• 23.04.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

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vasektomie

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München im Juli. Die Sonne scheint und die schönsten Frauen drehen wie bei einer Modenschau in der City ihre Runden. Die Busen sind aufgepeppt und die Klamotten edel. Es ist die ideale Zeit, um einen gut verdienenden Mann an den Haken zu bekommen.

Ich kenne so einen Mann, jung und erfolgreich. Er sieht ausgezeichnet aus und läuft unter der Rubrik Frauenschwarm. Aus Gründen der Verschwiegenheit nenne ich ihn Bernd. Bernd arbeitet in der Münchner Innenstadt bei einer sehr solventen und bekannten Firma. Er hat einen tollen Firmenwagen, aber keine Frau oder andere finanzielle Verpflichtungen. So ist seine Geldbörse natürlich stets prall gefüllt. Nachdem er mich vor einigen Monaten kennengelernt hat und das Männermagazin liest, sprach er mich auf eine individuelle Beratung an. Ich mache das eigentlich nicht, aber für einen kurzen Plausch, wenn es sich ergibt, stehe ich natürlich zur Verfügung.

Bernd erzählte mir, dass er praktisch jedes Wochenende eine Frau abschleppt und jede Zweite erzählt ihm, dass sie noch nie so große Gefühle gespürt habe. Er sei der richtige Mann, obwohl man sich erst wenige Stunden kennt. Und es kommt wie es kommen muss. Er darf sein Schwert blank in den Körper der neu eroberten Frau rammen. Kein Problem. Dabei hat Bernd bisher immer sehr viel Glück gehabt, dass er weder ernsthaft krank, noch eine Dame schwanger wurde. Nun kam er ins Straucheln, nachdem er im Männermagazin über die Kosten einer Frau mit Nachwuchs gelesen hat. Da hat er Schweißperlen auf die Stirn bekommen und kam ins Grübeln. Bernd las im Männermagazin mit seinen Kumpels bei einem Saufgelage und sie lachten sich schlapp. Besonders hat ihnen der Artikel mit den fetten Weibern und der großen Vagina gefallen. Das zur Vorgeschichte.

Gerade junge und erfolgreiche Männer sind extrem risikofreudig. Dass eine Frau beim ersten Stich schon schwanger werden kann, wird schlichtweg ausgeblendet. Und genau darauf setzen Frauen ganz bewusst. Sie präsentieren sich besonders geil und beim geschickten Einsatz ihres Körpers neigt ein Penis immer zum Abspritzen. Kaum ist die Wohnungstür aufgeschlossen, setzt sich das junge Ding auf den erigierenden Schwanz und es passiert das, was ein normal denkender Mann eigentlich nicht will. Die Suppe geht volles Rohr in die Muschi, wie bei einem Straßenköter. Der denkt auch nicht darüber nach, wohin er abspritzt. Dieses Verhalten ist bei Frauen bekannt und von ihnen gewollt.

Nun mögen junge Frauen zwar hübsch sein, aber nach ihrer Bildung fragt meist kein Mann. Dabei ist diese Frage entscheidend. Es macht keinen Sinn eine Bäckereifachangestellte zu nageln, wenn man selbst in der Managerliga agiert. Ein Meister sollte sich ebenso keine Verkäuferin bei Lidl antun. In beiden Fällen werden die Gesprächsthemen auf Dauer ausgehen. Der einzige Zusammenhalt dürfte der Sex sein und das ist für eine dauerhafte Beziehung zu wenig. Eine Frau ohne Bildung muss ein Tabu sein. Eine Frau mit Kind, sprich eine Alleinerziehende, ebenso. Das sind einfache Regeln, die jeder Mann beachten muss.

Ich habe die Vasektomie mehrfach detailliert beschrieben und wundere mich immer wieder, wie falsch die Vorstellungen der meisten Männer darüber sind. Wer vorher sein Sperma einfrieren lässt und danach die Vasektomie durchführt, der kann immer noch Vater werden, aber eben selbst den Zeitpunkt seiner Vaterschaft bestimmen. Natürlich muss ein vasektomierter Mann darüber schweigen und darf es keiner Frau erzählen. Die meisten Frauen lehnen vasektomierte Männer strikt ab, weil sie da ihre Macht der Schwangerschaft nicht ausüben können. Das ist neben der Heirat die größte Gefahr für einen Mann. Nur damit können Frauen Geld auf Kosten des Mannes generieren. Extrem arbeitsfaule Weiber machen bei Männern mit gutem Gehalt die Beinchen besonders breit. Ein Blick auf die haarlose Muschi und das Hirn des Mannes wird zu Brei. Darin besteht die größte Gefahr, gerade in Verbindung mit Alkohol.

Bernd hat nun einen Plan aufgestellt. Er macht noch einen zweiten Masterabschluss und die Vasektomie ist terminiert. Zwar hat er etwas Bammel, aber nachdem ich ihm ausführlich von meiner eigenen Vasektomie berichtete, sind seine Sorgen weg. Ich freue mich für ihn, dass er vasektomiert ein tolles Leben haben wird. Beruflich mache ich mir bei ihm sowieso keine Sorgen. Er ist nicht nur clever, sondern auch sehr ehrgeizig. In zehn Jahren wird Bernd in der höchsten Ebene angekommen sein und ich kenne ihn dann immer noch. Das nennt man Netzwerk, was Frauen freilich nie verstehen werden. Beste Kontakte sind immer hilfreich, auch wenn der Nutzen nicht unmittelbar zu spüren ist. Und wenn beide Seiten zukünftig davon profitieren, umso besser.

Bernd hat sein Schicksal in die eigenen Hände genommen. Das macht mich durchaus stolz. In einigen Jahren wird er mir um den Hals fallen und berichten, dass die Vasektomie die beste Entscheidung seines Lebens war. Auf diesen Tag freue mich schon heute und wir werden uns dann auf die Schultern klopfen, was wir für geile Typen sind. Das machen Männer sowieso besonders gerne.

Frauen nennen es Betrug, wenn Männer ihre Unfruchtbarkeit verschweigen. Das macht nichts, denn es handelt sich weder um eine Straftat, noch um eine Ordnungswidrigkeit. Und so dürfen vasektomierte Männer stets ihren Wunsch nach einer kinderreichen Familie äußern und dabei rammeln was das Zeug hält. Das verspricht den weltbesten Sex und den gibt es nur, wenn eine Frau ein Kind haben möchte.

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