• 22.07.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Warum die redlichen und anständigen Väter vor Gericht einpacken

papi

» Artikel vom

Vor dem Zivilgericht, dazu gehören auch die Familiengerichte, geht es nicht um die Wahrheit. Vielmehr geht es um den Streit zwischen Klägerin und Beklagtem. Dabei hat ein Richter lediglich die Aufgabe, entweder einen Vergleich herbeizuführen, oder am Ende zwischen beiden Argumentationen zu entscheiden. Ohne den Familienrichterinnen zu viel Honig um das breite Gesicht zu schmieren, es handelt sich dabei oft um eine undankbare Aufgabe.

Meistens hat Mutti zwar keine sachlichen Gründe, dem Vater den Umgang zu verweigern, aber sie tut es eben. Und die Begründungen sind sehr vielfältig. Meistens wird das Kind vorgeschoben, das wegen des Vaterkontakts angeblich psychische Probleme bekommen hat. Das klingt wie Unsinn und das ist es meistens auch. Das Problem bei dieser Sache ist, dass eine Richterin nicht nur abwägen, sondern sich vergewissern muss, dass der Kindesumgang mit dem Vater in der Tat keine bleibenden Schäden beim Kind hervorruft.

Also wird vom Gericht ein Gutachter, meist eine Gutachterin, beauftragt. Und so nimmt das Chaos seinen Lauf. Nicht nur, dass solche Verfahren ewig lange dauern, sondern eben auch, dass nichts dabei herauskommt. Papi hat viel Geld an Anwalt und Gutachterin bezahlt und mit ein bisschen Glück gibt es begleiteten Umgang, d.h. unter professioneller Aufsicht einer wiederum kostenpflichtigen Betreuerin. Dass solche künstlichen Umgangssituationen weder dem Kind, noch dem Vater Spaß und Freude bereiten, dürfte logisch sein. Für einen erwachsenen Mann ist das in höchstem Masse entwürdigend.

Eine Familienrichterin sucht nicht nach der Wahrheit oder nach belastenden Beweisen für die eine oder andere Seite. Deswegen sind Aufrufe an das Gerichtswesen, doch endlich väterfreundlich zu urteilen, sinnlos. Das Gericht ist in seiner eigenen Zivilprozessordnung gefangen. Schließlich handelt es sich um kein Strafverfahren. Da ticken die Uhren anders.

Nun könnte ein Vater durchaus einige Jahre warten, bis sein Kind in einem Alter ist, wo es praktisch selbst entscheiden kann. Kein Elternteil schafft es, ein 13jähriges Kind einzusperren. In diesem Alter setzen Kinder bereits ihren eigenen Weg durch. Sie beschäftigen sich selbst und gestalten dementsprechend ihre Freizeit. Es wäre für ein Kind überhaupt kein Problem, den Papi einfach zu besuchen. Doch warum gehen die meisten Trennungskinder diesen Weg nicht? Natürlich sind Freunde viel spannender, als ein alter Sack von Vater. Der wird nur interessant, wenn die Kohle für ein neues Smartphone fehlt oder ein cooler Schüleraustausch nach Frankreich oder in die USA ansteht. Da wird an die Vatergefühle appelliert, damit Papi die Geldbörse öffnet und die Scheine verteilt. Wenn er das macht, dann ist Papi der Beste bis zu dem Zeitpunkt, wo wieder ein finanzielles Ereignis ansteht.

Den meisten vor Gericht kämpfenden redlichen und anständigen Vätern, so nennen sie sich selbst, sind die Fakten nicht bewusst. Selbst Väter, die regelmäßigen Umgang zu ihrem Kind pflegen, stellen nach einigen Jahren frustriert fest, dass Mutti und ihr Kind den Erzeuger nur als Gelddruckmaschine angesehen haben. Dieses Verhalten überrascht nicht, denn bei einem Kind, das mehrheitlich bei der Mutter lebt, ist die Präsenz und der tatsächliche Einfluss des Vaters praktisch bei null. Aus erziehungstechnischer Sicht sind Umgänge im üblicherweise festgelegten Rhythmus von zwei Wochen nur ein zwanghaftes Treffen.

Nebenbei finanzieren und nähren diese redlichen und anständigen Väter durch ihren Kampf vor Gericht ausgerechnet das System aus Anwälten, Jugendämtern, Gutachtern und der übrigen Helferindustrie, gegen das sie kämpfen. Das Nichtstun der Väter wäre der bessere Weg, um die Helferindustrie auszutrocknen und langfristig Veränderungen herbeizuführen.

Es gibt bei Trennungen kaum sinnvolle Lösungen, außer Mutti bewegt sich von vornherein auf der Elternebene. Die Anzahl solcher Frauen ist verschwindend gering und ein Verhalten der Mütter im Interesse des Kindes nicht die Regel. Die gelebte Praxis sieht wie im Mittelalter aus. Das Kind bleibt bei der Mutter und der entsorgte Vater soll tun, was er will oder muss. Es bleibt ihm selbst überlassen. Neben seinen nicht vorhandenen Rechten hat er einzig und allein die Pflicht, regelmäßig den vollständigen Unterhalt zu zahlen.

Die redlichen und anständigen Väter versuchen mit kleineren Aktionen bei ihren übermächtigen Widersachern, den Familiengerichten, den Jugendämtern und den zahlreichen Gutachterinnen sowie den Psychologinnen Pluspunkte zu sammeln. Diese Bande ist jedoch weit in der Überzahl, bestens vernetzt und verfügt über unbegrenzte Zeit. Finanziert durch die Väter selbst haben sie genügend finanzielle Mittel für einen langen Kampf. Die reale Erfolgseinschätzung der Väter kann da nur lauten: Chancenlos!

Die Frage stellt sich immer wieder, wie man junge Männer erreichen kann, um ihnen die Fakten über das Familienrecht rechtzeitig zu vermitteln. Auch hier gibt es keinen Marketingtrick oder besonders erfolgreiche Aktionen. Junge Männer haben zwar einen recht gut funktionieren Verstand, aber die Hormone überlagern oft das Denkvermögen und zwar immer dann, wenn eine hübsche Frau in der Nähe ist oder der Schwanz hart wird. Logisch, dass die Jugend voller Lebensfreude ist und permanent ans Ficken denkt. Da wird nicht lange überlegt, sondern genagelt, was sich gerade anbietet. Das haben wohl fast alle Männer, als sie jung waren, mit viel Liebe und Genuss genauso praktiziert.

In Frankreich ist eine interessante Entwicklung in den Schulen zu beobachten. Der immense Konsumdruck und der Zwang nach den neuesten und coolsten Klamotten brachten die jungen Schülerinnen auf eine uralte Idee. Warum nicht gegen Geld den Klassenkameraden auf der Toilette fix einen blasen? Das bringt stolze 20 Euro. Warum nicht dafür Geld nehmen, was man vorgestern beim Freund umsonst machen musste? Die Logik hat freilich nichts mit Ethik und Moral zu tun, sondern folgt einem knallharten wirtschaftlichen Kalkül. Diese von den jungen Frauen gelebte Praxis zeigt den Jungs auch gleich, dass praktisch alle Frauen Nutten sind. Sie sind käuflich und für Geld wird fast alles gemacht. In Deutschland sind solche Zustände noch nicht bekannt geworden, aber durchaus vorstellbar. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Fälle an die Medien durchsickern.

Die weltweit geringste Geburtenrate in Deutschland lässt sich nicht nur damit erklären, dass Frauen angeblich ungünstige Rahmenbedingungen fürs Kinderkriegen haben oder Männer nur an sich denken. Es muss bereits in den Schulen Vorgänge geben, die den Erwachsenen schlichtweg nicht bekannt sind. Junge Männer scheinen das Abzockerwesen der Damen schon dort frühzeitig kennenzulernen, anders lassen sich die deutschen Zustände kaum erklären.

Viele redliche und anständige Väter würden den Strick nehmen, wenn sie feststellen müssten, dass ihre liebe kleine Tochter in der Schule eine semiprofessionelle Nutte ist. In Frankreich wird darüber offen gesprochen, doch in Deutschland wird noch die heile Welt vorgegaukelt.

In Bremen wurde vor vielen Jahren eine Schule wegen offener Prostitution auf dem Schulhof und wegen intensivem Drogenhandel geschlossen. Es ist in Deutschland also schon passiert. Und Schüler sind nicht blöd, sie finden immer neue Wege. Die neue Form der Sexualkunde zur Frühsexualisierung der Kinder tut da ihr Übriges. Zwar gingen in Baden-Württemberg bereits viele Eltern dagegen auf die Strasse, doch viel bewirken konnten sie bisher noch nicht.

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