• 21.08.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Ich hatte gerade einen Brownie-Orgasmus

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» Artikel vom

Der vollständige Satz lautet: „Ich hatte gerade einen Brownie-Orgasmus und das hat den Tag irgendwie gerettet.“ Diese orgiastische Sprachkunst habe ich bei Twitter gefunden. Gestaltet von „fresheima“. Fresheima heißt in Wirklichkeit Katrin und ist eine angebliche Modebloggerin für die ganz fetten Frauen. Ich meine jetzt nicht die etwas festeren Frauen, mit hier und da einem Speckröllchen. Nein. Es sind die ganz dicken Tonnen gemeint, wo der Bauch als dicke Schwarte mit Borsten den Schritt und die Möse verdeckt. Das sind die Frauen, welche sich ungern nach vorne bücken, weil sie sonst Gefahr liefen, mit ihrem runden Fleischgesicht auf den Granitboden ihrer Küche aufzuklatschen. Das sind die Frauen, welche sich nicht den Hintern von hinten abwischen, sondern den Kot von hinten nach vorne zwischen den Beinen über ihre Vagina schmieren. Das gibt dann mitunter kleinere und größere Infektionen, weshalb man vermeiden sollte, dass Kot in den Geschlechtsbereich gelangt.

Nun habe ich schon mehrfach über runde Tonnen im Männermagazin berichtet, aber mein letzter Aufklärungsartikel „Fette Frauen haben mit sich kein Problem“ schlug doch etwas höhere Wellen. Die Wellen waren so stark, dass mein Neffe im hohen Norden auf diesen Artikel angesprochen wurde. Natürlich von seinen Arbeitskolleginnen, die sich - wie immer - persönlich betroffen fühlten. Betroffen waren viele Frauen und sie haben ihre Bestürzungen laut im Internet mitgeteilt. Ich solle verprügelt werden, eins in die Fresse bekommen, aber wenigsten sollten nun einige Strafanzeigen erstattet werden. Eine Dame schrieb mich sogar an, dass ich den Link auf Katrins Blog entfernen solle. Nein, das mache ich nicht, denn das empfinde ich als Zensur. Katrin hat sich bis heute nicht bei mir gemeldet.

Nun soll Katrin traurig sein, denn nach der Veröffentlichung hat sie sich einen Brownie gegönnt und ... bekam dabei einen Orgasmus. Das regt meine Fantasie an, denn ich überlege nun, wie der Brownie aussah. Eines ist sicher. Sie hat den Brownie in die Mund genommen. Respekt, wenn schon ein Brownie die Muschi feucht macht und das Höschen durchnässt. Immerhin reden wir von einem Orgasmus. Nun bin ich nie ganz auf der Höhe, denn viele junge Menschen verwenden mir unbekannte Synonyme. Ein Brownie kann in der Tat ein süßer Kuchen sein, aber auch etwas Braunes auf zwei Beinen mit einem dritten harten Auge. Ich werde die Wahrheit über Katrins Brownie wohl nie erfahren.

Jetzt habe ich mich über die ganz fetten Frauen informiert. So gut wie es ging, denn es ist mir sehr schwer gefallen. Mehrfach musste ich erbrechen und mein Hund, der mir gerne am Rechner zuschaut, ist winselnd ins Schlafzimmer gerannt und bekam Angst.

Im Internet habe ich den Bericht eines Arztes gelesen, der einer überfetten Frau gesagt hat, dass sie bei einer künftigen Schwangerschaft unbedingt abnehmen müsse, denn viele Untersuchungen seien sonst gar nicht möglich. Sie nahm nicht ab, sondern legte noch zu. Die für sie wichtige Ultraschalluntersuchung war so nicht möglich, denn ein fetter Schwartenbauch verhinderte dies. Mit ihrer Freßsucht hat diese Fettklöpsin das Leben des Embryos gefährdet.

Eine vaginale Untersuchung, die manchen Frauenärzten durchaus Freude bereiten, dürfte bei Fetten keine Freude bringen. Es gibt Ärzte, die fette Frauen ablehnen, weil sie nicht auf dem Pflaumenstuhl passen oder die Abstützungen des Untersuchungsstuhls nicht ausreichend stabil sind. Hier steigt die Flächenpressung der Aufstandsfüße schlagartig von 0,8 auf 5,1 N/mm². Die Folge: Der Estrich bricht und der Pflaumenstuhl durchschlägt die Trittschalldämmung und kommt auf der Rohbetondecke zum Stehen. Durch die unzulässig hohe Last versagt der Stahlbeton und bekommt Rißbreiten bis zu vier Millimeter. Die Schäden können sich durchaus auf 10.000,- € und mehr belaufen. Ob Versicherungen diese Schäden übernehmen, konnte ich bis jetzt nicht ermitteln. Das Männermagazin wird deshalb zu einem späteren Zeitpunkt darüber berichten.

Solidarität unter Frauen finde ich generell sehr gut. Sie tauschen sich über die neuesten Kochrezepte aus, beraten gemeinsam über die effektivsten Reinigungssysteme für die Wohnung und geben sich gegenseitig Tipps, wie ein Mann richtig befriedigt werden kann. Nun ist die Solidarität der Frauen mit Katrin jedoch verlogen, denn sie selbst lehnen fette Frauen als ihre beste Freundin ab. Sie werden sogar gemieden. In der Schule werden fette Mädchen ausgegrenzt, gehänselt und ein gemeinsames Spielen mit anderen Kindern bleibt ihnen verwehrt. Das ist heute nicht anders. Arbeitskolleginnen treffen sich in einer Diskothek, aber die fette Kollegin darf nicht dabei sein. Schließlich wollen sich die Frauen amüsieren und nicht Zielscheibe irgendeiner Belustigung werden, nur weil eine Fette dabei ist. Soweit geht die Solidarität der Frauen dann doch nicht. Im anonymen Internet haben gerade Frauen die große Klappe, aber in der realen Welt agieren sie völlig anders, nämlich mit ihrem angeborenen Egoismus. Eine fette Freundin will niemand haben, außer man ist selber fett.

Nun haben fette Frauen in der Tat keine Solidarität verdient. Fett sein heißt eben, dass man entweder krank oder an einer ungezügelten Freßsucht leidet. Beides kann heute erfolgreich bekämpft werden. Man muss es selbst wollen und wer es nicht will, der muss mit Hohn und Spott leben. Zumal fette Menschen schneller krank werden und das eh schon unterfinanzierte Sozialsystem belasten. Fette Frauen sind teuer, sehr teuer.

Kurios erscheint mir noch die Feststellung, dass verhungerte Modells in der Modebranche geächtet werden, weil viele Frauen auch so dünn werden wollen. Die Folge soll die Magersucht sein. Und wer spricht über die richtig fetten Weiber? Ja, genau: Das Männermagazin. Kein populäres Thema.

Die Bloggerin Katrin hat es selbst in der Hand. Abnehmen und länger leben oder als kugelrundes Schweinchen in einem Rollstuhl sitzen. Ja, meine Worte sind hart, aber anders geht es nicht. Nur mit harten Worten, die in Wahrheit gut gemeint sind, können positive Veränderungen eintreten. Solange dies nicht passiert, werde ich mich immer wieder darüber belustigen. Eines kann man Katrin nicht absprechen. Sie hat Mut ihren Körper öffentlich zur Schau zu stellen. Das ist gut so und wenn jetzt die Kritik zunimmt, dann wird sie den Kuchen und die Schlagsahne weglegen, ihren Magen verkleinern lassen und etwas Sport treiben. Dann klappt es auch mit den Männern, denn die harten und geilen Schwänze warten schließlich an jeder Straßenecke

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