• 27.07.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Frauen und die liebe Technik

finkeneu

» Artikel vom

Heute geht es mal nicht primär um das liebe Christinchen, obwohl sie mich zu diesem Artikel inspiriert hat. Nach ihren eigenen Angaben gibt sie monatlich sagenhafte 400 Euro für ihre Internetsicherheit aus. Und bei derart hohen Ausgaben muss bei knapper Kohle natürlich an anderer Stelle gespart werden. Dieses Thema rolle ich zu einem späteren Zeitpunkt auf. Heute lasse ich das Christinchen in Ruhe. Wirklich.

Nun sind Bloggerinnen wirklich nicht die Hellsten im dunklen Raum. Da leuchtet jede Schwarzafrikanerin heller. Ok, dieser Scherz war rassistisch, aber es stimmt. Meine Exfreundin aus Uganda lag mal faul auf dem Sofa und streckte ihre Beine aus. Sie wartete dort nackt auf mich, um befriedigt zu werden. Das Licht war aus und da bin ich über ihre rabenschwarzen Stelzen gestolpert. Später erklärte mir meine afrikanische Perle, dass Afrikaner deshalb schwarz seien, damit sie nachts nicht von Löwen verspeist werden. Klar, da musste ich lachen. Witzig war sie schon. Noch witziger war sie nur, wenn sie mir meine Geldbörse plünderte.

Das nur am Rande, denn heute geht es um die Internetsicherheit. Immerhin muss das Christinchen nach eigenen Angaben monatlich 400 Euro dafür aufwenden. Und damit das liebe Christinchen und ihre Bloggerkolleginnen etwas Geld sparen können, helfe ich doch gerne. Helfen ist meine primäre Tugend.

Wer wie das liebe Christinchen Wordpress als Plattform für seinen Blog benutzt, muss einige Sicherheitsvorkehrungen treffen. Regelmäßige Updates sind Pflicht. Weiterhin sollte ein Provider mit der Möglichkeit zum Schreibschutz des gesamten Webcontents gewählt werden und das ist wirklich richtig gut. Durch den Schreibschutz kann niemand Schadcode injizieren, weder in Verzeichnisse oder Dateien, noch in die Datenbank. Wenn ein Artikel hochgeladen werden soll, dann wird der Schreibschutz mit wenigen Mausklicks kurz deaktiviert und danach gleich wieder aktiviert. Das ist easy und sehr sicher. So einfach kann man seine Webseite schützen. Da reicht sogar ein kleines Hirn aus, um diese Funktion des Providers zu beherrschen.

Manchmal ist jedoch der Computer, von dem Daten auf den Server des Providers hochgeladen werden, mit irgendwelchem Müll belastet. Dieser Dreck kommt meist von den unzähligen Weiberblogs, die mit Werbung zugepflastert sind. Jede Alleinerziehende fühlt sich mittlerweile berufen, ihr armseliges Privatleben im Internet auszubreiten. Warum nicht? Für Männer klingen solche Geschichten immer lustig. Einnahmequellen mit wenig Aufwand, darauf stehen Frauen immer. Deshalb schreiben die Werbeagenturen sogar die Texte oft selbst und es gibt je nach Wertigkeit des Blogs 10 oder 20 Euro für die Veröffentlichung.

Nun ist es denkbar einfach, seinen Rechner sauber zu halten. Wer sich keinen vernünftigen Virenscanner leisten kann, der setzt eine virtuelle Maschine (VM) auf. Die ist kostenlos und dann wird darauf ein billiges Windows 7 installiert. Wer sich nun auf irgendwelchen Drecksseiten diverse Krankheiten reinzieht, hat diesen Rotz nur in der virtuellen Maschine hängen. Und wenn es zu viel wird, dann einfach die VM löschen und neu aufsetzen. Der Rechner bleibt dabei immer hübsch sauber und rein. Die virtuelle Maschine von Oracle darf nicht in die Auswahl kommen. Da passiert es regelmäßig, dass nach einem Update von Oracle selbst alles weg ist. Das machen diese Experten ziemlich witzig. Ich habe den Marketingtrick noch nicht durchschaut, aber es ist doch recht nervig. Auf YouTube gibt es jede Menge Installationstipps. Eine VM macht auch Sinn, wenn Kinder mit Surfen anfangen und man keinen neuen Rechner kaufen will. Dann kriegt der Knabe seine VM und gut ist es.

Die eigenen Dateien sollten meines Erachtens nicht direkt auf dem Rechner abgelegt werden. Ich halte das für zu risikoreich, insbesondere dann, wenn man nur geringe Computerkenntnisse hat. Eine Buffalo Linkstation ist nicht teuer und recht ordentlich. Da kann man nicht viel falsch machen und die Daten sind gut aufbewahrt. Wer an Sicherheit noch eins draufgeben möchte, richtet sich zusätzlich Google Drive ein. 100 GB kosten unter zwei Euro pro Monat und mit einem Synchronisationsprogramm ist das Datenbackup ein Kinderspiel. Natürlich gibt es unzählige Tipps im Internet oder in den Computerzeitschriften, doch sind die oft recht kompliziert beschrieben, obwohl es recht einfach sein kann. Es gehört nicht viel dazu, seinen Rechner sicher zu machen.

Was wirklich nervt ist ein instabiles System und bei der Frage, was stabil läuft, gehen die Philosophien weit auseinander. Ich stehe auf Dell Rechner mit einer SSD Karte. Der Arbeitsspeicher sollte richtig fett sein. In dieser Kombination fährt ein Windowsrechner schnell hoch und ist danach flott unterwegs. Da macht das Arbeiten richtig Spaß. Apple ist natürlich nicht schlecht, aber teuer, wie auch die Softwareprodukte dafür.

Es gibt viele sinnvolle Kombinationen. Ich habe einen 11,6 Zoll Dell Latitude, den ich im Aktenkoffer mitnehme. Wer viel unterwegs ist, dürfte damit erstklassig bedient sein. Zu Hause stellt man sich einen großen Dell Monitor hin und schließt daran sein Notebook an. Das reicht völlig aus. Diese Kombination ist bei Dell sagenhaft gut und alles ist durchdacht. Maus und Tastatur werden am Monitor angeschlossen, damit fällt dieses lästige Kabelstöpseln weg. Der kleine Dell löst auch einen 34 Zoll 4k problemlos auf. 650 Euro für das Notebook plus 980 Euro für den 34 Zoll Monitor fallen aber an. Das ist nicht gerade billig, aber es lohnt sich wirklich.

Wer etwas mehr Kohle in der Hosentasche hat, damit spreche ich die unbeweibten Männer an, der leistet sich freilich beides, ein Notebook und einen Standrechner. An einem ordentlichen Dell Monitor können zwei Rechner angeschlossen und mit einer wählbaren Tastenkombination umgeschaltet werden. Das ist praktisch und einfach. Eigentlich ist ein Monitor eh zu wenig. Ein richtiger Mann braucht drei davon. Anders ist effektives Arbeiten nicht möglich.

Zu einem guten Rechner gehören auch hochwertige Peripheriegeräte. Wer viel scannen muss, der leistet sich den Tischscanner von Kodak, den i2420 oder besser. Ein tolles Gerät, dessen Software intuitiv zu bedienen ist. In Sachen Drucker, A3 und A4, speziell Laserdrucker habe ich leider keine Empfehlungen. Da bin ich selbst schon lange auf der Suche nach dem perfekten Gerät. Tintenstrahldrucker bringen zwar eine ordentliche Druckqualität, aber die ist eben nicht perfekt.

Nun hoffe ich doch sehr, dass Dr. Christine Finke meine Ratschläge annimmt und monatlich statt 400 Euro nur noch 20 für ihre Internetsicherheit ausgibt. Dann können die Kinder endlich so lange baden wie sie wollen und abends gibt es leckeren Landschinken oder feinen Tatar vom Metzger. Geld dafür dürfte dann genug in der Haushaltskasse sein.

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