• 23.10.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Hilfe, ich bekomme keine Frau ab

hotgirl

» Artikel vom

Vor wenigen Tagen hat mir eine junge Frau gesagt, dass ich keine Frau abbekommen würde. Das hat mich richtig tief getroffen. Vergleichbar mit einem Messerstich, mitten ins Herz. Ich war danach todtraurig darüber, dass ich nie wieder mein Geld oder das, was mir zur Verfügung gestellt wird, in eine Frau investieren darf. Dabei haben Frauen doch so viel zu bieten. Titten, Arsch und Muschi, so sagte es mir jedenfalls die junge Dame. Allerdings ist sie von einer Dame meilenweit entfernt, denn ihr Aussehen rangiert irgendwo zwischen Sandsack und vollgefressener Maulwurf. Ich war zu höflich, um sie darauf aufmerksam zu machen. Ich betonte lediglich, dass mir die körperlichen Eigenschaften einer Frau egal sind, weil ich auf Frauen mit Bildung stehe. Und mit Bildung meine ich Wissen und Fähigkeiten in technischen Berufen oberhalb der Graduierung Bachelor. Der kleine Klops war leider zu blöd, meine höfliche Umschreibung ihres schwachen Intellekts zu kapieren.

Es ist unverständlich, warum Frauen felsenfest daran glauben, dass Männer unbedingt eine Frau haben wollen. Fakt ist, dass ein großer Teil der Männer Frauen zwar respektiert, aber so ein Schätzchen keinesfalls im Haus haben will. Warum auch? Wo liegen die Vorteile? Bei genauer Betrachtung und analytischer Untersuchung sind Frauen immer auf der Kostenseite, wie die Leasingrate für das Auto oder die Miete für die schöne Wohnung in bester Lage. Mit dem feinen Unterschied der extrem steigenden Kosten bei sinkendem Nutzen der Frauen. Ist eine Frau heute noch mit einer Handtasche aus der örtlichen Einkaufspassage zufrieden, dann muss es morgen schon ein Gucci-Täschchen von der 5th Avenue aus New York sein. Frauen wollen glücklich sein und dafür gibt es keine klare Definition. Nur eines ist sicher. Das Glück einer Frau bewegt sich stets auf einer nach oben offenen Preisskala.

Auch ich will keine Frau und ich bin stolz darauf. In meinem Kopf habe ich den Schalter umgelegt. Nicht aus Frust oder Verbitterung, wie es Frauen gerne unterstellen. Auch meine Libido ist intakt und mein Stift funktioniert erstklassig. Mein Frauenverzicht ist schlichtweg das Ergebnis der Abwägung zwischen Aufwand und Nutzen. Deshalb kann ich heute völlig entspannt auf einer Bank im Park oder in einem Café sitzen und das Spektakel zwischen Männern und Frauen genießen. Dabei beobachte ich besonders gerne Pärchen und belustige mich vor allem an den Männern, die sich für ihre Prinzessinnen zum Affen machen, nur um an den Puschel zu dürfen. Ich hingegen sehe darin Frauen, die noch passabel aussehen, aber morgen zu nervigen fettgefressenen Sandsäckinnen mutieren. Dann wird der heutige glückliche und stolze Typ mit seiner Trophäe ein Leser des Männermagazins und macht sich dort schlau, wie er die Alte von den Hacken kriegt.

Nein, eine Frau braucht meine Wohnung nicht mehr zu betreten. Wozu auch? Putzen, Wäsche waschen und kochen kann ich selbst und das hocheffizient. Und bin ich etwa einsam? Nein, ich bin alleine, aber nicht einsam. Jeden Abend ruft mich mein Kumpel aus meinem Netzwerk an. Wir labern über Neuigkeiten und unsere beruflichen Spezialgebiete. Das dauert jeden Tag eine Stunde. Warum soll ich dieses tolle tägliche Gespräch gegen das sinnlose Gelaber einer Frau eintauschen? Eine Frau will ständig exklusive Aufmerksamkeit. Zudem will sie permanent unterhalten und gelobt werden. Das sind nie Gespräche auf Augenhöhe, sondern billiges Anbiedern, um abends einlochen und abspritzen zu dürfen.

Seit dem 1. Januar habe ich wieder einen Hund, um es genauer zu sagen: Eine Hündin. Da kommt keine Langeweile auf, denn ein Hündchen macht nicht nur Freude, sondern auch etwas Arbeit. Mir kommt das jedoch nicht wie Arbeit vor, weil meine Hündin mich liebt und ich sie noch viel mehr. Wir verstehen uns praktisch blind. Und als Hündin hat sie natürlich typisch weibliche Eigenschaften. Heute früh wollte sie nicht ins Auto steigen, sondern auf dem Hof spielen. Das Spiel nennt sich „Wie der Dino das Hündchen ins Auto bekommt“. Zuerst dreht sich die kleine Betti im Kreis und wenn ich denke, dass ich sie habe, dann rennt sie ein paar Meter weg und glotzt mich hämisch an. Dieses lustige Spiel treibt sie umso länger, je eiliger ich es habe. Ein typisches Weibsstück.

Das tägliche Gassigehen ist für mich keine Belastung, auch wenn spätestens um 7 Uhr die Nacht zu Ende ist. Hunde haben ein feines Gespür. Sobald mein Auge zuckt steht der Hund auch schon parat und will beschäftigt werden. Andererseits habe ich durch das frühe Aufstehen mehr vom Tag.

Ich schenke meine Liebe meinem Hündchen und bekomme diese Liebe immer erwidert. Immer. Und das ist etwas sehr Schönes. Wöchentlich bekommt meine kleine Betti ihr halbes Kilo Rindertatar. Ohne Frau spare ich jeden Tag richtig viel Geld. Da ist es unerheblich, wie teuer dieser Leckerbissen ist.

So sieht es aus, mein „armseliges“ Leben. Und wenn der Spruch, dass ich keine Frau abbekomme, nicht zieht, dann schwenken Frauen ganz schnell um und biedern sich an. In Wahrheit kommen sie einfach nicht damit klar, dass es Männer gibt, die Frauen meiden. Natürlich redet und flirtet man unverbindlich, aber mehr gibt es nicht.

Ich lobe Frauen durchaus und sage ihnen sogar, dass sie so geil sind, selbst wenn es sich um einen Putzlappen handelt. Witziger Weise leben Frauen völlig an der Realität vorbei und glauben meine sexistischen Sprüche. Natürlich lüge ich rotzfrech und lache mir eins. Was für ein altes und durchgesessenes Sofa. Hat die etwa keinen Spiegel zu Hause? Glaubt sie wirklich an ihre Schönheit? Mit knapp 50? Da knalle ich doch lieber mein rotes Handtuch im Bad.

Und nun steht Ostern vor der Tür. Ich wünsche allen Frauen, ob mit oder ohne Mann, viel Spaß. Ebenso den Männern mit ihrer Freundin oder Frau. Sie haben einander und ich habe mich. Die Frage, was ich mache, kann ich heute noch nicht beantworten. Vielleicht fahre ich nach Leipzig oder ich arbeite etwas. Möglicherweise fahre ich zum Camping, aber es soll nicht allzu warm werden. Meine Unentschlossenheit ist einfach grandios und ich kann sie mir erlauben, weil ich unabhängig von einer Frau bin. Jede meiner Entscheidungen ist goldrichtig und mein Hündchen findet alles toll. Hauptsache sie hat mich und ist dabei.

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