffmutti wurde schon ungeduldig, hat Mark gezahlt, aber nur mit der Zusage, dass ich den Nuttenlohn abdrücken werde. Mark meinte, dass ich als alter Sack eh nur einmal einen Steifen bekomme. Ha, da kennt er den alten Leutnant aber nicht. Mit meiner standfesten und harten Ausdauer habe ich drei junge Dinger genommen. Kein Witz, ohne Übertreibung.

Nun mögen die Kritiker sagen, dass ich mit Gottes Geld doch was Sinnvolleres anstellen könnte. Zum Beispiel zur Bank gehen und etwas Unterhalt zahlen. Ja, bist Du denn total bescheuert? Am Sonntag haben keine Banken auf und noch dümmer wäre es zu warten, bis uns vielleicht böse Buben ausrauben. Und bevor das passiert, haben wir einige Mädchen mit Geld glücklich gemacht. Wichtig ist nur, dass eine Frau dieses Geld bekommt. Völlig unwichtig, ob es die Ex oder eine Liebesdienerin ist. Frau ist Frau und jedes Gericht hat dafür Verständnis. Da bin ich mir ganz sicher.

Nachdem der Sack so richtig leer gesaugt wurde, ich betone mehrfach, tat er ein wenig weh. Es ist schon erstaunlich, wie mein mächtiges Gehänge durchaus Platz in einem Frauenmund findet. Ganz ohne Aufforderung. Die letzte Kohle haben wir bei McDoof verjubelt und die jungen Weiber angeglotzt. Wir fanden die nicht mehr so schön wie am Tag zuvor. Ob das wohl am leeren Sack liegt? Auch das weiß nur Gott.

Ja, ich glaube nun an Gott und mein katholischer Priester des Vertrauens hat mir bestätigt, dass Gott immer einen Weg findet und besonders die guten und anständigen Männer mit Wohltaten belohnt. Einen schöneren Zeugen als einen Priester kann es nicht geben. Ja, Gott hat Geld und er verschenkt es. Oder war es doch nur ein Traum. Auch das weiß nur Gott! Aber im Saunaclub waren wir wirklich. Das war kein Traum und das ist auch gut so.

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