• 17.09.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die geplante Bildungsoffensive in Deutschland

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» Artikel vom

Fast alle Parteien sind sich einig, dass der Fachkräftemangel nicht nur schon da ist, sondern sich weiter verschärfen wird. Die Anreize, sich zu einer Fachkraft ausbilden zu lassen, sind vielfältig, doch sie alle haben einen gravierenden Denkfehler. Die politischen Köpfe gehen davon aus, dass jeder Mensch grundsätzlich lernwillig und lernfähig ist. Da stellt sich angesichts des Fachkräftemangels natürlich die Frage, ob jemand beim Anstreben einer Ausbildung vielleicht blockiert wurde. Natürlich nicht. Dumme Menschen brauchen sich nicht zu qualifizieren, denn sie begreifen eh nichts. Und faule Menschen wollen nicht. Da sind alle Maßnahmen vergebens. Frauen und Alleinerziehende hingegen sind auf dem Papier oft hochqualifiziert, aber es gibt für sie keine Jobs. Die sogenannten Dünnschissgeisteswissenschaften braucht niemand, selbst der Staat nicht.

Die Politik wird es nicht schaffen, Frauen und Alleinerziehende mit einem Master oder einer Promotion zu einer anständigen Pflegekraft, Köchin oder Sanitäterin umzuschulen. Den Jobcentern fehlen mehr oder weniger die Zwangsmittel. Selbst wenn diese da wären, dann zücken diese Frauen sofort das beliebte Totschlagsargument, dass die lieben Kinderchen ihre intensive Betreuung brauchen. Damit läuft die Zwangskeule des Staates ins Leere und die Frauen feixen sich eins. Sie haben natürlich gut lachen, denn die Sozialleistungen übersteigen das eigene Leistungsvermögen. Da macht Arbeiten nach Frauenauffassung nun wirklich keinen Sinn.

Die Granaten-Uschi, im realen Leben heißt sie Ursula von der Leyen und ist Verteidigungsministerin, hat den richtigen Denkansatz. In der Bundeswehr fehlen Sanitäter und IT-Spezialisten. Sie will das machen, was die Wirtschaft erfolgreich seit Jahren praktiziert. Granaten-Uschi will mit finanziellen Anreizen mehr Personal anlocken, aber das wird bei der Bundeswehr so nicht funktionieren. Gerade der Staat als Arbeitgeber praktiziert den real existierenden Sozialismus, wo Angestellte auf derselben Ebene exakt das Gleiche verdienen müssen. Sollte unsere Granaten-Uschi sich durchsetzen, dann geht eine Lohnerhöhungswelle durch den Staatsdienst, der sich das nicht leisten kann und will. Die finanziellen Anreize sind lobenswert, aber nicht durchsetzbar. Und in der IT der Bundeswehr ist der Fachkräftemangel so gravierend, dass die Bundeswehr selbst kleinere Hackerangriffe an Fremdfirmen auslagern müsste. Vielleicht könnte hier die NSA der USA als Vorbild dienen, die sich Freiberufler auf Honorarbasis beschaffen.

Der trockene Alkoholiker und EU-Vielflieger Martin Schulz hat einen Plan, der ihm wahrscheinlich beim Genuss eines leckeren Wodkas eingefallen ist. Er will für jeden Bürger ein Bildungskonto einrichten. Solche Geldgeschenke haben noch nie funktioniert und lassen sich in der Praxis kaum erfolgreich umsetzen. Mit solchen Ideen ist vor allem die asoziale Unterschicht zu begeistern, die schon überlegt, wie man das Geld vom eigenen Bildungskonto in Kippen und Fusel umwandeln kann. Auch die Alleinerziehenden freuen sich und träumen bereits von einer geschenkten Promotion zu einer High-End Anglistin oder zu einer gefragten Genderistin, die durch die Firmen zieht, um die Benachteiligung der Frauen abzuschaffen. Möglichst mit Verhaftung aller Männer an Ort und Stelle. Nur wird das ein feuchter Traum der Frauen bleiben.

Menschen mit nutzlosen Berufen können schon heute eine Umschulung starten. In vielen Fällen scheitert es am Willen der Umschüler. Sie wollen oder können nicht, oder beides. Der Mensch wächst nur dann über sich hinaus, wenn er in einer echten Zwangslage ist. Fehlt das Geld, dann bewegt sich jeder Arsch aus der Couch heraus. Bei den Weibern wird da nicht gleich ein Job gesucht, sondern ein Mann. Das ist aus Sicht der Weiber erfolgversprechender, was es aber nicht ist. Mehrheitlich sehen die Hühner leider Scheiße aus und kein Mann hat größere Lust, ein hässliches Entlein durchzufüttern. Die Zeiten haben sich geändert. Solange das Geschäftsmodell „Alleinerziehend“ gut honoriert wird, wird diese Bevölkerungsgruppe immer am Tropf des Staates hängen. Das ist Fakt.

Der neue Diktator wird nach kurzer Zeit wie der alte Diktator agieren, heißt es in einem Sprichwort. Am System wird sich generell nichts ändern. Das kapitalistische System ist in Deutschland jedoch genug verwässert, denn die gewährten Sozialleistungen sind mehr als üppig. Gerade Frauen überblicken nicht ihre eigene Perspektive. Wird die Knete beim Staat knapp, dann werden die Zügel angezogen und die Sozialleistungen gekürzt. Das wird kommen. Es ist nur eine Frage der Zeit. Niemand konnte sich die gravierenden Folgen von Hartz IV ausmalen. Was heute wie Science Fiction klingt, wird morgen Realität. Hartz IV wird es in wenigen Jahren nicht mehr geben können. Spätestens wenn die Zinsen steigen kommt die Wirtschaftskrise. Auf diese Zeit kann jeder Mensch schon heute reagieren und sich darauf vorbereiten.

Ein Freier Mann ohne lästigen Ballast hat da gut lachen. Es ist eben ein großer Unterschied, ob ein Mann nur für sich selbst oder für Frau und Kinder verantwortlich ist. Mit Anhang ist ein Mann lebenslänglich blockiert. Alleine hat er alle Möglichkeiten, auf einen sich verändernden Markt zu reagieren. Heute Hamburg, morgen Stuttgart, übermorgen Konstanz. Kein Problem. Auch hohe Mieten sind für einen Single locker stemmbar. Ein Freier Mann ist eben absolut frei in seinen Entscheidungen.

Fazit: Soziale Wohltaten benötigt ein Freier Mann nicht, da er stets für sich in allen Belangen sorgen kann. Nur ein Freier Mann ist zukunftsfähig aufgestellt und für alle Krisen gewappnet. Das kapitalistische System ist auf Leistung ausgelegt. Deswegen werden die Dummen und Faulen von heute auch morgen dumm und faul sein. Aber das interessiert einen Freien Mann nicht. Er denkt nur an sich und seine Steuerzahlungen befreien ihn davon, anderen Menschen zu helfen. Dafür ist der Staat als Steuerempfänger zuständig.


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