• 23.10.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Der Freie Mann lebt nicht in Altersarmut

new_york

» Artikel vom

Ein Freier Mann ist ein Mann, der Frauen als göttliche Wesen respektiert und verehrt, aber mit ihnen nichts zu tun haben will. Alles, was man dazu braucht, sind Entschlossenheit und eine schöne Portion Zynismus. Frauen sind wirklich ganz tolle Menschen, aber für einen Freien Mann ein Neutrum. Frauen und ihr Gedöns interessieren in Wahrheit niemanden. Und die Probleme der Frauen sind sowieso unlösbar. Jeder gute Ratschlag an eine Frau ist so nützlich wie ein Tampon in der Toilette.

Seit vielen Jahren ist die Rente ein Thema. Am lautesten nach einer gerechteren Rente schreien Frauen, abgehängte Loser und Faulpelze. Dabei ist das Rentensystem so ungerecht nicht. Wer viel einzahlt, bekommt eine ganz ordentliche Rente und wer wenig bis nichts abdrückt, wird etwas blöd gucken. Da ist die Rente irgendwo auf Hartz IV Niveau.

Dieses einfache System der deutschen Rente ist sicherlich für jeden begreiflich. Dass gerade die Freien Männer dieses System verinnerlichen und dabei weise Zukunftsentscheidungen treffen, dürfte an ihrer großen Überlegenheit liegen. Ja, es gibt dumme Menschen, die es nie blicken. Zu dieser Gruppe gehören vor allem unsere tollen und fantastischen Familienversagerinnen. Der Bodensatz der Gesellschaft. Das Letzte. Die Unbelehrbaren. Die Dummen. Die Dreisten. Die Abzockerinnen.

Und es ist eine besondere Masche der Alleinerziehenden geworden, sich selbst als hochqualifiziert zu bewerten. Sei es die berühmte Höllenjobberin und Wellenmacherin aus Konstanz oder die promovierte Biologin aus der Phoenix Sendung „Baustelle Deutschland“. Sie haben eins gemein: Sie wissen, dass sie wenig in die Rente eingezahlt haben und damit bei Renteneintritt die Altersarmut nicht nur droht, sondern mit Sicherheit eintreten wird.

Ein Freier Mann dagegen ist immer auf der Sonnenseite des Lebens. Das Motto lautet: „Ich bin nur dann der Beste, wenn ich aufs Gaspedal trete.“ Dabei ist völlig klar, dass ein Diplom oder eine Promotion alleine keine Garantie für einen Job und ein hohes Gehalt ist. Ein akademischer Titel ist lediglich eine Momentaufnahme. Schon am Tag nach dem Erreichen dieses Titels beginnt das Wissen, je nach Fachrichtung, mehr oder weniger rasant zu veralten. Ein Freier Mann weiß das und wird sich kontinuierlich weiterbilden. Auf Höchstniveau, das versteht sich von selbst. Und natürlich in Fachbereichen, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind. Der Spaßfaktor wird hinten angestellt. Im Vordergrund steht der persönliche und wirtschaftliche Erfolg. Die begrenzte Ressource Geld ist der Schlüssel dazu. Dafür wird alles getan. Da erübrigen sich Fachrichtungen wie Biologie, Anglistik und all der andere schöngeistige und brotlose Scheißdreck. Auch Modeberufe wie Wellenmacherin, Bloggerin, Speakerin und Feministin bringen keinen Speck aufs Butterbrot. Wer in die Fußstapfen solch selbsternannter Influencerinnen tritt, wird sich an Dosenravioli und Nudeln an Ketchup gewöhnen müssen. Zwangsweise. Immerhin gibt es viele Vergünstigungen für Loserinnen, die bei Frau Dr. Finke, der führenden Expertin für Wohngeld & Co., abgefragt werden können.

Es verwundert nicht wirklich, dass Frauen die Grundvoraussetzungen für ein eigenverantwortliches Leben beharrlich ignorieren. Und auch die alte Weisheit, dass eine Frau mit kleinem Geist am besten bei einem Mann aufgehoben ist, wollen sie nicht hören. Immerhin hätten sie als Ehefrau den großen Vorteil, dass sie von einem Mann versorgt werden und später eine üppige Witwenrente abgreifen können. Doch das scheint völlig out zu sein.

Der Freie Mann hat heute keine Repressalien mehr zu befürchten. Noch vor 20 Jahren war es undenkbar, dass Freie Männer als Angestellte in hohe Führungspositionen aufsteigen. Die erforderliche soziale Kompetenz musste damals durch eine Ehe und daraus hervorgegangenen Kindern dokumentiert werden. Ob die Ehefrau regelmäßig verprügelt und vergewaltigt wurde, spielte dabei keine Rolle. Die jungen Männer werden sich daran nicht mehr erinnern, aber Ehefrauen waren vor wenigen Jahrzehnten willige Putz- und Sexsklavinnen. Ein Eldorado für Männer. Der klassische Mann kam nach einem harten Arbeitstag nach Hause, verprügelte seine Kinder und nach dem Abendessen vergewaltigte er seine Ehefrau. Das waren wirklich schlimme Zeiten. Gut, dass die vorbei sind.

Der Freie Mann ist heute fester Bestandteil der modernen Gesellschaft und ein leuchtendes Vorbild. Männer, die sich nicht für Frauen interessieren, sind einfach bessere Menschen, keine Vergewaltiger oder Frauenschläger. Wer alleine im Bett liegt, kann auch keine Frau schwängern. Und wer keine Frau schwängert, kann seine Kinder nicht verprügeln oder deren Unterhalt prellen. Das sind alles echte Vorzüge eines Freien Mannes. Ein Lob von den Feministinnen gibt es dafür freilich nicht. Das ist zwar kaum zu verstehen, hat aber durchaus eine gewisse Logik. Ohne Mann fehlt den Frauen einfach das Werkzeug, mit dem sie die fette Kohle abgreifen können. Ein weiteres Problem ist, dass Frauen keinen schönen und warmen Platz im örtlichen Frauenhaus bekommen, weil ihnen der Mann fehlt, der sie dorthin prügelt.

Ein Freier Mann hat mehr als genügend Geld bis an sein Lebensende. Er kann ein Vermögen anhäufen und gleichzeitig in Saus und Braus leben. Selbst wenn er sein gesamtes Geld verjubelt, dann erwartet ihn immer noch eine fette Rente. Und ein paar Jährchen länger zu arbeiten, schadet auch nicht. Sinn und Aufgabe sind förderlich für ein langes Leben. Deutschland ist gepflastert mit Faulpelzen und Losern. Da hat ein kluger Freier Mann immer dickes Geschäft. Selbst wenn er über 70 ist.

Der Vergleich eines Freien Mannes mit einer Frau hinkt ganz gewaltig. Freie Männer verkörpern viele herausragende Tugenden, wie Ehrgeiz, Cleverness und eine natürliche Ausstrahlung von Erfolg. Freie Männer sind die Motoren der Wirtschaft, die Macher und damit immer auf der Sonnenseite des Lebens. Ihr unerschütterlicher Optimismus muss nicht erwähnt werden. Wie dilettantisch Frauen mit ihrem Leben umgehen, sieht man mit einem Blick auf deren unzähligen Webseiten.

Freie Männer benötigen keine staatlichen Hilfen, auch nicht im Rentenalter. Das Schicksal der Frauen interessiert sie nicht. Frauenprobleme sind und bleiben Probleme der Frauen. Da ist Mitleid nicht angebracht. Es mag vielleicht etwas betroffen machen, wenn eine arme Oma in eine Fernsehkamera weint. Was dabei stets verschwiegen wird, sind die Eigenverantwortung und dass jeder Mensch sein Schicksal selbst in der Hand hat. Da hat die Oma eben in ihrem Leben einiges falsch gemacht. Einen Freien Mann interessiert das schlichtweg nicht. Freie Männer wissen sehr genau, dass Frauen einen Mann skrupellos ausnehmen, sobald sie eine Gelegenheit dazu bekommen. Die zahlreichen geschiedenen Männer können ein Liedchen davon singen. Ein Freier Mann kennt das Wort Mitleid nicht. Das ist aus seinem Sprachwortschatz gestrichen.

Es nicht verboten und nie zu spät, die eigene Freundin von jetzt auf gleich vor die Tür zu setzen. Genau ab diesem Zeitpunkt beginnt das Leben als Freier Mann. Dieses Leben ist nicht nur schön, es ist ein sorgenfreies Leben in Saus und Braus. Eine wirklich lohnende Perspektive.


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