• 23.04.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Skrupellos und knallhart

tafel

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Uwe, 54 Jahre, ist im Arsch. Sein bisheriges Leben ist nicht optimal gelaufen, obwohl der Start vielversprechend war. Studium in Hamburg und dann zog er als IT-Fachmann durch die Welt. Ein wahrer Spezialist, bis er seine große Liebe traf. Heirat, Kind, doch nach wenigen Jahren traf es ihn hart. Mutti und ihr Kind zogen aus, verklagten den Papi und dann passierte das Übliche. Nach jahrelangem Zahlen brach der Unterhaltszahler zusammen und machte es sich fortan auf der Hartz IV Matte bequem.

Uwe ist der Knaller schlechthin, weil er extrem schlau ist und genau weiß, wie man sich blöd stellen muss, damit die Ämter ihn als ausgesprochenen Schwachkopf einstufen. Bei der Arbeitsagentur sagte die zuständige Trulla, dass er bitte draußen warten soll, bis er aufgerufen wird und nicht einfach in ihr Büro kommen darf. Gesagt, getan. Uwe wartete aber nicht im Flur, sondern vor dem Haupteingang des Gebäudes. Schließlich hat Madame Trulla gesagt, dass er draußen warten soll. Trulla packte zum Feierabend ihren Plunder zusammen und sah Uwe vor dem Gebäude stehen. Auf die Frage, warum er hier warte und nicht vor ihrer Türe, erwiderte Uwe ganz liebevoll, dass sie ihn doch selbst anwies, draußen zu warten. Das gab natürlich einen Vermerk in seine Akte, dass er nicht ganz richtig im Kopf ist.

Es klingelt bei Uwe an der Tür und einige Männer in grüner Uniform stehen davor. Ganz aufgeregt nimmt Uwe sein Telefon und wählt aus Angst die 112. Dort sagte man ihm, dass er unter der 110 die Polizei anrufen soll. Das machte Uwe und dort sagte man ihm nach einiger Zeit der Prüfung, dass ihm keine Gefahr drohen würde, denn vor seiner Tür stehen nur die Polizeikollegen. Er müsse keine Angst haben, die Polizisten werden ihm nichts tun. Uwe war erleichtert und öffnete ganz vorsichtig die Tür. Das hat freilich die Runde gemacht und Uwe hat damit sein Ziel erreicht. Er wird kaum noch belästigt und gilt als unvermittelbar für irgendwelche Jobs.

Da Uwe, wie schon gesagt, keineswegs blöd und seine Hartz IV Knete nicht üppig ist, geht er gerne zur Tafel. Er hilft dort etwas aus, aber nur um die besten und frischesten Lebensmittel kostenlos abzustauben. Und die Tafel-Chefin ist eine 64jährige Frau, die in den letzten Jahren keinen Mann mehr abbekommen hat. Nun sagte sich Uwe, dass er auch als Hartzler ein wenig ficken sollte. Schließlich ist Loch eben Loch und der Schwanz hat keine Augen. Auch ein altes Fahrrad kann den Zweck der Beförderung noch immer hinreichend erfüllen.

Jedenfalls hat Uwe seiner Tafel-Chefin einige Komplimente gemacht und nagelte den alten Klappergaul fortan entweder vor oder nach seinem Tafeleinsatz. Nach einigen erfolgreichen Ejakulationen hatte Uwe jedoch keinen Bock mehr. Er stellte nämlich überraschend fest, dass er auch junge Fahrräder haben kann. Da macht es keinen Sinn, auf einem alten Klappergestell herumzurutschen. Gesagt, getan.

Nun macht die Chefin der Tafel die Einsatzpläne der Helfer. Uwe bekam für den nächsten Montag frei, aber er maulte rum, weil sein Kühlschrank da vom Wochenende leer sein würde. Die Chefin hatte sich selbst auch frei gegeben, weil sie der Meinung war, dass Uwe am Montag den ganzen Tag an ihrer Muschi lecken könnte. Uwe wollte jedoch nicht und beschwerte sich vor allen Mitarbeitern der Tafel, dass er am Montag arbeiten wolle. Nun ist auch eine alte Schachtel noch immer eine Frau und so ließ sie ihre Muskeln spielen. Sie hat Uwe kurzerhand gekündigt. Wer nicht spurt, der muss gehen. Es gab zwar keinen sachlichen arbeitstechnischen Grund für die Kündigung, aber die Chefin nicht mehr zu vögeln, das geht überhaupt nicht.

Uwe hat es auch mit seinen Tafel Kollegen oft auf die Spitze getrieben, die sich dann gerne an ihm rächten und es ihm mit gleicher Münze heimzahlten. Am 26.12. befestigten Uwes Kollegen eine Einladung an seinem Spint, dass er am 24.12. zur Weihnachtsfeier eingeladen ist. Tja, das war nicht schlecht, denn die Weihnachtsfeier war am 26.12. bereits Geschichte. Manchmal schlägt das Pendel eben in die eigene Fresse zurück. So lustig fand das Uwe nicht, aber er selbst teilt genau mit dieser Masche gegen andere aus. Da muss er sich nicht wundern.

Nun steht Uwe ganz alleine da und hat Hausverbot bei der Tafel. Er hat jetzt die Wahl, sich mit der Tafelgreisin zu versöhnen oder er muss seine Lebensmittel fortan selbst kaufen. Da Uwe einen gewissen Geiz besitzt, dürfte seine Entscheidung klar sein. In wenigen Tagen wird er die vertrocknete Muschi wieder nass lecken und einlochen müssen. Ohne Sexarbeit wird er nicht wieder die leckeren Sachen von der Tafeltheke abstauben können. Ob es wirklich so sein wird, bleibt abzuwarten.

Sollte Uwe sich wider Erwarten gegen den alten Lappen entscheiden, dürfte die nachfolgende Rache nicht gesondert erwähnt werden müssen. Auch eine Frau im Rentenalter übt gerne Rache aus und wird der Arbeitsagentur sicherlich einige interessante Informationen geben können. Frauen verstehen sich in Bezug auf Männer, die Frauen verarschen, besonders gut. Da arbeiten Frauen Hand in Hand, obwohl sie sonst erbitterte Konkurrentinnen sind. So haben Frauen kein Problem mit verheirateten Männern zu vögeln, um statt der Ehefrau selbst am Geldbeutel zu saugen. Frauen scheren sich meist einen Dreck um andere Frauen und um eine fremde Familie.

Das Männermagazin wird erfahren, wie Uwe sich entscheiden wird und weiter berichten.

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