• 22.07.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Leutnant Dino, der Sexsklavenhalter

banane

» Artikel vom

Die Presse und diverse Studien geben mir viele nette Titel. Kultureller Rassist, radikaler Antifeminist, doch die Bezeichnung Sexsklavenhalter finde ich noch am besten. Richtig spannend ist es, wenn man sich diesen Begriff auf der Zunge zergehen lässt. Sexsklavenhalter bedeutet nichts anderes, als dass ich eine Frau als Sexsklavin gehalten haben soll.

Nun bin ich gewiss keine Ausnahmeerscheinung und war in meiner Vergangenheit mit den gleichen Geschichten konfrontiert, welche die meisten Männer tagtäglich ertragen müssen. Sei es die permanente psychische Gewalt durch die Ehefrau bzw. Freundin oder eben das Gezerre vor Gericht, nur weil die Liebste etwas Kohle abzocken will. Das Ergebnis ist stets das Gleiche, am Ende ist der Mann immer das egoistische Dreckschwein.

Spannend wird es, wenn Frauen nach Hilfe schreien. Hilfe, ein Mann belästigt mich. Hilfe, ich bin auf meine dumme Fresse geflogen. Hilfe, ich habe kein Geld fürs Taxi. Hilfe, niemand hält mir die Tür auf. Doch diese Hilferufe mag nun niemand mehr hören. Wer jeden Tag diesen Scheiß von irgendeiner Frau hört, der wird auf beiden Ohren taub. Einer Frau die Tür aufhalten? Niemals. Ich dränge mich möglichst noch knapp durch den schmalen Spalt einer sich schließenden Tür und hoffe dabei, dass sich die Frau hinter mir die Finger einklemmen möge. Und manchmal gehen meine Wünsche sogar in Erfüllung.

Besonders geil war es heute im Parkhaus. Eine Trulla im Polo vor mir wollte ihr Ticket an der Ausfahrt in den Automaten schieben, aber sie verfehlte den Schlitz und die Karte fiel auf dem Boden. Sie musste zurücksetzen und aussteigen. Um den Vorgang zu beschleunigen hupte ich ein wenig. Meine Doppelhupe macht im Parkhaus einen schönen Lärm und verfehlte ihre Wirkung nicht. Die Muschi wurde nervös. Ich sah, wie sie vor sich hin schimpfte, dann mit Schwung ins Auto stieg und unachtsam vor lauter Wut mit den Felgen das Schrammbord streifte. Sauber. Ich hörte das Aluminium fürchterlich am Beton kratzen. Wie ein kleines Kind freute ich mich und war einmal mehr in meiner Überzeugung bestätigt, dass Frauen unter Druck alles falsch machen und die Nerven verlieren. Danach habe ich mich wunderbar gefühlt. Meine Schadenfreude ist bei Frauen besonders groß.

Am meisten schmerzt Frauen die absolute Nichtbeachtung. Jahrelang fühlt sich die Frau von ihrem Mann misshandelt. Er hat immer und immer wieder seinen Pimmel in ihre Vagina geschoben, hat saubere Wäsche verlangt und wenn das Essen Scheiße schmeckte, dann machte er der Alten echten Stress. Nach Jahren dieses Zusammenlebens reichte sie die Scheidung ein und lebte fortan ein unabhängiges Leben. Natürlich in dem bescheidenen Rahmen, den ihr Geist zulässt. Das ist meist sehr wenig und macht diese Frauen recht einsam.

Und manchmal läuft so einer Exehefrau irgendwann zufällig ihr Mann über den Weg. Exfrauen bezeichnen ihren Exehemann gerne noch als ihren Mann. Das ist deren lebenslängliches Besitzdenken. Jedenfalls sitzt diese Muschi im Nahverkehrsbus und an einer Haltestelle steigt zufällig ihr Mann zu. Sie schaut ihn an, aber ihr Mann zeigt keine Reaktion. Er geht an ihr vorbei, setzt sich und würdigt sie keines Blickes. Kein Augenzwinkern, kein Gruß, nichts. Da fragt sich die Dame unweigerlich, warum sie die vielen Jahre einem Mann geopfert hat, der sie heute wie Luft behandelt. Während sie an ihn denkt, werden ihre Augen feucht und sie muss sich die Tränchen von ihren Schweinebäckchen wischen. Das schmerzt sie nicht nur, nein, das sind Höllenqualen, die sie in diesem Moment erleidet. Nach der Ehe hatte sie nur noch Männer, die ihren Kühlschrank leer fraßen und sie als Spermamülleimer benutzten. Und nun auch noch das. Sie weiß, dass sie in ihrem bisherigen Leben nichts erreicht hat. Keine Ersparnisse und ihre Wohnung viel zu klein. Und sie muss aufstocken, weil ihr Halbtagsjob bei einer Bäckerei zu wenig einbringt.

Und was macht ihr Mann? Nein, ihr Exehemann natürlich. Er sitzt wohlgelaunt bei mir. Wir hatten einen Termin, aber ich kannte ihn vorher nicht. Nachdem das Geschäftliche abgehandelt war, sprudelte es aus ihm heraus. Ein Kollege schickte ihm den Link zu meinen Fernsehauftritten. So klein kann die Welt sein. Und er erzählte mir, wie sein Penis heute alles nagelt, was zu nageln geht. Endlich mal wieder richtig abspritzen. Zwei Frauen hat er parallel am Laufen, manchmal auch drei. Nun wird seine Alte immer gieriger und er überlegt sich, ins Lager der Unterhaltspreller zu wechseln. Seinen Plan halte ich für ausgewogen und machbar. Hier und da ein paar kleine Tipps und schon ist die Sache rund. Unterhalt zu prellen ist schließlich keine Straftat, sondern eine Kunst im Rahmen bestehender Gesetze. Alles ist erlernbar und irgendwann nur noch eine Frage der Gewohnheit. Mir hat das den Freitag versüßt, zumal danach gleich die Parkhausstory kam. So könnte jeder Freitag laufen.

Davor war die Woche nicht wirklich gut. Letzten Sonntag ist mir eine Goldfüllung heraus gefallen. Das ist ärgerlich. Ich machte einen Termin bei einer Zahnärztin. Sie praktiziert erst seit einem Jahr in diesem Handwerk, ist also noch sehr jung. Eigentlich eine nette Frau mit einem kompetenten Auftreten. Ihre Arbeit hat sie recht gut gemacht und ich war zufrieden. Andererseits wurde diese Zahnärztin von Gott nicht mit Schönheit ausgestattet. Das Gesicht voller kleiner Pickel mit weißen Punkten, die bis zum Brustansatz reichten. Wahrscheinlich noch viel tiefer, aber mehr war nicht zu sehen. Armes Mädchen dachte ich mir. Ich werde nicht schwach und habe auch kein Mitleid. Hässliche Männer werden von Frauen stets ausgelacht, da muss man im Gegenzug bei einer Frau kaum sein Mitgefühl ausdrücken. Jedenfalls wird sie so schwerlich einen Mann finden. Vor der Zahnbehandlung meinte sie, dass ich 60 Euro extra zahlen müsse. Meinen Spruch, dass ich mir das leisten könnte, weil ich keine geldgeile Frau habe, nahm sie mit steinerner Miene auf. Beim Zahlen ist mir eingefallen, dass ich mir das eigentlich nicht leisten kann, aber Gott hat mir wieder einmal aus der Patsche geholfen und mir etwas Geld zukommen lassen. Ohne Gott wäre ich echt im Arsch. Gepriesen sei der Herr und mein Dank ist ihm sicher. Und die Moral von der Geschichte? Lieber arm, als eine Frau mit einer Pickelfresse zu sein.

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