• 22.07.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Für Frauen läuft es nicht optimal

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» Artikel vom

Manuela Schwesig ist nicht sonderlich bekannt. Sie ist ein Produkt der ehemaligen DDR und heute Familienministerin. Schwesig ist Mitglied der SPD. Und sie wollte Geschichte schreiben. Sie hat ein Gesetz durchgeboxt, durch das mehr Frauen zwangsweise in den Aufsichtsräten der DAX-Konzerne sitzen müssen. Vielleicht ist Zwang für Frauen nicht der richtige Ausdruck, denn Frauen fühlen sich benachteiligt. Sie durften nach Meinung Schwesigs bislang nicht am großen Tisch der Wirtschaft sitzen.

Und seither ist nichts passiert. Die DAX Konzerne bewegen sich bei der Frauenquote in Zeitlupe und blockieren durch Passivität den Einzug der Frauen in den Aufsichtsrat. Die staatlich festgelegte Frauenquote beträgt 30%. Wenn diese Quote nicht erfüllt wird, dann müssen die den Frauen vorbehaltenen Posten unbesetzt bleiben. Böse Zungen behaupten, dass da kaum ein Unterschied feststellbar ist. Ob leerer Stuhl oder Frau. Das ist im Ergebnis egal. Der leere Stuhl kostet im Moment (noch) keine Strafzahlung. Das wäre sicherlich der nächste Schritt, um dem Gesetz der Frauenquote Nachdruck zu verleihen.

Die Frauenquote war nicht die einzige tolle Idee der Familienministerin. Nun will Manuela Schwesig 24-Stunden Kindergärten einführen, damit Frauen endlich nach Belieben berufstätig werden können, anstatt zu Hause faul auf dem Sofa liegen zu müssen. Diese und ähnliche Projekte werden wie immer scheitern. Nicht, dass die Idee an sich schlecht wäre, in der DDR hat sie schliesslich gut funktioniert. Das Problem liegt auf einer völlig anderen Ebene.

In der DDR herrschte Arbeitskräftemangel. Die Ursachen lagen in der mangelnden Produktivität und in der passiven Blockade der vielen Widerstandskämpfer (kleiner Scherz). Frauen mussten, wie die meisten Menschen in der DDR, einer Arbeit nachgehen. Es gab dort ein Recht auf Arbeit, aber auch eine Pflicht zur Arbeit. In der demokratischen und freiheitlichen Bundesrepublik ist das ganz anders. Wer arbeiten will, kann es tun und wer nicht, eben nicht. Das liegt im Ermessen des Einzelnen. Und so dürfen Frauen selbst entscheiden, was sie tun möchten. Die meisten wählen das Sofa, sobald sie sich durch Ehe und/oder Schwangerschaft einen Versorger geangelt haben.

Frauen werden sich nicht freiwillig dem harten Arbeitsalltag stellen, solange sie fürs gleiche Geld zu Hause rumlungern können. Das machen Frauen offiziell natürlich nicht, weil sie keine Lust zur Arbeit haben, sondern um für ihre Kinder da zu sein. Immerhin sollen aus den Kindern bestqualifizierte Arbeiter heranwachsen, die die deutsche Wirtschaft nach vorne treiben. Dabei bleibt es ein Rätsel, was eine Hausfrau einem Kind beibringen kann. Mathematik? Physik? Chemie? Wohl kaum. Abgesehen von einigen Kinderliedern lernen Kinder bei Mutti wenig Nützliches. Wichtiges Wissen zu vermitteln ist Aufgabe des Mannes und Vaters, der bei fast 2 Millionen Alleinerziehenden fehlt. Aus Kindern von Alleinerziehenden wird deshalb meistens nichts. Sie bleiben in der Unterschicht hängen, genauso wie Mutti. Alle bisherigen Fördermaßnahmen der Bundesregierung zur Lösung dieses Problems haben versagt.

Mehr Kindergartenplätze, wie in Berlin, haben keine merklich höhere Beschäftigungsquote für Frauen gebracht. Es ist zwar angenehm, das Kind morgens in den Kindergarten zu bringen, aber der direkte Weg danach führt Mutti nicht an die Werkbank, sondern ins Café, wo sie sich mit anderen Müttern zum Kaffeeplausch trifft. Ministerin Schwesig sollte dieses Desaster an sich kennen, aber sie glaubt noch immer an das Gute der Frauen. Ohne Zwang werden Frauen jedenfalls nicht vermehrt arbeiten gehen, gesellschaftlicher Druck alleine bewirkt nichts. Frauen die nicht arbeiten wollen, stellen ihre Kindererziehung als heroische Dauerleistung dar. Da bekommen Frauen in vielen anderen Ländern das Lachen, wo es völlig normal ist, dass Mütter berufstätig sind.

Und in dieses Desaster um die Wünsche der Frauen reihen sich zahlreiche weitere Ereignisse prima ein. Eine Managerin verklagte ihren Chef, weil er ihr nachstellte. Das ist vielleicht nicht ideal zur Beziehungsanbahnung, aber keine Straftat. Schließlich wurde diese Frau nicht vergewaltigt. Ein Gericht verurteilte den Chef dennoch zu einer Millionenzahlung an die Frau. Feministinnen feiern solche grandiosen Erfolge, aber sie zementieren damit auch Vorurteile. Frauen gelten heute in erster Linie als geldgierig und skrupellos. Jeder Chef überlegt es sich mittlerweile gut, ob er überhaupt eine Frau einstellen soll.

Ein anderes Beispiel. Ein Arbeitgeber suchte Ersatz für eine Mitarbeiterin, die in den Mutterschutz ging. Diese Ersatzmitarbeiterin wurde dann ebenfalls schwanger und so wurde eine Ersatzmitarbeiterin für die Ersatzmitarbeiterin eingestellt. Als auch diese Dame schwanger wurde, platzte dem Arbeitgeber der Kragen. Er warf sie hinaus und wurde prompt verklagt. Das deutsche Arbeitsgericht zeigte zwar Mitgefühl und Verständnis für den Arbeitgeber, aber Gesetz ist nun mal Gesetz. Natürlich hat die schwangere Frau vor Gericht gewonnen.

Eine Frau kassiert und viele andere Frauen müssen unter den daraus resultierenden Nachteilen leiden. Den Frauen insgesamt schadet das, weil sie dadurch generell als Abzockerinnen gelten. Die Damen jubeln den Streitwert so hoch, dass vor dem Landgericht verhandelt wird und da herrscht Anwaltspflicht. Weil ich bekanntlich stets ohne Anwalt auftrete, verliere ich automatisch durch ein Versäumnisurteil. Damit gewinnt jeder gegen mich, egal worum es geht und egal, wie berechtigt oder unberechtigt die Klage ist. Ist das deutsche Rechtssystem nicht skurril?

Nun trudelte eine neue Klage ein, vertreten durch einen Münchner Staranwalt. Eine junge Frau will 20.000,- Euro von mir kassieren. Als Entschädigung für einen belanglosen Artikel, der sie nicht betrifft. Mir ist das egal, denn Geld gibt es wie immer nicht von mir. Eines ist jedoch nicht zu verstehen. Sie verbrennt ihren Namen und wundert sich, dass sie keinen attraktiven Job bekommt? Kein Arbeitgeber mit Verstand wird sich so ein Schätzchen antun. Eine klagefreudige Mitarbeiterin, die in der Boulevardpresse zu zweifelhafter Berühmtheit kam? Nein, danke. Man muss kein Hellseher sein, um sich die Zukunft dieser jungen Dame vorzustellen.

Wenn Frauen klagen, dann ist ihr Sieg meist sicher. Vielleicht können Männer kleinere Siege verbuchen, aber spätestens vor dem Landgericht oder vor dem OLG kommt die Niederlage. Wer nie Geld hat, der kann den Gerichtsvollzieher stets gelassen empfangen. Kritische Blogger und auch Satiriker werden mit Klagen regelrecht überzogen. Viele geben irgendwann genervt auf, weil die Anwalts- und Gerichtskosten nicht zu stemmen sind. Das ist bei mir anders, weil ich seit Jahren pleite bin. Drei Ehefrauen, eine Exfreundin mit zwei Kindern von mir, unzählige verlorene Gerichtsprozesse und Strafanzeigen wegen Unterhaltspflichtverletzung konnten mein Bankkonto nicht belasten, ich habe nämlich keins. So wird jeder verlorene Gerichtsprozess zu einer Lachnummer. Ich empfehle dabei dem Gericht und dem gegnerischen Anwalt, unbedingt genügend Vorschüsse von der Klägerin zu kassieren, um am Ende nicht auf allen Kosten sitzen zu bleiben. Von mir gibt es nämlich exakt 0,- Euro.

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