• 22.07.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die Durchstarterin aus Konstanz

alleinerziehende

» Artikel vom

Wow. Ich war echt geschockt, als ich das Geburtsjahr der bloggenden Feministin unter ihrem Bildchen in einem Onlineartikel sah. 1966. Brutal. Und ich dachte, dass die allseits beliebte Frau Doktor deutlich älter ist. Nein, sie ist exakt so alt wie ich. Keine Frage, dass ich bei objektiver Betrachtung um Längen besser aussehe.

Es ist interessant, wie naiv sie als promovierte Akademikerin ihr Privatleben bis ins letzte Detail in der Öffentlichkeit ausbreitet. Sie will damit Wellen schlagen, die Politik verändern, Musterbeispiel für alle alleinerziehenden Frauen sein. Beifall von denen bekommt sie reichlich und wer ihr nicht zujubelt, wird kurzerhand aus der Wahrnehmbarkeit gelöscht. Heile Welt? Sicher nicht. Doch welcher Mann versteht schon die Frauen?

Nun ist Frau Doktor eine typische Frau, die außer Kinderproduktion bisher nicht viel auf die Reihe bekommen hat. Sie hat einen wirtschaftlich unnützen Beruf ergriffen, als DJane gearbeitet, in Clubs abgehangen und nachdem sie sich ausgetobt hatte, was immer das heißen mag, hat sie geheiratet. Nur ein Jahrzehnt währte die Ehe und am Ende fühlt sie sich betrogen. Ihr damaliger Ehemann ist Unternehmer und nach der Trennung war kein Geld für sie da. Sie sagt einerseits, dass viel Geld in das Unternehmen ihres Mannes reinvestiert wurde, doch andererseits leistete sie sich zahlreiche Edelluxusgüter. Gucci und Co. lassen grüßen. Jeder kann sich selbst zusammenreimen, wo die Kohle blieb. Sie war bestimmt kein besonders günstiges Mädel.

Sie moniert, dass ihre Ehe ihr selbst nichts brachte, obwohl sie ihren Mann als Unternehmer in allen Belangen unterstützte. Sie war praktisch auch eine Unternehmerin, in Wahrheit jedoch eine Unternehmergattin ohne unternehmerische Verantwortung. So kann es nach der Trennung nur zu einem sozialen Abstieg kommen. Sie wurde im Jahr 2011 arbeitslos und fand dann keinen Job mehr. Seit dieser Zeit ist sie zwangsweise eine Kleinunternehmerin, schreibt Presseartikel und Bücher. Dieses Geschäft läuft nicht besonders gut. Die schmalen Erlöse halten sie knapp über Wasser.

Nun ist sie in sich selbst gefangen, lebt in ihrer Filterblase und sieht die Realitäten nicht. Wenn sie sich im Fernsehen als Opfer präsentiert und beklagt, dass sie als Alleinerziehende von drei Kindern mit einem Anspruch auf 50 kinderkrankheitsbedingte Fehltage keinen Job findet, dann verwundert das nicht. Die Wirkung dieser Aussage auf potentielle Arbeitgeber ist verheerend. Natürlich bleibt es ihr überlassen, welches Hobby sie sich gönnt. Ok, sie ist Bloggerin mit radikalen Ansichten und großer Nähe zu linksgrün versifftem Gedankengut. Das darf sie und es ist Bestandteil unserer Demokratie. Warum sie jedoch in ihrem XING Profil ihren Blog an prominenter Stelle präsentiert, das ist dämlicher als dämlich. Sie schränkt damit, egal ob bewusst oder unbewusst, ihre Chancen dramatisch ein. Seriöse Arbeitgeber meiden solche Kandidaten und das hat sie bisher sehr erfolgreich geschafft.

Und wie sie ihren Blog als Aushängeschild und als Ergebnis ihrer beruflichen Qualifikation präsentiert, bereitet große Schmerzen. Professionell sieht einfach anders aus. Warum die angeblich hochgebildete Frau Doktor keine anständige berufliche Webseite hat, ist unerklärlich. Unter einer Auftragsflut leidet sie jedenfalls nicht, sonst müsste sie nicht jeden Monat um ihr Überleben kämpfen. Und dennoch wird sie als erfolgreiche Heldin im Internet gefeiert. Anscheinend wissen auch ihre Jüngerinnen nicht, wie beruflicher Erfolg aussieht.

Die Frau Doktor vermischt ihre private Einstellung mit ihrem Berufsleben. Das ist der Grund für ihre Erfolglosigkeit. Nun bekommt die bemitleidenswerte Frau viel Beifall und Mitleid im Internet, besonders nach meinem entlarvenden Artikel über sie. Was sie dabei nicht sieht, ist die Blockade, die diese Lobhudelei bei ihr verursacht. Sie glaubt auf dem richtigen Weg zu sein, aber ihr Dasein als Unternehmerin bringt kaum mehr ein als ein Taschengeld. Vielleicht glaubt sie eines Tages am großen Rad drehen zu dürfen, so wie Anne Wizorek. Es sei ihr gegönnt, aber packen wird sie es nicht. Ihr Leben als Rentnerin wird noch schlimmer werden. Sie ahnt es bereits und auch darüber beklagt sie sich. Nach ihren schönen zehn Jahren Ehe in Wohlstand und Luxus hat sie alles gegen die Wand geklatscht.

Nun ist sie einsam und findet keinen Mann. Auch darüber jammert sie öffentlich in ihrem Blog. Ist sie zu alt? Zu unattraktiv? Es ist lustig, ihre Gedanken darüber zu lesen. Weniger lustig ist es für die Männer, die nach einer Trennung ihre Kinder nicht mehr sehen dürfen und unter der Knute von Jugendamt und Gerichten zum reinen Zahlvater degradiert werden. Hier gibt die Bloggerin obendrein noch weitreichende Tipps für Frauen, wie der Erzeuger sauber entsorgt und abgezockt werden kann. Damit outet sich die feministische Doktorin als echte Familien- und Männerhasserin. Obendrein zerstört sie damit das Leben zahlreicher Kinder. Sie ist entlarvt. Und das hat nicht sonderlich viel Arbeit gemacht.

Der Kracher dürfte sein, dass sie nach eigenen Angaben trotz Bestnoten keine Anstellung findet. Wie lange ist das her? 20 oder 30 Jahre? Das interessiert heute niemand mehr und ganz besonders keinen Arbeitgeber. Firmen fragen stets nach frischem Wissen, dass vorzugsweise durch Prüfungen oder Zertifizierungen belegt wird. Wer damit nicht dienen kann, der landet auf dem Arbeitsmarkt im Nichts.

Die Frau Doktor ist und bleibt eine typische Alleinerziehende. Alle sind doof, nur sie nicht. Und natürlich ist der Staat an allem schuld, denn er tut stets viel zu wenig, damit es den Alleinerziehenden bessergeht. Dass eine angeblich hochgebildete reife Frau im Endstadium ihres Berufslebens das kapitalistische System nicht kapiert hat, lässt durchaus am sachlichen Verstand zweifeln. Heute ist jeder für sein Leben selbst verantwortlich, doch alleinerziehende Frauen kapieren das einfach nicht. Jammern und fordern, mehr können sie nicht.

Ohne einen Mann, der Frau und Kinder weise führt und dabei die volle Verantwortung für die Familie übernimmt, sieht es für die meisten Frauen mehr als schlecht aus. Und wenn Frauen glauben, dass Männer nach einer Trennung diese Verantwortung weiterhin tragen, dann darf wirklich am Verstand dieser Frauen gezweifelt werden.

Trotzdem wünsche ich der Frau Doktor alles Gute und ein möglichst langes Leben. Ich werde ihren weiteren Weg begleiten und von Zeit zu Zeit über sie berichten. Insbesondere Bloggerkolleginnen vergesse ich nicht. Vielleicht schicke ich ihr mal ein anständiges Wurstpaket von meinem oberfränkischen Metzger, damit ihre Kinder etwas Ordentliches in den Magen bekommen. Schließlich mag ich Kinder. Für ihre Mutti können sie nichts.

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