• 24.06.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Frauen sind besonders erfolgreiche Unternehmer

kaeffchen

» Artikel vom

Eigentlich ist das Thema Frauen und Erfolg völlig abgegriffen und ein Widerspruch in sich. Aktive Leser erinnern sich, wie eine Frau die Prüfung zur Leiterin eines Atomkraftwerkes voll gegen die Wand klatschte. Selbst nach zwei Stunden konnte diese Dame nach einer simulierten Havarie das Atomkraftwerk nicht in einen sicheren Zustand bringen. Danach hat es kein Energieversorger jemals wieder gewagt, einer Frau diese hohe Verantwortung übertragen zu wollen. Zum Glück greift in solchen Berufen keine Frauenquote.

Aber da gibt es noch andere besonders erfolgreiche Frauen, die den Sprung in die Selbständigkeit wagen und im Internet als ganz erfolgreiche Häschen angepriesen werden. Natürlich darf dabei nicht unerwähnt bleiben, ob und wie viele Kinder die Neugründerinnen haben. Und nun treten sie beruflich voll aufs Gaspedal. Da haut es jeden Mann regelrecht um. Aber ganz so toll ist es natürlich nicht. Da gibt es zwei Damen mit insgesamt vier Kindern, die ein Onlineportal für Jobs entwickelt haben. Das ist weder eine grandiose Geschäftsidee, noch ist im Markt ein größerer Bedarf festzustellen. Das Internet ist gepflastert mit solchen und ähnlichen Portalen. Hinzu kommen unzählige Rekruter, die Xing und Co. abfischen. Da ist es sehr schwer Geld zu verdienen.

Die beiden Häschen Maria und Anja von Jobinnovator wollen Jobs anbieten, die eine Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben garantieren sollen. Wow! Das gibt es nun wirklich noch nicht. Sei es drum. Jedenfalls stieß ich über einen Artikel auf diese beiden erfolgreichen Frauen. Die Schlagzeile ist bombastisch und suggeriert, dass der Leser viel lernen kann. Der Slogan des Artikels „So klappt das mit der Selbständigkeit …“ ist nicht nur stark übertrieben, sondern rangiert auf dem Niveau von Teilzeitmuttis oder Anglistinnen, die außer der Produktion von Kindern von der Wirtschaft keine Ahnung haben. Maria und Anja haben sich im Herbst 2014 selbständig gemacht und ihre Firma gegründet. Nach zwei (!) Jahren war ihr Onlineportal im Netz. Bei dieser Information biegt sich jeder Unternehmensberater vor Lachen. So richtig interessant wird es in einem Nebensatz. Beide Damen sind so erfolgreich, dass sie nun Investoren suchen. Das kapiert wirklich jeder Trottel. Im Klartext heißt das, dass diese Schneckchen bis jetzt nur Geld verbrannt und noch keine Gewinne generiert haben. Finanziell stehen sie am Abgrund, bekommen von der Bank keinen Kredit mehr und es fehlt an allem.

Dabei fing es bei Maria und Anja so toll an. Sie gründeten den Jobinnovator und fühlten sich von Anfang an als erfolgreiches Startup. Sie mieteten sich ein Büro bei den richtig coolen Jungs, machten auf dickes Höschen, schmissen nebenbei ihren IT Experten hinaus und tranken lässig jede Menge schön dekorierte Käffchen. Völlig klar, dass nach zwei Jahren des Misserfolgs die Kohle ausgeht. Und den beiden Mäuschen wird sicherlich niemand eine größere Geldsumme geben, denn der Pfändungsfreibetrag für Muttis mit Kindern ist so hoch, dass jede persönliche Haftung ins Leere läuft. Sicherheiten, außer ihrem noch passablen Körper, haben sie nicht.

Aus der Sicht eines Mannes sieht Erfolg natürlich völlig anders aus. Die ersten Monate der Selbständigkeit sind sicherlich finanziell etwas knapp, aber das erste Geschäftsjahr sollte nicht weniger als eine Nullrunde sein. Im zweiten Jahr muss der erste Gewinn generiert werden. Das nennt sich Erfolg. Davon können Maria und Anja nur träumen. Aber das wird sie kaum stören, denn als innovatives Startup kann man durchaus Pleite gehen. Das ist keine Schande und für starke Frauen sowieso nicht.

Den ganzen Schnodder von Maria und Anja kann der wirtschaftlich erfolgreiche Mann bei Mama Berlin nachlesen. Nun ist Mama Berlin weder eine Überfliegerin, noch war sie in ihrem Leben besonders erfolgreich. Nur in der Kinderproduktion liegen ihre besonderen Stärken. Sie hat ihr zweites Baby bekommen. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle.

Und zu guter Letzt kommen doch noch ganz tolle und exklusive Tipps für eine Firmengründung. Wer da nun echte Informationen erwartet, setzt auf das falsche Pferd. Sagenhaft, wie man nichtssagend 13 Tipps aus dem Hut zaubern kann. Ob diese Tipps der Speakerin Dr. Christine Finke helfen würden? Wohl kaum. Maria und Anja können zur Not noch ihren Körper vermarkten, doch das Christinchen ist schon längst aus jeder sexuellen Nutzbarkeit herausgealtert. Kein Mann interessiert sich für sie. Maria und Anja wissen es noch nicht, aber in wenigen Jahren sehen auch sie wie eine zerdrückte Bierdose aus und werden in Finkes Fußstapfen treten. Aus Geldmangel gibt es Nudeln mit Ketschup und Baden mit heißem Wasser wird zum Luxus. Aus der Traum von einem erfolgreichen Onlineportal, wo die Knete fast ohne Aufwand sprudelt.

Frauen sollten lieber das tun, wofür sie besonders gut geeignet sind, Blumen und Gemüse auf dem Wochenmarkt verkaufen, die Bratwurst in einer Frittenbude umdrehen oder ganz einfach nur eine Mutter sein. Natürlich alleinerziehend, denn das verspricht Selbstverwirklichung, Freiheit und Knete ohne Arbeit. Das Letztere kennen Frauen bereits aus ihrer Ehe, denn die meisten Ehefrauen bekommen von ihren Männern ein lebenslängliches Arbeitsverbot. Und wenn Familienrichterinnen das bei Scheidungen immer wieder feststellen, dann muss es wohl stimmen. Juristinnen sagen immer die Wahrheit.

Ich persönlich finde es niedlich, wenn Frauen das ganz große Rad drehen wollen. Es sei ihnen gegönnt und es kommt natürlich immer auf einen Versuch an. Leider verprassen sie dabei nicht nur ihre eigene Kohle, sondern auch die ihres Mannes. Nach wie vor gilt die alte Regel: Wer die Mutti knallt, der muss für sie aufkommen!

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