• 27.07.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Männer und die liebe Technik

temp

» Artikel vom

Technische Geräte sind ein tolles Hobby. Wir Männer reden unentwegt davon und könnten uns die ganze Bude mit viel Schnickschnack zupflastern. Es gibt heute zahlreiche nützliche Geräte, die man nicht mehr missen möchte.

Ich als Brillenträger und bekennender Fan von meinem Optiker Moscot in der Delancy Street in Manhattan, habe mir ein Ultraschallgerät zum Reinigen meiner Brillen gekauft. Unglaublich, wie sauber eine Brille werden kann. Bevor ich morgens aus dem Haus gehe, wird fix die Brille des Tages gereinigt. Das dauert nur drei Minuten und schont die Gläser. Sagenhaft, diese Erfindung. Zu den tollen Geräten gehören auch eine Brotschneidemaschine und ein Entsafter für Orangen und Zitronen. Nichts geht über einen ordentlichen Schuss Vitamine am frühen Morgen.

Über Smartphones muss man heute wirklich nicht mehr reden. Die Weiber, Lutscher und linksgrün versifften Typen kaufen sich ein goldenes iPhone. Echte Männer legen sich ein Blackberry zu. Über die Vorzüge muss man wirklich nicht reden. Es ist deutlich erkennbar, wer in der Kommentarfunktion mit einer Touchscreen-Tastatur hantiert. Da schleichen sich eben einige Fehlerchen ein. Mit einem Blackberry ist diese Fehlerquote praktisch auszuschließen.

Für mich stellt sich immer noch die Frage, ob ich mir ein Tablet oder ein kleines Notebook kaufe. Seit Monaten laufe ich damit praktisch schwanger. Ein Tablet ist kleiner, hat aber eindeutig seine Grenzen. Das gesamte Officepaket läuft nicht und die Tastatur ist mühsam. Schnelles Tippen ist völlig ausgeschlossen. Ein Notebook dagegen, um die 11 bis 12 Zoll, ist ansprechend klein und mit einer SSD Festplatte ziemlich flott. Es kostet aber bei entsprechender Konfiguration auch gleich 600 bis 700 Euro. Ich stehe auf Dell. Das sind zuverlässige und durchdachte Geräte, die jedoch etwas teurer als die Konkurrenz sind. Die Entscheidung ist schwierig, deshalb habe ich sie vertagt.

Damit ich an meiner PC Anlage mehrere Monitore anschließen kann, verwende ich eine Dockingstation. Und bei einem Monitor kann ich zwischen zwei Rechnern switchen, weil ich ab und zu Windows 7 benötige. Manch ältere Software läuft leider nicht mehr auf Windows 10. Das hat Microsoft wohl im Interesse der Softwareindustrie gemacht. Die hängen alle wie Pech und Schwefel zusammen.

Einen Fernseher kann man sich heutzutage fast schenken. Ich gucke über den PC und habe eine Soundbox angeschlossen. Das reicht mir völlig aus. In meinem Schlafzimmer steht ein mittlerweile acht Jahre alter Plasmafernseher mit stolzen 70 Zoll. Der läuft immer noch tadellos. Ich habe zwar kein Full-HD, aber wer braucht das schon. Bei Full-HD sind mir die Farben zu unnatürlich. Aber das ist Geschmackssache. Abends im Bett schaue ich gerne eine Dokumentation auf Phoenix zur Entspannung. Fernseher auf Sleep eingestellt und schon kann ich beruhigt einschlafen.

Richtig viel Geld können Scanner und Drucker kosten. Profiscanner von HP, die wirklich geil sind, kosten 700 € und mehr. Sie scannen aber nur A4. Für A3 braucht man ein Extragerät. Mit einem Drucker sieht es nicht besser aus. Am liebsten hätte ich einen Laserdrucker, den es aber nicht für A3 gibt. Die optimale Lösung habe ich auch hier noch nicht gefunden. Der Platz ist schließlich begrenzt und zu viele Geräte machen keinen echten Spaß.

Für den mobilen Einsatz habe ich ein Notebook, einen kleinen Scanner und einen Drucker. Fein verpackt in einem Alukoffer bin ich damit jederzeit arbeitsbereit. Das ist schon geil. Über eine Cloud sind alle Daten verfügbar oder man nimmt eine tragbare Festplatte. Ich habe beides und natürlich verschlüsselt. Seit meiner Hausdurchsuchung durch die Polizei weiß ich genau, was sicher ist. Die Polizei bekommt meine Passwörter immer von mir, aber nur auf Anfrage. Das ist überhaupt kein Problem. Ich habe keine Geheimnisse und Versautes lässt sich bei mir eh nicht finden.

Der wirklich beste Schutz vor Zugriff ist die Buffalo Linkstation. Da hat die Kripo wirklich keine Chance. Man sieht noch nicht mal ein Laufwerk. Das ist witzig, weil die Kriminaltechniker nun wirklich nicht blöd sind. Aber es gibt technische Grenzen bzw. der Aufwand ist einfach zu hoch und bindet wichtige Ressourcen für Peanuts statt für die echten Kriminellen.

Besonders lustig wird es, wenn deutsche Hoster mit ihren sicheren Emailservern werben. Man muss ja schon total verblödet sein, um einen deutschen Anbieter zu nehmen. Nichts geht über Gmail. Lieber scannt die NSA die Inhalte anstatt BKA oder LKA. Deutsche Server sind nicht sicher vor dem Zugriff deutscher Behörden. Das muss jedem Nutzer einfach klar sein. Nebenbei ist Google Drive extrem günstig und in der Zuverlässigkeit kaum zu schlagen.

Auch ein Pelletofen ist ein wirklich geiles Gerät. Habe ich früher über so einen Ofen gelacht, so möchte ich ihn heute nicht mehr missen. Extrem günstig und eine tolle Wärme. Jetzt im Winter hat meine Hütte schöne 24 Grad. Wer mit Öl heizen muss, der zahlt sich blöd. Mit einem Pelletofen sind die Kosten nicht erwähnenswert. Und ökologisch ist ein Pelletofen allemal. Da werden Wälder sauber abgeholzt und in den freien Schneisen Autobahnen gebaut. Besser geht es nun wirklich nicht.

Wer jetzt behauptet, man könne mit einer Frau genauso über Technik reden wie mit einem Mann, der sollte ein Grüner werden und Freundschaft mit dem Pralinen-Toni schließen. Das linksgrüne versiffte Pack glaubt schließlich jeden Blödsinn.

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