• 17.09.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Nun wird es ganz verrückt

bau

» Artikel vom

Der jährliche Gender-Muschi-Day ist wieder überstanden. Dabei geht es darum, junge Frauen für Männerberufe zu begeistern. In Zeiten des fortgeschrittenen Feminismus ein Widerspruch in sich, denn Männer und Frauen sind gleich, abgesehen von ihren unterschiedlichen Geschlechtsmerkmalen. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen haben Frauen sogar das gleiche Gehirn und damit das gleiche Denkvermögen. Sicherlich übertreiben die Feministinnen ein wenig mit ihrer Behauptung, dass Frauen klüger als Männer sein sollen.

Doch warum müssen den Frauen die Männerberufe schmackhaft gemacht werden? Alle Hochschulen und Universitäten haben tolle Webseiten, wo sich jeder Mensch, also auch jede Frau, informieren kann. Dass es einen Gendergedönstag geben muss, um den Frauen Männerberufe zu erklären, ist ein Armutszeugnis. Für Frauen.

So richtig irre wird es, wenn es um die klassischen Ingenieursberufe geht. Nun werden vermehrt Klagen laut, dass das Ingenieursstudium speziell auf Männer ausgelegt sei und deswegen kaum Frauen dafür gewonnen werden können. Nun sollen diese Studienrichtungen für Frauen aufbereitet werden. Na dann wird sicher alles gut und der Arbeitsmarkt mit Ingenieurinnen regelrecht überschwemmt werden. Jeder gestandene Ingenieur kann sich da nur an die Birne fassen. Meinen die Frauen das wirklich ernst? Bei vollem Bewusstsein?

Vor wenigen Monaten habe ich mich an einer Hochschule in Elektrotechnik weitergebildet und nun aus Anlass des Gejammers meine Unterlagen auf Männerlastigkeit durchforstet. Nichts, keinerlei Diskriminierung und nicht ein einziges Fallbeispiel, das man als männlich gefärbt bezeichnen könnte. Elektrotechnik hat schlichtweg nichts mit Frau oder Mann zu tun.

Rational denken und handeln können Frauen nur, wenn es um Sex und Beziehung geht. Da wird knallhart berechnet und agiert, während sich die Männer blind vor Liebe ihren Gefühlen hingeben. Beruflich sieht es genau andersherum aus. Da konzentrieren sich Männer voll auf ihre Karriere und die Frauen kreisen um ihre Gefühle. Das ist ein Hauptgrund, warum Frauen in den klassischen Männerberufen nicht Fuß fassen können und reihenweise versagen.

Passend zu diesem Thema rief mich eine Rekruterin an, eine ziemlich witzige Frau. Sie mailte mir ein Anforderungsprofil zu und da bin ich fast vom Hocker gefallen. Mehr als vier Fachbereiche, die ein einziger Ingenieur abdecken soll. Ich sagte dieser Rekruterin, dieses Anforderungsprofil kann nur eine Bauingenieurin abdecken, aber gewiss kein Mann. Frauen sind schließlich in allem besser als Männer. Sie lachte herzhaft und ich auch. Das war köstlich. Ihr Lachen hat alles gesagt. Es gibt keine Frau für diesen Job.

Wenn eine technische Fachrichtung extra für Frauen aufbereitet werden muss, dann ist damit die Absenkung des Leistungsniveaus gemeint und nichts anderes. Falls es dazu kommen sollte, dann wird es Masterabschlüsse erster und zweiter Klasse geben. Damit wird ein Arbeitgeber erst recht einen Mann bevorzugen, weil nur der das volle Leistungsbild im Studium erbringen musste. Bei Frauen werden alle erdenklichen Abstriche gemacht, nur damit sie das Ziel formal irgendwie erreichen. Das ist keine Gleichberechtigung, sondern eine leistungslose Gleichstellung. Da liegt der Hund sozusagen begraben. Eine Gleichberechtigung wollen Frauen meistens nicht, weil die mit gleichen Pflichten verbunden ist. Frauen wollen die bedingungslose Gleichstellung. Das sind also grundverschiedene Begriffe.

Momentan drehen sich die Frauen komplett im Kreis. Ihre begehrten Studienrichtungen wie Soziologie, Genderismus oder Anglistik haben zunehmend Nachteile. Es gibt kaum Jobs und die Löhne sind extrem gering. Warum ein Maurerbetrieb eine Soziologin braucht, kann dem Maurermeister sowieso niemand überzeugend erklären. Er braucht Maurer, Steine und zahlungskräftige Aufraggeber, aber gewiss keine Soziologin. Deshalb finden solche Masterabsolventen allenfalls einen Job in sozialen Einrichtungen oder beim Staat. Da sitzen aber schon genug weibliche Hintern und die kleben bis zur Rente fest auf ihrem Stuhl. Der Staat als Arbeitgeber ist gewiss keine boomende Branche. Im Gegenteil. Deswegen wird sich daran nichts ändern.

Ist es die Aufgabe des Staates, Frauen auf technische Berufe umzuschulen? Vielleicht sogar gegen ihren Willen? Nein, eben nicht. In Zeiten der Eigenverantwortung sind Männer und Frauen auf sich gestellt. Obendrein sollte kein Mann einer Frau helfen, denn das ist eindeutig männlich und nach der Logik der starken Frauen schlichtweg verboten. Überlassen wir das Helfen den Frauen. Der Mann ist aus dieser Geschichte fein raus.

Auch bei den selbsternannten führenden Feministinnen geht es derzeit ziemlich rund. Die hochqualifizierten, doch meist arbeitslosen Frauen bloggen wie der Teufel gegen den Rest der Welt und überbieten sich gegenseitig mit immer absurderen Forderungen an Staat und Gesellschaft, an sich selbst freilich nicht. Als die großartigsten deutschsprachigen Feministinnen der Gegenwart dürfen sicherlich die wortgewaltige Anne „The Fuck“ Wizorek und die mit Leichenbittermiene dauerjammernde Dr. Christine Finke bezeichnet werden. Wizorek hat außer „Fucking English“, mit dem sie anlässlich des Besuchs von Ivanka Trump eindrücklich auf Twitter brillierte, überhaupt nichts gelernt. Sie hat weder eine Berufsausbildung, noch ein abgeschlossenes Studium. Dr. Finke nennt sich selbst zwar Journalistin, hat aber nie Journalismus studiert, sondern Anglistik. Nebenbei lügt sie dreist, wenn sie sich in „Die Welt“ als Juristin betiteln lässt. Es ist schon erstaunlich, mit welchen Titeln Feministinnen um sich werfen, um sich hochwertiger darzustellen, als sie es in Wahrheit sind. Und dennoch finden sie keinen Job, natürlich nur, weil alle Männer böse zu ihnen sind. Der Mangel an Eigenkritik dieser Frauen ist bemerkenswert.

Bei allem Feminismus bedenken diese Hohlkörperinnen nicht das System des Kapitalismus. Löhne werden durch den Markt geregelt, durch Angebot und Nachfrage. Kein Staat kann dieses System aushebeln, allenfalls mit Subventionen verzerren. Selbst der vermeintlich reiche deutsche Staat hat da seine monetären Grenzen. Frauen werden mit Staatsknete nicht dauerhaft in Luxus leben können. Das geht nur mit echter Arbeit, wovon die Feministinnen weit entfernt sind.

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