• 13.10.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Dr. Christine Finke – eine Alleinerziehende

alleinerziehende

» Artikel vom

Über Dr. Christine Finke wird viel diskutiert und das ist kein Wunder. Überall, wo eine Fernsehkamera oder ein Mikrofon steht, rennt sie hin und sondert ihre persönliche Wahrheit zum Schicksal Alleinerziehender ab. Sie nennt das vornehm „eine Meinung haben“, „sich einbringen“ oder „niederschwellig teilhaben“. Männer nennen das schlicht „allen auf den Sack gehen“. Und Schuld am Elend der Alleinerziehenden haben bei Dr. Finke immer die anderen, die Politik, die Ämter und vor allem die Männer. Sie sind der Grund, warum die armen Alleinerziehenden aus der Bahn geworfen wurden und nun kein Geld mehr haben.

Dr. Finke ist wie die meisten Alleinerziehenden primär auf Twitter unterwegs. Sie nennt das Arbeit, wird dafür aber nicht bezahlt, obwohl sie nach ihrer Meinung dafür ein Honorar bekommen sollte. Twitter ist das zentrale Medium der Dr. Finke, neben ihrem Blog und Facebook. Bei Twitter überraschte sie kürzlich ihre Leser und Follower, dass sie nur 2.300,- € pro Monat zur Verfügung hätte. Das sei viel zu wenig für sie und ihre drei Kinder, die sie zu versorgen hat. Anzumerken ist dabei, dass sie ihren Ehemann verlassen hat und damit billigend in Kauf nahm, in die Armut abzusteigen.

Einige schlaue Männer schauten mal genauer hin, wie Frau Dr. Finke ihre 2.300,- € pro Monat generiert. Ihre Tätigkeit als ehrenamtliche Stadträtin wird mit 700,- € vergütet. An Kindesunterhalt überweist der Exehemann stolze 900,- €. Hinzu kommt das halbe Kindergeld von ca. 300,- €. Zusammenaddiert betragen diese monatlichen Zuwendungen, wohlgemerkt ohne echte Arbeit, immerhin 1.900,- €. Nach eigenen Angaben ist Frau Dr. Finke als selbständige Autorin tätig. Damit generiert sie aber wohl nur 400,- € pro Monat. Setzt man hier den Mindestlohn von 10 Euro an, dann arbeitet Dr. Finke maximal 40 Stunden im Monat. Und bei diesen Einkünften ist Dr. Finke faktisch von der Steuer befreit. Was macht sie eigentlich die restliche Zeit?

Interessant sind ihre widersprüchlichen Aussagen. Noch vor einem halben Jahr sagte Dr. Finke, dass sie ihre Kinder betreuen muss und deshalb nicht arbeiten könne. Und bei ihrem letzten Fernsehauftritt plapperte sie plötzlich, dass ihre Kinder groß genug sind, um auf sich selbst aufzupassen. Eine schöne Wahrheit, die man von Alleinerziehenden selten zu hören bekommt.

Eine weitere Wahrheit ist, dass Dr. Finke in Konstanz in einer Gegend wohnt, die eine äußerst geringe Arbeitslosenquote von 3,0 % aufweist. Bei insgesamt 4.750 Arbeitslosen (ALG I und II) stehen 4.736 Jobs im Raum Konstanz zur Verfügung. Und da es soll für Frau Dr. Finke keinen Job geben? Das ist völlig absurd. Sie könnte zu den großzügig angenommenen 40 Stunden als Autorin noch locker 100 Stunden pro Monat in einem Büro arbeiten. Schreiben, Lesen und Telefonieren kann sie als promovierte Frau mit Abitur sicherlich leisten. Selbst wenn sie für den Mindestlohn arbeiten müsste, so würde Frau Dr. Finke inklusive ihrem Autorenjob immerhin 1.500 € generieren. Das wäre netto ca. 1.150 €. Das monatliche Einkommen würde schlagartig 3.050 € betragen. Davon könnte Frau Dr. Finke mit ihren drei Kindern nicht schlecht leben. Doch müsste die Dame freilich ihren Knackarsch bewegen und etwas tun. Nämlich richtig arbeiten.

Obendrein könnte Dr. Finke ihre Kosten optimieren. Muss man wirklich in einer der teuersten Gegenden Deutschlands wohnen? Sicher nicht. Auch hier liegt genügend Potential. Obendrein ist Dr. Finke mit ihren 52 Jahren noch nicht zu alt, diverse Fortbildungen in Anspruch zu nehmen, um sich für den Arbeitsmarkt fit zu machen. Darüber schreibt sie überhaupt nichts. Stattdessen verweist sie auf irgendwelche Lorbeeren von anno dunnemals. Es ist offensichtlich, dass Dr. Finke ihre Fans und alle anderen, die bei ihr interessiert mitlesen, komplett verarscht. Wenn Dr. Finke ehrlich wäre, dann würde sie zugegeben, dass sie keine Lust auf Arbeit hat und lieber traumtänzerisch in den Tag hineinlebt.

Gerne sitzt die alleinerziehende Dr. Finke regelmäßig in diversen Sendungen, wo sie über ihr inszeniertes Elend berichten darf. Leider hat ihr bisher noch kein Journalist kritische Fragen gestellt, geschweige denn einmal den Taschenrechner bewegt und das Hirn angestrengt. Dabei kommt es nicht auf 50 Euro mehr oder weniger an. Nein, es geht hier um Glaubwürdigkeit. Die Kinder von Dr. Finke können gut auf sich selbst aufpassen und sie könnte sich problemlos eine Arbeit suchen. Viele Frauen machen das, nur die meisten Alleinerziehenden eben nicht. Sie jammern lieber und klagen an, dass ihnen niemand hilft. Warum auch, wenn diese Damen sich selbst keinen Millimeter bewegen wollen.

Nun mag das Engagement von Dr. Finke als Stadträtin nach den Buchstaben des Gesetzes eine ehrenamtliche Tätigkeit sein, aber der Unterschied zu einer wirklich ehrenamtlichen Tätigkeit beispielsweise bei der Tafel ist, dass man dafür kein Geld erhält. Der Begriff ehrenamtlich suggeriert, dass es keine monetäre Vergütung gibt. Dr. Finke hingegen erhält für ihr „Ehrenamt“ als Stadträtin stolze 700 € pro Monat. Das verschweigt sie natürlich, weil es nicht zu ihrer Armutsinszenierung passt.

Auch beschwert sich Dr. Finke bei jeder Gelegenheit, dass man sie haten würde, wobei sie jegliche Kritik und sogar Hilfsangebote als Hate einstuft. Andererseits teilt Finke bei jeder Gelegenheit gegen Männer aus und da schlägt das Pendel eben manchmal zurück. Pikant bei Dr. Finke ist, dass sie ihr Privat- und Sexualleben in der Öffentlichkeit ausbreitet wie der Alkoholiker sein Erbrochenes. So sind ihre sexuellen Aktivitäten in ihrem Blog und in ihrem Buch nachzulesen. Und dann wundert sie sich über Kommentare dazu. Geschickt bewegt sich Dr. Finke in ihrer Selbstdarstellung stets zwischen Wahrheit und Lüge, aber durch ihre zahlreichen Widersprüche entlarvt sie sich selbst.

Weil Dr. Finke ihr Privatleben mit der Naivität einer Pubertierenden veröffentlicht, haben alle ihren Spaß daran. Von Familienversagerinnen und deren Beischlafbettlern bekommt Dr. Finke sehr viel Zuspruch, von gestandenen Männern und Frauen etwas Gegenwind. In wenigen Jahren wird Dr. Finke völlig am Boden sein, nämlich dann, wenn ihre Kinder erwachsen sind und diese Unterhaltsquelle versiegt. Dann ist sie vielleicht auch keine Stadträtin mehr. Kann man Frau Dr. Finke einen guten Rat geben? Ja, geh endlich arbeiten, so wie es Millionen andere Menschen in Deutschland auch tun. Ohne Twitter, Facebook und Blog ist genug Zeit dafür.


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