• 24.11.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Sexismus ist schick und hypermodern

sauna

» Artikel vom

Eine Frau, die etwas auf sich hält und in irgendeiner Form im Rampenlicht steht, muss sexuell belästigt worden sein. Gerade sexuelle Belästigungen aus der Vergangenheit, die 20 Jahre oder noch länger her sein sollen, haben aktuell einen hohen Stellenwert. Für die Psyche einer Frau und für ihre Vergangenheitsbewältigung scheint es sehr wichtig, nach so langer Zeit darüber zu sprechen. Frauen, die nicht sexuell belästigt wurden, stehen als Außenseiterinnen ziemlich dumm da. Wenn eine Frau keinen Sexismus erlebt hat, dann ist sie nichts wert. Deshalb springen so viele Frauen auf den fahrenden Zug auf, um sich ebenso in der Sonne des Sexismus zu aalen.

Darunter ist eine deutschlandweit bekannte Fernsehmoderatorin. Viele Jahre litt sie unter ihren grauen Haaren, die sie unter einer Perücke versteckte. Nun mit knapp 60 Jahren sah sie die Zeit gekommen, ihr haariges Doppelleben zu beenden. Flankiert von einer selbst lancierten spektakulären PR-Aktion trägt sie nun ihre grauen Haare ganz offen. Was für eine mutige und tapfere Frau! Viele Zeitungen und RTL berichteten wochenlang über ihre tolle Haarverwandlung und wer nun glaubt, das sei alles gewesen, wurde eines Besseren belehrt. Nun beklagt sich diese Fernsehmoderatorin auch noch über sexuelle Belästigung. Durch einen Sendeleiter. Vor über 25 Jahren. Ein von ihr der Untätigkeit beschuldigter Vorgesetzter, dem sie damals erfolglos ihr Leid klagte, ist bereits vor 23 Jahren verstorben und kann sich gegen ihre Vorwürfe nicht mehr wehren. Ein weiterer der Untätigkeit Beschuldigter Fernsehdirektor lebt noch und wehrt sich. Er hatte mit dieser Frau nichts zu tun und war auch nie, wie fälschlicherweise behauptet, ihr Vorgesetzter. Nach Konfrontation mit dieser Aussage musste die Fernsehmoderatorin Birgit Schrowange zugeben, dass sie da wohl etwas verwechselt habe. Einen Aufschrei wegen dieser Falschbeschuldigung gab es natürlich nicht. Frauen dürfen doch mal kleinere Fehler machen. Schwamm drüber.

Dass solche Falschbeschuldigungen Karrieren und Familien zerstören, interessiert diese Frauen nicht. Auch wenn ihre Behauptungen nachweislich falsch sind, es gibt keine Reue oder gar eine Entschuldigung. Schließlich weiß jeder, wie Frauen sind.

Eine bekannte feministische Bloggerin mit tollen roten Haaren und einer wunderschönen schneeweißen Haut ging komplett entkleidet, also nackt, in eine gut besuchte Sauna. Dort saßen etliche Männer. Als sie die Sauna betrat, verstummten die Gespräche. Die Männer musterten ihre Schönheit, beglotzten ihre Brüstchen und erfreuten sich am Anblick ihrer kleinen, besonders straffen und blank rasierten Muschi. Wahrscheinlich mussten einige Männer ganz flott ein Handtuch übers erigierende Glied legen. Nach diesem Saunabesuch twitterte die Feministin über ihren dort erlebten Sexismus. Was musste diese mutige und starke Frau in der Sauna durch die Männer erleiden und durchmachen?

Aktuell twittert jede Feministin so intensiv über ihren angeblich selbst erlebten Sexismus, dass den Männern die Ohren bluten. Die Frage, ob der Höhepunkt der Beleidigungen gegen Männer damit endlich erreicht ist, kann getrost mit Nein beantwortet werden. Das war noch lange nicht alles und ist wohl eher erst der Anfang. Der zunehmende Ruf nach einer zeitgemäßen Variante der Hexenverbrennung, damit diesen verlogenen Hetzerinnen endlich das Maul gestopft und ihre Twitterhand stillgelegt wird, ist durchaus nachvollziehbar, aber kaum zu realisieren. Es herrscht eben Meinungsfreiheit, nur halt nicht für Männer. Jede Form der Kritik von Männern an Frauen gilt heute als übelster Sexismus. Das sexistische Kasperletheater ist zwar haarsträubend, aber nicht so tragisch, weil es den klugen und weitsichtigen Mann kaum betrifft.

Die meisten Männer haben mehr oder weniger beruflichen Kontakt zu Frauen. Warum auch nicht? Frauen erfüllen durchaus ihren Job. Schließlich kann und will ein Mann nicht alles selbst erledigen. Doch wer sich auf eine Frau verlässt, wird früher oder später die Quittung dafür bekommen. Spätestens in einer Notsituation.

Ein erfolgreicher Ingenieur lässt für ein größeres Projekt Teilaufgaben von einer freiberuflichen Dienstleisterin erledigen. Ihre Leistungen sind in Ordnung, so dass ihre Rechnungen stets bevorzugt innerhalb von fünf Tagen beglichen werden. Nun hat ein Top-Kunde am Freitag Änderungswünsche geäußert, die über das Wochenende zur Vorlage am Montag früh um acht zu erarbeiten sind. Der Terminplan ist eng und die Zeit drängt. Da ist von den Beteiligten durchaus ein gewisses Maß an Enthusiasmus und Einsatzwille gefragt. Nun rief der Ingenieur seine Dienstleisterin an, um zu ihrem Teil der recht komplexen Aufgabenstellung kurzfristig ein persönliches Meeting zu vereinbaren. Am Telefon ließen sich die komplizierten Details nicht klären. Doch ein persönliches Meeting wurde von ihr abgelehnt. Geht nicht, ist schon Freitag, fast Wochenende, blablabla. Nach diesem Telefonat war die Ratlosigkeit groß, aber ein Mann ist eben ein Mann. Da hilft kein Jammern über die aktuelle Situation, sondern nur die Fokussierung auf die Zukunft. Ein Anruf bei einem anderen Dienstleister, natürlich ein Mann, löste das Problem. Sonntags wurden die Arbeiten gemeinsam erledigt und damit pünktlich am Montag dem Kunden übergeben. Die freiberufliche Frau ist nun raus. Sie wird keine neuen Aufträge erhalten, weil sie in echten Notsituationen unzuverlässig ist. Das ist der real existierende Sexismus eines Mannes, von dem Frauen zu gerne berichten. Die beschriebene Kehrseite der Medaille ist für Frauen freilich nicht existent. Frauen sehen nur sich, den Moment und die Vergangenheit, sonst nichts.

Es bringt nichts, Frauen mit wichtigen Aufgaben zu betrauen und darauf zu hoffen, dass diese von ihnen verantwortungsvoll übernommen und erledigt werden. Diese Erwartung erfüllt sich oft nicht, besonders wenn es eng wird. Frauen sind oft deutlich günstiger als Männer. So verlangt die genannte Dienstleisterin für ihre Leistungen 30 Euro pro Stunde, während der einsatzfreudige Mann für seine Sonntagsarbeit 75 Euro pro Stunde berechnet. Also mehr als Doppelte. Und dennoch hat er mit seinem kurzfristigen Einsatz weitere Aufträge eingesackt. Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit und Präzision rechtfertigen seinen höheren Stundensatz. Das ist der Grund, warum Frauen trotz ihres deutlich günstigeren Lohnes den Job nicht bekommen. Billig muss man sich leisten können, denn am Ende wird das meistens ziemlich teuer. In diesem Fall ist es nochmal gutgegangen.

Frauen sind wichtige Persönlichkeiten in einer Bäckerei an der Theke oder an der Kasse im Supermarkt. Auch für das Gebären und die Aufzucht von Kindern taugen Frauen durchaus. Alles andere sollten Frauen den Männern überlassen und dabei einfach ihre Fresse halten.

Jeder Mann bekommt früher oder später seine Lektion. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der letzte Mann begreift, dass eine Frau niemals ein zuverlässiger und treuer Vertragspartner ist. Sowohl beruflich, als auch privat.


Diskutiere über diesen Artikel und teile Deine Erfahrungen mit anderen Lesern!

Beachte bitte die Kommentarregeln! Weiterlesen ....


Alle Artikel im Archiv lesen - Das Männermagazin

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert


Über Leutnant Dino
Impressum