• 28.04.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Warum Frauen nicht zuerst gerettet werden sollen

titanic

» Artikel vom

Frauen und Kinder zuerst! Wer kennt nicht diese alte Regel, die Mitte des 19. Jahrhunderts die bis dahin geltende Regel „Rette sich wer kann“ ablöste. Seitdem gilt, dass Männer ein sinkendes Schiff erst verlassen dürfen, nachdem die dicken Weiber es sich mit ihren Kindern in den Rettungsbooten bequem gemacht haben. Kostbare Zeit verrinnt, weil Frauen in Krisensituationen den Überblick verlieren, zetern, diskutieren, kreischen und wild um sich schlagen. So werden insgesamt weniger Menschen gerettet und die kostbare Zeit einer strategisch organisierten Rettung verplempert. Die Frauen werden gerettet und die Männer saufen ab, doch das hat Frauen noch nie weiter gestört.

In der heutigen Zeit ist der Spruch „Frauen und Kinder zuerst“ frauenfeindlich, weil Frauen so nicht die Möglichkeit bekommen, den bisher den Männern vorbehaltenen Heldentod zu sterben. Nun ist der Heldentod sicherlich kein erstrebenswertes Lebensziel. Deshalb sollte bei Havarien das oberste Ziel sein, möglichst viele Menschen zu retten. Dabei ist es sinnvoll, dass zuerst Männer und Buben gerettet werden. Die Rettungsaktionen laufen so viel schneller und konzentrierter ab, was letztlich auch den Frauen zugute kommt. Es gibt aber auch handfeste wirtschaftliche Gründe dafür. Gute Handwerker oder Manager sind rar und für die Wirtschaft lebenswichtig. Verkäuferinnen oder Kellnerinnen haben sicherlich keine unwichtigen Berufe, aber sie sind leicht zu ersetzen. Jeder Trottel kann das Essen zum Tisch schleppen oder die Butter über den Scanner an der Kasse ziehen. Männer sind wichtiger und deshalb müssen sie zuerst gerettet werden. In jeden Arm eines Mannes gehört ein Junge, denn Jungen treten in die Fußstapfen ihrer Väter und sichern den Fortschritt für künftige Generationen. Davon profitieren schließlich auch die Frauen. Frauen und kleine Mädchen müssen zum Schluss gerettet werden. Immerhin werden mit dieser Variante in der Summe mehr Menschen gerettet, weil Männer zügiger und konzentrierter die Anweisungen des Rettungspersonals befolgen. Deswegen gibt es Feuerwehrmänner und kaum Feuerwehrfrauen. Männer können Leben retten, während Frauen nur an sich denken und mit ihrem Heulen, Kreischen und Winseln alle anderen verrückt machen. Es ist ihnen egal, wer alles stirbt. Hauptsache sie werden gerettet. Egoistischer kann ein Mensch nicht sein.

Nun mag diese sinnvolle Rettung „Männer und Jungen zuerst“ im 21. Jahrhundert als frauenfeindlich ausgelegt werden, aber das ist es nicht. Die Regel „Frauen und Kinder zuerst“ benachteiligt die Männer seit fast 200 Jahren. Aus diesem Grund ist es absolut vertretbar, wenn die nächsten 200 Jahre der Spieß umgedreht wird und das Männerleben wichtiger ist!

Frauen finden den Katastrophenfilm „Titanic“ äußerst romantisch, in dem Leonardo di Caprio einen abgebrannten Glücksritter spielt, der die vollbusige Braut eines reichen Schnösels aufreisst und sich mit ihr in einem Wagen auf dem Unterdeck des Schiffes seinen Verstand rausvögelt. Die Titanic säuft ab und er rettet nicht sich, sondern den frisch besamten Fickfetzen. Würde ein Mann in der heutigen Zeit für einen geilen Stich sein Leben opfern? Nein, niemals! Eine Frau zu retten ist in Ordnung, solange man das eigene Leben nicht gefährdet. Sich selbst für das Leben einer Frau zu opfern macht keinen Sinn. Nach kurzer Zeit der Trauer gibt sie sich eh einem neuen Mann hin. Männer sind austauschbar. Wichtig sind Geldbörse und Schwanz, der Rest ist für Frauen uninteressant.

Es ist traurig, wenn Menschen bei Katastrophen sterben müssen. Umsichtige Rettungshelfer arbeiten strategisch und retten zuerst die Männer und erst danach die Frauen. Niemand wird das an die große Glocke hängen, aber das ist die Realität. Das Verhalten der Frauen bei Rettungsaktionen ist eben nicht konstruktiv, sondern von Egoismus geprägt.

Nun gibt es natürlich das Gegenargument, dass in Flugzeugen Stewardessen für eine Evakuierung verantwortlich sind. Schauen wir uns doch diese Verantwortung aus Sicht einer Stewardess beim Notfalltraining mal genauer an:

„Eigentlich ist der Notfall der Grund, warum wir Flugbegleiterinnen überhaupt an Bord sind. Jeder, der schon mal Flugbegleiterinnen abfällig als “Saftschubsen” bezeichnet hat, sollte sich klar machen, dass die Kolleginnen im Notfall diejenigen sind, die dafür sorgen, dass man überlebt.

Jede Flugbegleiterin weiß, was sie in bestimmten Situationen zu schreien hat, um die Leute zu evakuieren. Es bleibt natürlich nicht aus, dass man sich mal verhaspelt oder etwas vergisst, aber jede von uns wird von Tag zu Tag besser.

Unser Trainer hat es schon geschafft, dass wir auf das Hauptkommando “Passenger Evacuation, Passenger Evacuation” so gepolt sind, dass jede sofort anfängt, die Evakuierungskommandos zu rufen. Und glaubt mir, wenn 17 Frauen aus einem Kurs im Chor die Evakuierungskommandos rufen, das ist pure Gänsehaut. Ich denke meine Kolleginnen stimmen mir da zu.

Gurte los! Alles liegen lassen! Raus!
Seatbelts off! Leave everything! Get out!

Nach so einem Emergency-Tag wird abends dann noch fleißig geübt, indem man vor dem Spiegel steht und sich selbst mit den gelernten Kommandos aus dem Badezimmer evakuiert.“

Die „Verantwortung“ besteht also darin, reflexartig immer wieder zwei kurze Sätze herauszuschreien, möglichst ohne sich zu verhaspeln, und, wie vor dem Spiegel im Badezimmer geübt, sich selbst zu evakuieren.

Da belassen wir es lieber bei der Verantwortung, die Passagiere gut zu bedienen, das Essen zu servieren oder die Toiletten zu reinigen. Das ist der richtige Job für eine Frau!

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