• 16.12.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Ein Freier Mann hat keine Krankheiten

snowboard

» Artikel vom

Es gibt viele Krankheiten, die einem Mann das Leben schwer machen können. Das größte Gesundheitsrisiko für den Mann sind Frauen. Deshalb lebt man ohne Frau definitiv gesünder. Neben den vielen Geschlechtskrankheiten bis hin zum berühmten Stinkepimmel haben auch die typischen grippalen Infekte kaum eine Chance. Obendrein spielen frühzeitige Ejakulationen oder ein gänzlich schlaffer Pimmel keine Rolle. Warum sollte sich ein Freier Mann Gedanken machen, wenn der Stift nicht mehr hart wird? Richtig, das muss er nicht. Der Penis des Freien Mannes hat nur noch eine wichtige Funktion: Wasser lassen. Auch psychisch geht es einem Freien Mann einfach besser. So verwundert es nicht, dass Freie Männer zufrieden und glückselig in jeder Jahreszeit das blühende Leben sind. In einer etwas trüben Minute, die es durchaus mal geben kann, reicht ein Blick auf den Kontostand. Ein prall gefülltes Bankkonto lässt die Glückshormone geradezu durch den Körper schießen. Danach geht es in die Doppelgarage und die schönen Oldtimer werden gestreichelt. Auch das Motorrad kommt dabei nicht zu kurz.

Nun ist endlich Winter. Da stellt sich natürlich die Frage, ob es in die Karibik oder doch lieber auf die Skipiste gehen soll. Und ob der Trip ein paar Scheinchen mehr kostet, spielt nun wirklich keine große Rolle. Hauptsache ein Zimmer im 4- oder 5-Sterne Hotel ohne lästige Familienurlauber. Die können sich so einen Luxusschuppen meist eh nicht leisten und steigen deshalb bevorzugt in einer günstigen Pension ab. Sicherlich darf ein Freier Mann in so eine Pension kurz auf einen Kaffee reinschauen, damit er eindrücklich daran erinnert wird, wie sehr es sich lohnt ein Freier Mann zu sein. Ein Blick in die Abgründe angeblich glücklicher Familien ist sehr heilsam. Zickende Ehefrauen, die ihren völlig untervögelten Ehemännern unaufhörlich Anweisungen geben, während sich die Kinder prügeln. Was für eine feine Sache, als Freier Mann sein freies Leben genießen zu dürfen. Da darf man durchaus hämisch grinsen wenn man erlebt, was für ein armes Schwein so ein Ehemann doch ist.

Im Winter ist die Skipiste eine sehr gute Wahl. Und wer als Freier Mann weder Ski noch Snowboard fahren kann, der sollte das zum Anlass nehmen, seine Trägheit zu überwinden. Natürlich geht er nicht in eine Skischulgruppe. Dort lernt man fast nichts und es ist auch langweilig. Wer hat schon Bock, sich mit einem gequält glücklichen Ehemann zu unterhalten? Nein, es muss zwingend ein Privatlehrer sein. Skifahren ist zwar wieder im Kommen, aber ein Freier Mann sollte das Snowboard wählen. Selbst im etwas betagten Alter ist das überhaupt kein Problem. Nach zwei Tagen Einzelunterricht fährt der Freie Mann bereits die blaue Piste ohne Sturz hinunter. Nach einer Woche ist die rote Piste dran und wer sich zwei Wochen Privatunterricht gönnt, der fährt fast wie ein Profi die schwarzen Pisten hinunter. Das ist mehr als geil. Natürlich fährt ein geiler Typ keine Softboards, sondern sogenannte Hardboots. Erstens kann man damit schneller fahren und zweitens kann mit einem Hardboot die Piste ziemlich geil zerhackt werden. Fährt eine unsichere Muschi in so eine Furche, dann fliegt sie wunderschön auf ihr freches Maul. Vielleicht ist sie sogar eine Feministin und hat es so richtig verdient. Der Spaß ist so oder so garantiert.

Wer als Anfänger unterwegs ist, muss kein neues Snowboard kaufen. Anfangs reicht ein gutes gebrauchtes Board für 100 Euro völlig aus. Die Schuhe sollten jedoch Top sein, denn nichts geht über einen guten Stand der Füße. Die Klamotten sollten dicht, aber luftdurchlässig sein. Dazu noch ein Helm und eine Schutzbrille. So eine Ausrüstung kostet insgesamt vielleicht 300 Euro. Das ist völlig akzeptabel. Als gutes Trainingsgebiet eignet sich der Kaunertaler Gletscher. Die Piste ist gnadenlos lang und geht von über 3.000 runter bis auf unter 2000 Meter. Auch eine schwarze Piste ist verfügbar, die mehr als schwarz ist. Da sollte man wirklich ein Könner sein, sonst ist das Steißbein gebrochen. Der Kaunertaler Gletscher ist nicht überfüllt und dadurch sind die Wartezeiten am Lift recht kurz. In Feichten gibt es tolle Hotels und zum Gletscher geht es mit dem Skibus. Die Aussicht von der Serpentinenstraße ist sagenhaft schön. Da ist bereits der Weg zum Gletscher ein tolles Erlebnis.

Ein Freier Mann muss sich nicht entscheiden, ob er einen Skiurlaub oder eine Karibikreise bucht. Er macht einfach beides. Geld ist genug da, denn ein Freier Mann muss nur für sich bezahlen. Das ist ein gewaltiger Unterschied zu den angeblich glücklichen liierten Männern. Männer mit Freundin oder Frau belügen sich selbst. Angeblich würden ihre Frauen kein Geld kosten und ihr Leben bereichern. Das ist stets ein Mordsspaß zu erleben, wie diese Männer ihr kümmerliches Dasein schönreden. Ein Freier Mann lächelt und schaut mal fix in seine pralle Geldbörse. Da quellen nur so die Scheinchen heraus, die ein Freier Mann nur für sich ausgibt. Abends gibt es statt Currywurst mit Pommes feinstes Rinderfilet mit Hummer.

Ein Freier Mann hat im Urlaub unzählige Vorteile. So überlegt er da ungestört, welche beruflichen Aktivitäten er nach seinem Kracherurlaub starten wird. Er plant Weiterbildungen, mit denen er noch mehr Geld macht und seine Investitionen in Fachliteratur, um immer zu den Besten zu gehören. Ein Freier Mann ist ein High-Performer. Was anderes geht gar nicht, weil er seine Freizeit nach Belieben mit sinnvollen Aktivitäten füllen kann. Einerseits Spaß und Erholung, anderseits den Grundstein für noch mehr Kohle legen. Einem Freien Mann fällt das nicht sonderlich schwer. Der Erfolg fällt ihm quasi in den Schoß.

Wenn der Frühling kommt und der Freie Mann seinen Oldtimer liebevoll vom Staub befreit, dann schaut er zum Nachbarn mit seinem klapprigen Renault Espace. Da stellt sich nicht die Frage, wem es besser geht. Niemals.

Fazit: Frau und Ficken bedeuten für den Mann ein Leben in der Unterschicht. Ein Freier Mann dagegen ist immer auf der Gewinnerseite des Lebens.


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