• 24.04.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Der ewige Wunsch nach einer Männerbewegung

maenner

» Artikel vom

Die Frage, warum es keine Männerbewegung gibt, ist leicht zu beantworten. Es finden sich einfach nicht genügend aktive Männer, die bereit sind, einen Großteil ihrer persönlichen Freizeit zu opfern. Hinzu kommt das Problem der Finanzierung. Spendengelder sind eben knapp und wenn es an das eigene Portemonnaie geht, dann wird gekniffen. Das Bierchen ist halt wichtiger.

Vor einigen Jahren hat sich die Interessengemeinschaft Antifeminismus in der Schweiz und kurz danach in Deutschland formiert. Die Deutschen, auch ich war dabei, gingen gnadenlos unter. Das dauerte nur wenige Monate. Die Schweizer haben etwas länger durchgehalten, sind nun aber auch am Ende. Mitglieder haben die Schweizer genug, aber eben keine Beitragszahler, wenig Spenden und tatkräftige Mitstreiter fast überhaupt nicht. Das ist die Sachlage, die gelebte Realität.

Eine Interessengemeinschaft oder ein Verein hat bestimmte Ziele, Wünsche und Forderungen. Doch gibt es dabei viele Gruppierungen. Die einen Männer wollen etwas gegen die ruinösen Unterhaltsgesetze tun, andere Männer mehr Väterrechte einklagen und eine andere Gruppe ist gegen die heutige Benachteiligung der Männer allgemein. Diese Interessen lassen sich nicht bündeln oder gar unter einem Hut bringen. Niemand will seine persönlichen Interessen zugunsten eines höheren Zieles zurückstecken. Dieses Problem ist praktisch unüberwindbar.

Die größte Männergruppe bilden die zahlreichen, meist anonymen, User in den Internetforen. Sie wissen alles besser, sparen nicht mit Kritik, aber verstecken sich hinter einem Nicknamen, ohne freilich ihren eigenen Hintern aus dem Sofa zu bewegen. Andere Männer befürchten gar berufliche und persönliche Nachteile, wenn sie sich öffentlich engagieren. Anonym Meckern macht eben mehr Spaß als mit anzupacken.

Ich bin hier einen anderen Weg gegangen. Eine Männerbewegung, egal in welcher Form hat praktisch keine Chance. Das weibliche Geschlecht ist da nicht besser, denn auch die Feministinnen haben nur wenige Vorreiter, die sich voll in ihre Materie einbringen. Die Mehrheit der Frauen schaut auch nur zu. Auch die Damen sind zu faul. Und so habe ich mein eigenes Medium gefunden, um wenigstens die Männer aufzuklären. Das ist hochgradig effektiv und jeder kann kostenlos profitieren. Das Männermagazin. Aber auch das kostet Geld und sehr viel persönliche Freizeit. Nur stört mich das nicht, weil ich große Freude daran habe. Ich empfinde es nicht als Arbeit, sondern als mein Hobby schlechthin.

Die Aufklärungsarbeit ist das Wichtigste überhaupt. Zwar kommen die Frauen dabei oft nicht gut weg und manches mag frauenverachtend klingen, ist es aber nicht. Das Wesen der Frau ist nun mal so und ihr Verhaltensmuster können Frauen nur selbst ändern. Ich berichte darüber und jeder Mann kann daraus seine Schlüsse für sich ziehen.

Das Männermagazin ist viel weiter als jeder Verein, der sich um Männerrechte kümmert. Die meisten Vereine stellen Forderungen, die niemand hört. Und sie wollen am großen Tisch mit den Politikern sitzen, um sich dann gegenseitig auf die Schultern zu klopfen, wie wichtig sie doch seien. Sind sie aber nicht. Selbst wenn es einige Männer schaffen würden, in einer entscheidenden Konferenz mitzuwirken, so ändert sich rein gar nichts. Das Männermagazin dagegen beschreibt nicht nur verständlich das Wesen der Frau, sondern gibt praktische Tipps, wie man Gefahren umschiffen kann. Wenn wir die Frauen nicht ändern können, und das konnten Männer noch nie, so können wir unser Verhalten ändern. Das ist viel effektiver, als manche Politiker oder Frauen glauben und brandgefährlich.

Ich habe vor einigen Tagen wieder ein tolles Erlebnis gehabt. Eine extrem hübsche Frau erzählte mir, dass ihr altes Auto nun total hinüber sei und sie sich einen neuen Wagen kaufen müsse, damit sie zur Arbeit fahren kann. Ich fragte gleich, wie teuer der Wagen sei und wie die Finanzierung aussieht. Sie sagte mir völlig unbedarft, dass ihr Freund die Hälfte bezahlt. Bingo! Nicht nur eine Ehefrau ist teuer, sondern auch die Freundin. Der Mann zahlt die Hälfte eines Autos, dass er selbst weder braucht, noch fährt. Das ist teurer als jede Edelprostituierte. Das habe ich der hübschen Dame freilich nicht gesagt, sondern, dass ihr Freund sie wohl sehr lieben müsse. Ich setzte dann aber doch noch eins drauf. Meine Bemerkung, dass Liebe ziemlich teuer sein kann, fand sie weniger schön. Deswegen habe ich eine Hündin und verzichte auf eine geldintensive Frau. Freilich wollen Frauen immer das Geld aus der Geldbörse des Mannes saugen und der soll sich auch noch gut dabei fühlen. Wer nun diese kleine Geschichte gelesen hat, der wird sich in einer ähnlichen Situation daran erinnern und seiner Liebsten hoffentlich sagen, dass Liebe kein Geld kosten darf und in einer gleichberechtigten Partnerschaft erst recht nicht. Sehr oft mutiert die Freundin damit unmittelbar zur Ex-Freundin und sucht sich einen neuen Sponsor. Für Frauen sind Männer leicht austauschbar. Schwanz ist eben Schwanz und wenn die Augen zu sind, dann sowieso. Im Dunkeln sind alle Katzen grau, obwohl es da Kater heißen müsste.

Nein, eine organisierte Männerbewegung wird es in Zukunft nicht geben, aber eben viele kleine und große Projekte einzelner Männer mit ähnlichen Zielen. Das ist schon sehr viel und in der Zeit des Internets eine echte und schlagkräftige Waffe.

Wenn Männer ihr eigenes Verhaltensmuster ändern, dann werden sich Frauen zur Decke strecken müssen, damit sie sich wenigstens ab und zu an eine männliche Brust rankuscheln dürfen. Das ist die Zukunft. Wir Männer geben den Takt an und lassen uns nicht die Butter vom Brot kratzen. So einfach kann es sein. Dazu braucht es keine Männerbewegung, sondern der Einzelne ist in seinem persönlichen Alltag gefragt. Wir haben es selber in der Hand.

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