• 16.09.2018

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Die Wahrheit vor dem Familiengericht

recht

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Die Hälfte aller Ehen wird geschieden, früher oder später. Kein Mann kann sich auf die vielgerühmte These stützen, dass seine Frau mit ihm gemeinsam durch dick und dünn gehen wird. Brechen die schlechten Zeiten an, dann ist die Frau in der Regel weg und der nächste Treffpunkt ist das Familiengericht, wo die Messer gewetzt werden. Nun beginnt der Verteilungskampf um Besitz und Geld, was die Frau zunächst grundsätzlich für sich alleine beansprucht.

Spannend sind die Anwaltsbriefe der ehemals lieben Ehefrau. Verblüfft muss der Mann daraus feststellen, dass die Ehefrau schon seit Jahren unzufrieden und unglücklich war. Die Frau war einfach nur zu barmherzig schon vorher einen Schlussstrich zu ziehen. Natürlich hat sie alles Erdenkliche getan, um die Ehe zu retten. Der Alleinschuldige ist der Mann. Das steht sicherlich ausser Frage und die Familienrichterinnen, selbstverständlich sind meistens Frauen in dieser Branche tätig, hören hochinteressiert die Aufzählungen der geschundenen Frau an, was der Ehemann für ein mieses Dreckschwein war.

Gegnerische Anwälte wühlen gerne im Dreck und mit hoher Präzision wird das Privatleben des Mannes mit seinen vielen Verfehlungen stundenlang vor der Familienrichterin erörtert. Auch wird die Ehefrau zur Unterstreichung der Wahrheit viele Tränen vergießen, denn für ein Gericht gibt es keinen besseren Beweis als eine weinende Frau. Damit dokumentiert sie, dass sie aus Liebe bis an den Rand ihrer Belastbarkeit alles gegeben hat, nur das miese Schwein von Mann wollte einfach nicht und so ist sie nur knapp mit heiler Haut der Hölle entronnen.

Das Kasperletheater vor dem Familiengericht sollte ruhig und besonnen angegangen werden. Es geht nicht darum, die Wahrheit zu finden, sondern darum, welche Beweise die Ehefrau servieren kann. Hatte die Frau einen Wohnungsschlüssel, so kann sie ziemlich schlecht als Sklavin gehalten worden sein. Hat sie keine Narben oder anderweitige Verletzungen, so kann eine mögliche Gewaltanwendung ausgeschlossen werden. Eine Vergewaltigung, die natürlich vor Jahren erfolgte, macht den Mann zwar sprachlos, aber bei einem breiten Streufeuer der Ex wird die Vergewaltigungsnummer vor Gericht kaum ziehen.

Die letzte Waffe der Frauen ist das Ausnutzen der Liebe des Mannes zu seinen Kindern. Frauen setzen diese Waffe ganz gezielt ein, um den Mann gefügig zu machen. Wer als Mann hohen Unterhalt zahlen kann, wird seine Kinder öfters sehen dürfen, als verarmte Männer. Es ist für einen Mann schwerlich zu ertragen, seine Kinder nicht mehr sehen zu dürfen, jedoch ist diese Variante immer noch besser, als sich jahrelang durch die Gerichtsarena ziehen zu lassen. Wer sein Privatleben dem Kampf ums Kind widmet, verschenkt seine Lebenszeit. Ein Mann kann gegen eine Frau nicht gewinnen und wenn es um ein Kind geht, da liegen die Chancen bei null.

Viele Trennungsväter glauben daran, dass sie Nachweise für später sammeln müssen, alles für das Kind getan zu haben. Sie wollen ihrem Kind später einmal diese Nachweise präsentieren, um sich so zu rechtfertigen. Erwachsene Kinder interessieren sich nicht dafür und fast alle Trennungsväter mussten feststellen, dass sie auch später nicht gefragt sind. Nur in einem Punkt kommen die Kinder zum Vater wie die Fliegen zum Misthaufen, nämlich bei Geldmangel. Nicht nur aus Sicht der Exehefrau ist der Mann eine Geldquelle, sondern auch für die Kinder. Schließlich wurden die Kinder von der Mutter erzogen und das Schnorrerverhalten so auf den Nachwuchs übertragen. Es ist besser die Kinder bei einer zickigen Mutter gleich abzuhaken, anstatt sein sauer verdientes Geld in unzähligen Gerichtsprozessen sinnlos zu verbrennen. Die Kinder verhungern nicht und sind auch nicht verstorben, sondern sie leben bei der Mutter. Soll sie mit ihrem Eigentum glücklich werden und das Klischee, dass der Mann sie und ihre Kinder verlassen hat, weiter pflegen. Diese unsinnigen Behauptungen bekommt eh niemand aus dem schmalen Schädel einer Frau heraus.

Eine Trennung sollte kurz und schmerzlos erfolgen und auf die Spielchen der lieben Ex sollte nicht reagiert werden. Sie ist eben nur noch eine Exfrau, eine Fremde, weder verwandt noch verschwägert. Sie ist zu nichts mehr nütze, wenn sie es jemals überhaupt war. Nun kann sich der Mann einer neuen Liebe widmen oder er hat die Schnauze dermaßen voll, dass er sich ein neues Hobby sucht und die Frauen als Neutrum behandelt. Wobei letzteres sicherlich die klügste Variante ist.

Wer auf eine angebliche Gerechtigkeit vor dem Familiengericht hofft, der verschleißt sich nicht nur finanziell, sondern auch nervlich. Es gibt keine Gerechtigkeit und das Recht steht vor dem Familiengericht stets der Frau zu.

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