• 28.04.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Emanzipierte Männer sind schwer im Kommen

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Der Single-Mann hat alles selbst in der Hand. Er muss seinen Haushalt führen, seine Nahrung einkaufen, sich kleiden und sich alleine um die vielen kleinen Dinge des Lebens kümmern. Ein Ehemann dagegen hat die tatkräftige Unterstützung einer Frau. Nicht, dass die Frau mit anpackt, nein, sie kontrolliert und mault rum, wenn es nicht nach ihrer Nase läuft. Eine Unterstützung ist das nicht, sondern eine Belastung, weil der Ehemann sich tagtäglich rechtfertigen muss. Nebenbei ist ein Ehemann finanziell begrenzt, weil Mutti ihm nur ein Taschengeld lässt, das unterhalb Hartz IV liegt. Ein Ehemann ist eine arme Sau, die kein Mitleid verdient. Selbst Schuld. Dass ein Ehemann Sex nach Belieben hat, ist ein Mythos. In einer Ehe bekommen Männer keine Vorteile zu spüren, eher jede Menge Nachteile.

Und trotzdem sind Single Männer leicht zu verführen. Das geht bei der Kleidung schon los. Klar, dass sich ein selbstbewusster Mann kleidet, so wie er sich morgens fühlt. Krawatte oder Fliege, manchmal sportlich lässig oder er geht im Knitterlook, weil er zu faul war, sein Bügeleisen anzuheizen. Die richtig dummen Tipps gibt es morgens in der Firma beim Arbeitsantritt. Entweder fragt eine dumme Nuss, warum man eine Fliege trägt oder sie meint, dass die Farben nicht zusammen passen. Dabei trägt sie selbst ihren Pullover bereits den dritten Tag in Folge und da möchte sicherlich niemand an ihren Schlüpfer denken. Frauen haben eben nicht mehr Ahnung von Kleidung als Männer. Im Gegenteil. Männer sind selbstbewusst genug, alles zu tragen.

Nun haben einige Firmen bemerkt, dass der Single Mann nicht nur im Vormarsch ist, sondern auch die fette Kohle in der Geldbörse hat. Outfittery ist so ein Onlineladen. Modeberaterinnen stellen für den interessierten Mann ein Outfit zusammen, das er dann kaufen kann. Die Idee ist nicht schlecht, aber auch sehr teuer. Ob man dann wirklich besser aussieht, dürfte fraglich sein. 20 bis 30% höhere Kosten als im Laden oder Onlineshop werden fällig. Ok, wer zu faul ist und die Kohle hat, den wird es nicht weiter jucken. Ob die Modeberaterin in Wirklichkeit mit einem Master für Design glänzt oder eine abgewrackte Alleinerziehende ist, das weiß niemand. Hätte die Klamottendame einen Master, dann würde Outfittery uns das sicherlich ins Ohr blasen, dass wir einen Gehörsturz kriegen. Das ist nicht der Fall. Da wird die Designerin in der Tat eine unqualifizierte Dame sein. Und von so einer Trulla wird niemand gerne einen Rat annehmen.

Einkaufen kann so leicht sein. Als ich vor einem Jahr bei Maischberger war, bin ich zu Sinn & Leffers gegangen, weil ich Sakko, Hemd und Krawatte brauchte. Ich stöberte durch den Laden, ließ die erste Verkäuferin abfahren und suchte den am besten angezogenen Verkäufer. Das war sogar ein Italiener, die angeblich einen guten Geschmack haben. Ich sagte was ich wollte und er besorgte mir alles. Das war sehr gut und der Preis war in Ordnung. Eine Verkäuferin, letztlich eine gescheiterte Existenz ohne Ausbildung, kann das einfach nicht. Weiber wollen dem Mann ihren Willen aufzwingen. Das machen sie zu Hause genauso wie in ihrem Job. Kein Mann würde auf die Idee kommen, beim Autokauf dem Rat einer Verkäuferin zu folgen. Niemals. Das ist Männersache und Männer sollten dies auf alle Lebensbereiche ausdehnen. Damit werden gleichzeitig Männer unterstützt und deren Job gesichert. Was gehen uns Frauen an. Sollen Frauen sich um Frauen kümmern.

Und so bleibt den Frauen oft nur ein Thema. Sex. Sie wissen, dass Männer auf Muschis stehen und versuchen sich entsprechend aufzupeppen. Im Frühjahr werden uns die Möpse wieder ins Gesicht springen und Männer zum Glotzen animiert. Unter Umständen gibt es dann eins in die Fresse, weil die Dame sich sexuell belästigt fühlt. Das macht nichts. Dann gibt es eben eine Klatsche zurück. Wer geschlagen wird, darf sich wehren. Und das Lieblingsthema der Frauen ist, dass sie kein Freiwild sind. Bei den übersichtlichen Demonstrationen halten gerade alte und hässliche Weiber diese Schilder hoch, dass ihr Körper ihnen gehört. Das streitet kein Mann ab und obendrein hoffen alle, dass dieses alte Schlachtross sich nicht die Klamotten vom Leib reißt. Das machen diese Femimuschis am Liebsten. Völlig lachhaft. Aber da hält der kluge Mann seinen Mund. Er kann sich bei diesem Thema nur um Kopf und Kragen reden. Und mit einer Frau darüber zu diskutieren, ist müßig, gar sinnlos.

Es ist doch klar, dass wir eine Frau respektieren und ihr nicht an den Busen grapschen oder unseren Finger durch ihre Ritze ziehen. Und Nein heißt Nein. Das wissen wir auch, das muss uns niemand sagen. Nun sind Frauen so bedeppert, dass sie uns das jeden Tag erzählen müssen. Dabei wollen die meisten Männer eh keine vom Leben benachteiligte Frau anpacken, wo Schenkel, Arsch und Bauch fließend ineinander übergehen. Und in den Schweinekopf will ebenso niemand glotzen oder gar den Stiernacken abschlecken. Das gibt Akne, aber zumindest Herpes vor Ekel. Witzig, dass Frauen unbeirrt ihren Weg fortsetzen und dann abends einsam und alleine ihr Kätzchen missbrauchen.

Nicht, dass Männer Frauen komplett meiden, aber die Unterstützung im tagtäglichen Leben sollten Männer nur Männern geben. Lieber gehe ich ein paar Schritte in den nächsten Shop anstatt in die frustrierte Fresse einer Alleinerziehenden schauen zu müssen. Da ist mein ganzer Tag versaut.

Um es auf den Punkt zu bringen. Auf die Meinung einer Frau ist gepfiffen. Der Mann von heute schreitet selbstbewusst durchs Leben und macht eben sein Ding. Klar, muss es manchmal eine Frau sein und nichts gegen das Abspritzen, aber mehr sollte es auch nicht sein. Männer sollten die Frau als Frau sehen. Sie ist und bleibt ein Sexobjekt.

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