• 27.07.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Schwangere Frauen gehören unter Zwangsaufsicht

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Wie brutal klingt das denn? Schwangere Frauen sind nicht handlungsfähig und unter Aufsicht eines Vormunds zu stellen, weil sie nicht Herr ihrer Sinne und ihres Verstandes sind. Nein, das ist nicht nur eine bloße Behauptung des Männermagazins, es ist eine höchstrichterlich bestätigte Tatsache. Schwangere Frauen sind nicht handlungsfähig und zwar „Im Namen des Volkes“, ausgeurteilt durch den Bundesgerichtshof, BGH XII ZR 6/07.

Die deutschen Gesetze, natürlich allesamt demokratisch und rechtstaatlich, werden durch die zahlreichen Gerichtsinstanzen praktisch angewendet. Deshalb sollte man sich weniger auf die Gesetze verlassen, sondern besser die Gerichtsurteile lesen. Dabei erfährt der Interessierte, was in der Praxis Sache ist. Und das ist oft erstaunlich und sehr lehrreich.

Ein 44jähriger Mann, erfolgreicher Jurist, schwängert und heiratet ein 24jähriges Küken. Eigentlich werden alle Menschen in Deutschland unabhängig vom Geschlecht als auch vom Alter gleich behandelt, zumindest theoretisch nach dem Grundgesetz, doch innerlich reagieren Richter sehr sensibel auf diesen großen Altersunterschied. Ein geiler Bock verlustiert sich an einem jungen Ding. Obendrein will der erfolgreiche Anwalt sein bisheriges Vermögen absichern. Durch einen notariellen Ehevertrag. Eine salvatorische Klausel versteht sich dabei von selbst. Im Klartext: Sollte ein Vertragsbestandteil ungültig sein, so berührt er die übrigen Vertragspunkte nicht. Das ist ein normaler Bestandteil eines Vertrages.

Freilich soll ein Ehevertrag verhindern, dass ein wohlhabender Mann durch eine Scheidung gnadenlos abgezockt wird. Das ist der allgemein anerkannte Sinn und Zweck eines Ehevertrags.

Doch der Bundesgerichtshof hat den kompletten Ehevertrag für ungültig erklärt und die salvatorische Klausel ausgehebelt.

Die Begründung liest sich beachtlich. Hier einige Auszüge:

„Eine Gesamtschau der getroffenen Vereinbarungen ergebe eine einseitige Benachteiligung der Ehefrau, die nicht durch Regelungen zu ihren Gunsten ausgeglichen würden.“

„Im Übrigen sei der Ehevertrag nur deshalb zustande gekommen, weil zwischen den Parteien ein wirtschaftliches und soziales Missverhältnis bestanden habe.“

„Vor allem sei zu berücksichtigen, dass die Ehefrau bei Vertragsschluss im neunten Monat schwanger gewesen sei.“

„Eine Gesamtwürdigung der Situation ergebe, dass der Ehemann auf die Ehefrau - ausdrücklich oder nicht, jedenfalls aber tatsächlich - einen so erheblichen Druck ausgeübt habe, dass dem Ehevertrag die rechtliche Anerkennung insgesamt versagt bleiben müsse.“

Die Richter haben ihre Begründungen sehr schön und mit einer gewissen Wärme formuliert. Die Übersetzung dieser Sülze ist ziemlich simpel:

Ist der Ehemann klug und alt, aber die Ehefrau jung und nicht weiter gebildet, dann ist jeder Ehevertrag ungültig. Ungültig ist ein Ehevertrag auch dann, wenn der Mann wohlhabend ist und die junge Ehefrau nichts auf der Kante hat, also de facto bettelarm ist. Und einer schwangeren Frau einen Notarvertrag unterzujubeln ist nach der Rechtsprechung in jedem Fall unzulässig.

Der allgemeine Glaube, dass ein Notarvertrag sicher ist, weil der Notar den Vertrag nach gültigem Recht erstellt und die Vertragspartner auf ihre Vertragsfähigkeit überprüft, ist damit hinfällig. Das überrascht nicht wirklich, denn eine arme junge Frau muss durch eine Scheidung immer Kasse machen dürfen, damit sie dem Staat nicht auf der Tasche liegt.

Besonders witzig ist der Vorgang im Allgemeinen. Sicherlich hat die junge Frau dem geilen Bock ihre ewige Liebe zugesichert und ihm beim Leben ihrer ungeborenen Kinder versprochen, dass sie ihn niemals abzocken werde. Nein, sie habe überhaupt kein Interesse an seinem Geld. Glück ist schließlich mehr wert als alles Geld der Welt! Und deswegen habe sie überhaupt kein Problem damit, dem Ehevertrag zuzustimmen. Die junge Frau hat sicher nicht erwartet, dass ihr Ehevertrag ungültig sein würde, aber wie die meisten Frauen weiß sie eben doch, dass während der Ehe und bei der Scheidung mit etwas Raffinesse immer etwas zu holen ist. Natürlich nur nach dem Gesetz und selbstverständlich nur das, was ihr zusteht. Mehr nicht. Das ist die gängige Begründung aller Frauen für ihre Abzocke. Und die funktioniert in der Tat fast immer. Einige wenige Ausnahmen wird es immer geben, doch die Regel sieht so aus, dass der Mann blechen muss.

Ist dieses Urteil ein Einzelfall? Gewiss nicht. Mir fällt ein weiteres Urteil ein, wo ein Steuerberater, sehr erfolgreich und vermögend, in Rente ging. Seine Rente beträgt netto über 6.000,- € und seine Ehefrau ließ sich scheiden. Die Ehe dauerte um die 10 Jahre und war kinderlos. Der Ehevertrag wurde vom Gericht zerfetzt und der Steuerberater darf nun 2.500,- € von seiner Rente monatlich an seine Exehefrau überweisen. Wen es interessiert, der kann nach dem Urteil googeln. Mir geht es geht hier nicht um ein paar Euro rauf oder runter, sondern um das System, über ein angebliches Missverhältnis einen notariellen Ehevertrag komplett ungültig zu machen.

Eine Frau hält sich grundsätzlich nicht an einen Vertrag und an einen Ehevertrag erst recht nicht. Eheverträge dienen nur dazu, wohlhabende Männer zu einer Heirat zu verleiten, meist mit einer armen Frau aus der Unterschicht. Durch den notariellen Vertrag wird eine Rechtssicherheit vorgegaukelt, die in der Praxis vor Gericht keinen Bestand hat. Es wird die Instanzen hoch geklagt und die Frau bekommt am Ende doch die Kohle. So einfach ist dieses Prinzip.

Moralisch gesehen sind nicht nur die Worte einer Frau dummes irrelevantes Geschwätz, sondern auch ihre Unterschrift ist nichts wert. Das ist das nutzlose Wesen der Frau. Und wer glaubt, dass seine Liebste ganz anders und keine Abzockerin sei, der leidet an dem berühmten AMIGA-Syndrom.

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