• 23.10.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Für alles gibt es eine Lösung

blackberry

» Artikel vom

Das Leben als Mann ist an sich zuckersüß und mit vielen Annehmlichkeiten gepflastert. Diese schöne Idylle der Ruhe und Zufriedenheit wird, wie könnte es anders sein, vor allem durch Frauen gestört. Die sind mitunter ziemlich lästig und selten die hellsten Kerzen auf der Torte.

Meine Lieblingsweiterbildung stand an. Der hochdotierte Referent, gottähnlich in seinem Fachgebiet, steht auf meiner Liste ganz oben. Jedenfalls war ich eine Stunde zu früh im Vorlesungsraum, habe mein Namensschildchen platziert und meine Unterlagen auf dem Tisch ausgebreitet. Danach ging ich vor die Tür, um noch einige Kippen zu rauchen. Weitere Teilnehmer trafen ein, die ich teilweise kannte. Wir hielten den üblichen Männerplausch. Dann ging ich zurück zu meinem Platz und musste feststellen, dass eine junge langhaarige Dame den Platz rechts von mir belegte. Ihr Gesicht verriet mir sofort ihren Charakter. Die Schönste, die Tollste und nichts im Leben, was man nicht durch gutes Aussehen erreichen könnte. Solche Prinzessinnen scheren sich einen Dreck um den Rest der Welt. Sie fühlen sich in allem überlegen. Die Weiterbildung begann und prompt beschäftigte sich diese Dame nur noch mit ihrem Handy. WhatsApp ohne Ende und wenn mal keine Message kam, dann spielte sie mit ihrer langen Haarpracht und warf die Mähne jeder Gelegenheit publikumswirksam über ihre Schulter. Ihr Smartphone vibrierte, eine neue Nachricht. Ihr Kopf senkte sich, um mit ihren langen eleganten Fingerchen zu tippen. Dabei rutschte das besonders gepflegte Haar wieder von der Schulter. Nach dem Tippen der Nachricht wieder Haare sortieren und über die Schulter werfen.

Das ging mir sagenhaft auf den Sack. Es macht natürlich keinen Sinn, eine von sich und ihrem Tun restlos überzeugte Frau auf ihr unflätiges Verhalten aufmerksam zu machen. Mein Motto lautet: Ich kann nur mich ändern, aber nicht andere. In der Pause packte ich meine Sachen und wechselte in die letzte Reihe. Dank meiner erstklassigen Moscot Brille verfüge ich über ein ausgezeichnetes Sehvermögen. Selbst von der letzten Bank sehe ich messerscharf, was vorne passiert. Einige Kollegen sprachen mich gleich an, warum ich mich umsetzte. Sie geht mir mit ihrem Handy auf die Eier, sagte ich. Selbst der Referent kam zu mir und sprach mich an. Ich kann mich einfach nicht konzentrieren, wenn neben mir eine Person sitzt, die sich nicht für hochwertige Lerninhalte interessiert, sondern permanent chattet. Der Referent nahm das zur Kenntnis und er hat ein fantastisches Gedächtnis. Warum sollte ich nicht ehrlich sein? Es ist die Wahrheit und meine Toleranzgrenze ist bei Weiterbildungen nicht besonders hoch. Hier geht es um mein Wissen und um meine Zukunft. Mit einer erstklassigen Ausbildung sichere ich mir meine Existenz bis ins hohe Alter.

Mein Wissen habe ich abermals steigern können und mir eine kleine Liste gemacht, welche Literatur ich mir kaufen werde. Auf Empfehlung meines Lieblingsreferenten. Ich nehme seine Tipps sehr ernst.

Nach zwei Tagen und vollgedröhnt mit geballtem Wissen fuhr ich in mein schönes Oberfranken zurück. Unterwegs meldete sich meine junge attraktive Bekannte. Sie hat einen kleinen taktischen Fehler gemacht und ihren Kollegen von einem enorm bekannten Unterhaltspreller erzählt. Nach kurzem Googeln war das Männermagazin schnell gefunden und an Arbeit war nicht mehr zu denken. Nun wurde intensiv im Männermagazin gelesen und natürlich fanden ihre Kollegen schnell einige Passagen, wo es um meine Bekannte geht. Da waren die Lacher natürlich groß. Ich fragte, ob sie ihren Kollegen auch gesagt hat, dass ich sie liebe? Natürlich, was denn sonst. Eine Frau fühlt sich immer geschmeichelt, wenn mindestens ein Mann in der Warteschlange steht. Meine Bekannte ist schon ok. Immerhin hat sie mir einige Male geholfen. Ich ihr noch nicht, obwohl ich ihr völlig uneigennützig meinen ostpreußischen Körper angeboten habe. Letztens habe ich ihr gesagt, dass ich richtig geil bin, obwohl ich mir vorhin einen abgeschüttelt habe. Mit solchen und ähnlichen Sprüchen begrüße ich sie. Da muss kein Mann mehr kommen und Süßholz raspeln. Sie weiß, dass Männer den Charmeur nur spielen, um an den Puschel zu kommen. Da sind alle Männer gleich. Sie wollen das arme Ding in allen Stellungen nageln, wollen bedient und bekocht werden, und wenn das langweilig geworden ist, dann wird ihre beste Freundin aufgebockt. Männer sind die Schweine unter den Schweinen.

Eine andere Bekannte hat mir in einer wirklich schwierigen Lage geholfen. Bei meiner Weiterbildung konnte ich meine Hündin nicht bei meinen Münchner Freunden unterbringen. Also fragte ich sie, ob sie für zwei Tage bei mir einziehen könnte, um das Hündchen zu betreuen. Ich wollte meine sehr sensible Betti nicht in eine Hundepension geben. Das wäre der pure Gulag für sie und kommt natürlich nicht in Frage. Meine Bekannte sagte zu und machte ihre Aufgabe sehr gut. Meine Hündin hatte ihre gewohnte Umgebung und wurde prima versorgt. Bedingung an meine Bekannte war natürlich, dass sie bei meiner Rückkehr wieder auszieht und nicht bei mir wohnen bleibt. Logisch. Ich will keine Frau in meiner Wohnung ertragen müssen. Als Dankeschön bot ich ihr an, dass ich sie ins Frauenhaus fahre, falls ihr Freund sie mal verprügelt. Da bin ich ein Netter. Immerhin verprügelt jeder dritte Mann seine Frau oder Freundin. Meine Bekannte hat kein Auto und da würde ich dann den Chauffeur spielen. Ich bin ihr natürlich sehr dankbar, denn das Wohlbefinden meines Hundes ist mir enorm wichtig. Mein Hund hält mich psychisch im Gleichgewicht und erzeugt eine gute Stabilität. Ohne Hund müsste ich wohl jeden Tag Beruhigungstabletten schlucken, um den Schwachsinn der Frauen halbwegs zu ertragen.

Und so habe ich als Freier Mann alles im Griff. Mein Hündchen hatte eine liebevolle Betreuung, ich konnte mein Fachwissen erweitern und kann nun die nächsten Weiterbildungen beruhigt angehen. Meine Bekannte wird dann wieder bei mir einziehen. So ein kleines Netzwerk ist besser als jede Ehefrau.


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