• 24.06.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die richtig schlauen Männer

arbeiter

» Artikel vom

Man darf blöd sein, aber nicht doof. Oder war es umgedreht? Wie auch immer, es geht wieder einmal um die besten und schönsten Geschöpfe des Universums. Ich rede von uns Männern.

Oft habe ich eine Dokumentation vor Augen, wo ein dicklicher Mann, um die 40 bis 50, vor der TV-Kamera jammert, dass er keinen Job mehr bekommt. Ja, es gibt auch Männer, die jammern können wie die meisten Frauen. Allerdings jammert kein Mann so erbärmlich wie Dr. Christine Finke aus Konstanz, die ihr angebliches Elend gerne vor jeder Kamera hinausposaunt.

Viele Männer arbeiten aufopferungsvoll für ihre Familie und verlieren dabei über die Jahre den beruflichen Anschluss. Ehemänner werden von ihren Frauen permanent fremdgesteuert, ohne dass ihnen das auffällt. Sie werden von ihren Frauen in allen Belangen sehr geschickt manipuliert und ganz besonders bei Entscheidungen zur beruflichen Karriere. Ein gut erzogener Ehemann sieht seine Frau als gleichberechtigte Partnerin und sucht mit ihr stets den Konsens. Auch ein Jobwechsel kommt nur einvernehmlich in Frage. Das ist hochanständig, aber kontraproduktiv. Wer auf eine Frau hört oder ihr sein Leben anvertraut, der ist gnadenlos verloren. Frauen übernehmen niemals Verantwortung für ihre Fehlentscheidungen. Wenn es eng wird, dann machen sie sich aus dem Staub und hinterlassen dem Mann einen Trümmerhaufen, dessen Beseitigung ihn im günstigsten Fall nur viel Geld und ein paar Jahre seines Lebens kostet.

Es gibt Männerberufe, die man nur zeitlich begrenzt ausüben kann. Ich rede hier von Dachdeckern, Stahlwerkern und vom Kumpel aus dem Bergwerk. Wer körperlich hart arbeitet, kann seinen Beruf nur eine begrenzte Zeit ausüben. Hier muss jeder für sich realistisch abschätzen, ob sein momentaner Job noch genügend Perspektiven bietet. Ein 50jähriger Dachdecker wird diese Frage ganz klar mit Nein beantworten müssen. Die Leistungsfähigkeit lässt nach und die Krankheitstage häufen sich. Schlussendlich kommt die Kündigung, weil keine profitorientierte Firma es sich leisten kann, leistungsschwaches Personal bei voller Bezahlung durchzufüttern.

Der Blick in die Zukunft ist extrem wichtig, weil die Weichen für Erfolg oder Misserfolg heute gestellt werden, nicht morgen. Selbst junge Burschen mögen momentan erfolgreich in der IT sein, aber ohne permanente Weiterbildung ist mit der Karriere irgendwann plötzlich Schluss. Und ein 60jähriger Programmierer wird als Pizzakurier sicher nicht glücklich werden. Jeder wird älter und bekommt im Job automatisch ein hohes Maß an Berufserfahrung, aber die hat eben jeder alte Sack. Das Argument, große Berufserfahrung garantiert immer einen Job, stimmt eben nicht.

Doch was ist zu tun, um seine Zukunft erfolgreich zu gestalten? Egal ob Facharbeiter oder diplomierter Angestellter, man muss immer auf dem neuesten Wissensstand sein. Wer einen unflexiblen und geizigen Arbeitgeber hat, sollte schleunigst nach einem anderen Job Ausschau halten. Es gibt Firmen, die ihr Personal permanent weiterbilden. Und das sind die richtigen Betriebe. Schließlich macht es keinen Sinn, auf einem toten Gaul zu reiten. Der Traum vom ewigen Arbeitsplatz in einem einzigen Betrieb ist Schnee von gestern. Das gibt es nicht mehr. Sobald es einem Betrieb etwas schlechter geht, dann wird gnadenlos gefeuert. Nur wer erstklassig ausgebildet ist, findet mit Leichtigkeit einen neuen Job.

Um beim Beispiel des Dachdeckers zu bleiben, da ist Weiterbildung praktisch ein Muss, um nicht als Arbeitsloser zu enden. Man könnte den Fachbereich innerhalb der Baubranche wechseln und Polier werden. Sogar der Weg zum Bauleiter ist möglich. Die Bauindustrie hat hervorragende Ausbildungszentren. Und der Bau ist nur ein Beispiel. In anderen Industriezweigen sieht es ähnlich aus. Wenn der eigene Wille vorhanden ist, dann ist Vieles möglich. Vielleicht kommt es auch mal zu Gehaltseinbußen, aber für eine sichere Zukunft darf Geld nicht das Hauptkriterium sein.

Besonders lustig sind die Pappkameraden, die meinen, dass sie für viele Jobangebote überqualifiziert seien. Ist es denn wirklich so schwer, einige Qualifikationen unter den Tisch fallen zu lassen? Wer in seinem Lebenslauf übertreibt oder gar mit exotischen Funktionen prahlt, geht mit Sicherheit leer aus. Den Lebenslauf ein wenig zu glätten, wenn es im Rahmen bleibt, dürfte kein Problem sein. Eine Wellenmacherin, oder besser gesagt Schaumschlägerin wie unsere Doktorin der Anglistik Christine Finke, muss nichts glätten. Sie hat schlichtweg eine Qualifikation, die niemand braucht. Dennoch könnte sie noch was aus ihrem Leben machen, doch dazu müsste sie etwas lernen. Stattdessen lebt sie lieber in den Tag hinein, zwischen Fernsehkamera, Blog und ihrem Putzeimer. Jeder schmiedet sich sein Glück selbst. Frau Finke schmiedet sich Frust und Armut. So sieht es aus. Und wer dafür Politik und Gesellschaft verantwortlich macht, belügt sich und alle anderen.

Für eigenes Versagen gibt es keine Entschuldigung. Wer nicht kritik- und anpassungsfähig ist, muss eben die Konsequenzen ertragen. Niemand wird dauerhaft auf Kosten anderer durchgefüttert und versorgt. Nur der Staat ist noch fürsorglich, allerdings auf äußerst niedrigem Niveau. Wer am Sozialtropf leben möchte, braucht einfach nichts zu tun. Wer mehr haben will, muss seinen faulen Arsch bewegen.

Bildung und Wissen reichen alleine aber nicht aus. Für viele gute Positionen ist das äußere Erscheinungsbild extrem wichtig. Erst der stimmige Gesamteindruck rundet das eigene Portfolio ab. Und hierzu ist nicht nur Fachwissen gefragt, sondern auch anständige Kommunikation und umfangreiches Allgemeinwissen. Geschmackvolle Garderobe und gepflegtes Aussehen verstehen sich von selbst.

Meine Empfehlungen und Tipps sind kein leeres Geschwätz. Geht vorneweg und haltet die Fahne selbst bei Orkanstürmen immer fest in der Hand. Habt immer einen großen Plan und setzt den Stück für Stück um. Natürlich gibt es auch Niederlagen, aber die gehören zum Leben dazu und sind das Salz in der Suppe. Niederlagen halten frisch und bringen nützliche neue Erfahrungen. Insgesamt sollte jedoch immer der Erfolg das Ziel sein.

Neben meinen beruflichen Fortbildungen in meiner Spezialbranche lerne ich gerne über den Tellerrand hinaus. So wird mich die Elektrotechnik noch eine Weile beschäftigen. Da gibt es viel für mich zu lernen und auch das Thema Wirtschaftsmathematik finde ich spannend. Langeweile werde ich in den nächsten Jahren sicher nicht haben und auch keinen Zeitmangel, weil ich mich nicht um die Bedürfnisse einer Frau kümmern muss.

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