• 17.02.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die optimale Beziehung mit einer Frau

blasen

» Artikel vom

Wen wundert es wirklich, dass praktisch alle Medien stets und wiederkehrend über die heutigen Beziehungen zwischen Männern und Frauen philosophieren. Die Klagewelle geht mal von Frauen und manchmal auch von den Männern aus. Die Tendenz ist jedoch klar: Die heutige moderne Frau findet nur sehr schwer einen adäquaten Partner. Dabei beißt jeder Mann lachend in die Tischkante seines Schreibtisches. Hier stellt sich sofort die Frage, ob man sich auf das Niveau der meisten Frauen herablassen soll. Wie bekommt ein Mann seinen Master oder sein Diplom ungültig gestempelt, um sich dem Bildungsniveau einer Frau anzugleichen? Versucht hat es sicherlich noch kein Mann. Warum auch?

Optimal ist eine gleichberechtigte und faire Beziehung in allen Belangen. Und hier geht es vor allem um technische Aspekte. Frauen müssen in einer gleichberechtigten Partnerschaft die hälftige Miete, die hälftigen Urlaubskosten, die hälftigen Fahrzeugkosten und im Prinzip alle weiteren Beziehungskosten hälftig mitfinanzieren. Und alles bei getrennten Konten. Jeder Partner in einer Beziehung ist und bleibt für sich selbst verantwortlich. Gleichberechtigung eben. Genau an diesem Punkt trennt sich die Spreu vom Weizen. Das macht keine normal denkende Frau mit, denn sie wird immer auf die Verantwortungsübernahme des Mannes pochen. Aber diese Denkweise nennt sich Mittelalter. Und nach den Worten aller Frauen ist dieses mittelalterliche Denken abgeschafft. Eine Frau kann sich selbst finanzieren und muss nicht mehr wie früher, beim ungeliebten Morgenfick still halten und den Samenerguss dulden. Eine Frau bestimmt heute über ihren Körper und im Gegenzug darf ein Mann über seine Geldbörse verfügen. Das letztere ist ein echtes Problem, natürlich nur für die Frauen.

Die moderne Beziehung ist komplizierter geworden. In Zeiten magerer Gehälter werden Männer mit einer prall gefüllten Geldbörse immer weniger. Nicht jede Frau kann auf einen Prinzen hoffen. Sie muss sich oft mit einem zweit- oder drittklassigen Mann begnügen. Diese Sicht der Frauen ist verletzend, zumal sie selbst nicht mal annährend diese finanzielle Leistungsfähigkeit erreichen. Frauen kommen zu gerne auf die Idee, dass die eigentlich gemeinsamen Kosten prozentual zum Gehalt aufgeteilt werden. Mit dieser Variante legen Männer kräftig drauf und es ist bemerkenswert, dass Frauen den Dreisatz sehr zielsicher anwenden können. Das ist wohl das Einzige, was von der Hauptschule hängen geblieben ist.

Und Männer können sich dabei durchaus weiter entwickeln. Die tollsten Ideen kommen halt von Männern. Das einzige, was Männern ohne Frau fehlt, ist Sex. Männliche Forscher haben die ersten Frauenroboter entwickelt, die ganz besondere Fähigkeiten besitzen. Die Haut fühlt sich echt an, ebenso die Beweglichkeit, gerade im Becken- und Hüftbereich. Kontraktionen der Vagina mit einem künstlichen, garantiert bakterien- und virenfreien, Schleim verstehen sich von selbst. Wir reden hier von der perfekten Frau schlechthin. Sex ohne Ende und so oft man will. Da würden die meisten Männer wahrscheinlich gleich zwei Exemplare ordern. Eine Dame würde immer breitbeinig im Bett liegen und die andere auf dem Boden neben dem Frühstückstuhl knien. Der morgendliche Kaffee erzeugt meist eine kräftige Morgenlatte.

Man könnte meinen, dass Frauen davon begeistert sind. Endlich befreit von den vielen Schwänzen ein schönes Leben führen. Aber nein. Frauen bündeln sich gerade zu einer Initiative. Robotersexpuppen verstoßen gegen die Würde der Frauen. Dadurch würden Frauen zu Sexobjekten verkommen und der Respekt vor einer Frau würde weiter schwinden. Was haben die Frauen denn erwartet? Wenn ein Mann sich am Sexroboter austoben kann, dann ist eine echte Frau ein Neutrum. Völlig uninteressant. Das ist natürlich nicht im Interesse der Frauen. Nein, der Mann soll wie im Mittelalter den weißen Ritter und Prinzen spielen, seine Liebste aufwändig erobern und lebenslang versorgen. Darauf haben viele Männer keinen Bock. Eine Frau ist auf Dauer immer ein Problem, weil jede Frau zu viele unlösbare Konflikte mit sich herum schleppt. Und welcher Mann kann schon Dauerprobleme verkraften?

Die Entwicklung und Perfektionierung von Sexrobotern können Frauen nicht aufhalten. Bestenfalls verzögern. Endlich gibt es dann keine Beziehungsprobleme mehr, Männer werden Frauen schlichtweg nicht mehr beachten. Er hat eben zwei geile Mäuschen in seiner Hütte. Das ist eine saubere Sache. Schlimmstenfalls kann der deutsche Staat eine Sondersteuer verlangen. Irgendwo muss schließlich das Geld für die Frauenrenten herkommen. Wenn Männer die Knete nicht freiwillig an eine Frau verplempern, dann müssen sie dazu gezwungen werden.

Was heute nicht vorstellbar ist, wird morgen ganz gewiss Realität. Und das Männermagazin war schon vor vielen Monaten mit einer kleinen Satire der Zeit weit voraus. Im Januar 2013 ist wohl die Fantasie etwas rasant gewesen, aber was einst wie Science Fiction klang, ist heute fast normal.

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