• 25.11.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die Bildung ist seit Jahren auf Höchstniveau

buecher

» Artikel vom

Bildung ist Ländersache. Der Bund hat damit nichts zu tun und so kann jedes Bundesland sein eigenes Süppchen kochen. Bildung ist ganz klar weiblich, denn mit deutlicher Mehrheit sind die dafür zuständigen Kultusminister keine Minister, sondern Ministerinnen. Das verspricht nicht nur eine besondere Klasse, sondern auch soziale Gerechtigkeit. Und wenn Frauen das Sagen haben, dann ist alles besonders gut. So auch die Bildung in Deutschland. Quasi auf Höchstniveau.

Ja, das klingt etwas zynisch und das ist es auch. Das Bildungsniveau ist in Wirklichkeit nicht mehr das, was es mal war. Wegen der sozialen Gerechtigkeit hat heute jeder das Recht auf Abitur und da geht das Drama schon los. Keine Frage, dass viele Dumme das Niveau in einer Schulklasse herrlich absenken und wenn einige naturwissenschaftliche Fächer zu schwer sind, dann werden sie einfach abgewählt. Und schon kommen fast alle durch das Abitur und ziehen weiter an die Fachhochschulen und Universitäten. Die Folge: Die Durchfallquoten sind in den technischen Bereichen exorbitant. 50% und mehr rauschen schlichtweg durch. Wenn man die Zahl am Start, sprich zu Studienbeginn heranzieht, dann sieht es noch viel schlimmer aus. Und nun kommen gerade Frauen auf die glorreiche Idee, dass die technischen Lehrinhalte nicht weiblich genug erklärt werden. Das ist eine ganz neue Umschreibung für die eigene Unfähigkeit. Wenn zu wenig weibliche Elektroingenieure ausgebildet werden, dann liegt das freilich daran, dass die Prüfungen hammerhart sind. Was liegt da für die Unfähigen näher als ein Aufweichen des Schwierigkeitsgrades und schwuppdiwupp werden mehr Frauen den Abschluss erreichen.

Nun wird sich jeder an die Birne greifen und sich fragen, ob das denn alles noch normal ist. Ja, das ist es. Nicht zu Unrecht behaupten viele Firmen, dass die Qualität der Hochschulabsolventen zum Teil miserabel ist und das hat verschiedene Ursachen.

Wenn Bildung gänzlich kostenlos ist, dann führt das zu einer großen Anzahl von Möchtegernstudierenden, die das Hochschulleben einfach mal ausprobieren wollen. Vielleicht klappt es ja und man kann sich irgendwie durchs Studium mogeln. Und genau das ist ein schwerwiegendes Problem. Was nichts kostet, hat keinen Wert. Wäre die Studiengebühr pro Semester bei 2.500 €, dann wäre das eine echte Hürde. Die ganzen Spinner und Bremser wären mit einem Schlag weg und nur die wirklich Interessierten könnten die wertvollen Studienplätze belegen. Nebenbei müsste das Bafög abgeschafft werden. Geldgeschenke waren noch nie eine gute Idee und sind in Wahrheit leistungsmindernd.

Wer studieren möchte, sollte den Willen und die notwendige Bildung mitbringen. Die Studiengebühren können erarbeitet werden oder man nutzt Sponsoren bzw. Kredite. Das hätte gleichzeitig einen wesentlichen wirtschaftlichen Vorteil. Wer studiert und Schulden anhäuft, der wird nach seinem Studium viele Jahre als Vollzeitarbeitskraft zur Verfügung stehen.

Zu viele Frauen gehen nach ihrem Studium in Schwangerschaft und nach ihrer Babypause allenfalls noch in Teilzeitjobs. Auch wird der Job häufig gewechselt, sobald er zu anstrengend wird. Das verursacht einen immensen wirtschaftlichen Schaden, der nur mit hohen Zugangshürden zum Studium reduziert werden kann.

Man mag jetzt behaupten, dass Studiengebühren ungerecht seien. Sicherlich ist da etwas dran, aber wenn das Studium weiterhin weitgehend kostenlos bleibt, dann wird die Qualität weiter absinken. Die Folgeschäden werden weiter zunehmen.

Teilweise gibt es heute schon recht saftige Studiengebühren. Wer ein hochwertiges duales Studium anstrebt, wird pro Semester 2.400,- € auf den Tisch blättern müssen. Dazu kommen weitere Gebühren. Die Hochschulen haben in Zeiten knapper Kassen sehr viel Fantasie bei der Geldbeschaffung entwickelt. So kostet ein Master, bei entsprechenden Vorkenntnissen dauert das duale Studium fünf Semester, ein kleines Vermögen. Mit Verdienstausfall, Hotel- und Fahrtkosten kommen da schnell 25.000,- Euro und mehr zusammen. Das ist eine hübsche Zahl und wer dieses Sümmchen auf den Tisch blättert, der wird richtig fleißig lernen. Schließlich muss nach dem Abschluss des Masters der Mehrwert zur Refinanzierung generiert werden.

An den Hochschulen fehlt insgesamt der harte Schliff. Wer jahrelang an der Uni abhängt und erst mit 30 Jahren in den Arbeitsmarkt eintritt, wird schlechte Karten haben. Solche Knalltüten haben noch nie richtig gearbeitet und wollen dann plötzlich ganz hart auf das Gaspedal drücken? Lachhaft. Sie werden absaufen. So sieht es in der Realität aus.

Insgesamt stimmt mich diese Entwicklung dennoch fröhlich. Mit meinen fast 51 Jahren werde ich im Herbst so ein duales Studium beginnen. Damit wappne ich mich für die nächsten 25 Jahre. Meine Theorie ist völlig simpel. Je mehr Dummköpfe von den Unis kommen, umso besser kann ich mich positionieren. Diese Theorie ist sicherlich egoistisch, aber wen interessiert das? Richtig, niemanden. Für die miserable Bildungsentwicklung sind eben jede Menge Frauen verantwortlich und der Tiefpunkt des Versagens ist noch lange nicht erreicht. Bevor es vielleicht etwas besser wird, muss die Talsohle erstmal durchschritten werden. Das kann noch Jahrzehnte dauern. Und wenn der Tiefpunkt erreicht ist, dann lässt sich der Hebel nicht so schnell umlegen.

Vor 20 Jahren wurde Mittelmaß gerade so geduldet. Heute ist das damalige Mittelmaß Spitze und heiß begehrt. Das ist nicht übertrieben, sondern bittere Realität. Der Mangel an Fachkräften ist zum großen Teil Tatsache. Schon heute müssen Firmen ihr Personal selbst ausbilden und viel Geld dafür ausgeben. Oder die Bildung wird zur Privatsache erklärt, was eine gewisse Liquidität voraussetzt. Wer Single ist und sein Geld nicht an Frauen und Statussymbole verschwendet, wird in der ersten Reihe stehen und das Rennen machen. Jeder schmiedet sich sein Schicksal und ist für sich selbst verantwortlich.

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