• 28.04.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Im Liebestaumel auf der Titanic

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Wer kennt nicht den Film Titanic. Was für ein Epos. Wohl alle Frauen waren fasziniert von der grenzenlosen Liebe der beiden Protagonisten. Und das Ende erst. Jede Frau schmolz regelrecht dahin. Nur wir Männer guckten etwas bedeppert. Der Liebeskasper ist im eiskalten Wasser elendig verreckt und die Dame hat natürlich überlebt. Mit einem schönen und fetten Diamanten. Das ist so traurig, dass wir Männer uns wirklich fragen sollten, ob es sich lohnt, sich für eine Frau zu opfern. Wohl kaum. Genau deswegen flennen Frauen beim Anblick dieser rührseligen Todesszene. Für sie zu schön um wahr zu sein. Und der Oberknaller ist sicherlich, dass die Dame Jahrzehnte später den dicken Diamanten ins Meer wirft. Kein Wunder, sie hat dafür auch nichts bezahlt. Es war damit überhaupt kein Verlust für sie. Mehr Worte sind nicht nötig, um Frauen zu verstehen.

Und in die ewige Liebe reiht sich wunderbar die Beischlafproblematik ein. Vor der Ehe wird Sex in allen nur erdenklichen Varianten praktiziert. Selbst nach der Heirat geht es noch eine Weile so weiter, denn die nun in den Status einer Ehefrau gehobene Dame möchte nun ein Kind. Als Ausdruck der grenzenlosen Liebe. Warum nicht. Nun hat der Penis viel zu tun und wird extrem beansprucht. Mit der Geburt des Kindes hat das Glück seinen Höhepunkt, denn alles lief genau so, die es sich die Frau wünschte. Alle Träume gingen in Erfüllung.

Doch dann kommen die kleinen, aber für den Mann deutlich spürbaren Veränderungen. Die einst sexfreudige Ehefrau hat nun alle Hände voll zu tun. Kind und Haushalt beanspruchen sie so sehr, dass der Ehemann etwas zurück stecken muss. Sex ist mit der eigenen Ehefrau kaum mehr drin. Der Familien- und Arbeitstag ist für sie einfach zu anstrengend. Ein oder zwei Jahre lang nehmen Männer gerne Rücksicht auf diese Situation und leben wie ein Mönch. Ein Mann kann selbstverständlich auch ohne körperlichen Beischlaf leben und macht dann einfach das, wozu er keine Frau braucht. Masturbieren.

Doch früher oder später wird ihm sein enthaltsames Leben tierisch auf den Sack gehen. Das nicht mehr vorhandene Sexleben macht er dann immer öfter zum Gesprächsthema mit seiner Frau. Dabei macht sie ihm klar, dass sie entlastet werden möchte. Der Ehemann muss sich mehr im Haushalt und bei der Kindeserziehung engagieren. Damit würde sich die Situation entspannen und die sexuelle Lust bei ihr ganz sicher wieder entfachen. Das leuchtet ein und nun gibt der Mann richtig Gas. Immerhin möchte er wieder an die Muschi und wünscht sich den einstigen Sex zurück.

Nach Monaten harter Arbeit im Haushalt wartet der Ehemann vergeblich auf seine Belohnung. Es gibt immer noch keinen Sex und er spricht seine Frau an, was denn nun das Problem sei. Immerhin hat er ihre Wünsche erfüllt und sie fast vollständig entlastet. Nach immerhin sechs Monaten der Regeneration sollte bei ihr doch langsam wieder ein Verlangen nach Sex spürbar werden.

Und wieder führt er dieses blöde Gespräch über Sex. Und überraschend erfährt der Mann, dass seine Ehefrau nun beginnt, die Beziehung in Frage zu stellen. Nein, sie hätte sich die Ehe völlig anders vorgestellt und nun müsse sich grundlegend etwas ändern. Da fällt die Kinnlade runter und jeder Mann fragt sich, wie das denn nun gemeint ist. Das ist doch klar. Die Beziehung ist beendet, weil die Liebe eingeschlafen ist. Nein, konkrete Fehler könne die Frau nicht benennen, aber ihr Gefühl sagt ihr heute, dass er nicht der richtige Mann für sie sei. Erst heute versteht sie, dass sie ihn eigentlich nie geliebt hat. Ihre Ehe sei ein Fehler gewesen, den sie nun korrigieren wird.

Und die Ehefrau teilt ihrem Mann mit, dass sie in Kürze ausziehen wird. Schon am nächsten Tag ist die Wohnung leer. Nur jede Menge Müllsäcke gefüllt mit seinen Habseligkeiten stehen überall herum. Der Mann ist geschockt, als er nach seinem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommt und das Desaster sieht. So schnell ist die Wohnung leer. Wohin ist denn die Frau mit seinem Kind verzogen? Nach einigen Tagen ist klar, dass seine Frau bei ihrem neuen Freund wohnt und da geht ihm ein kleines Licht auf.

Die konkrete Frage des Ehemanns, warum es keinen Sex mehr gibt, motiviert die lustlose Ehefrau zum schnellen Handeln. Ein neues Nest muss her und dazu wird nun schnellstmöglich eine zunächst lockere Fickbekanntschaft aufgebaut. Schließlich lässt sich die Sexverweigerungshaltung gegenüber dem Ehemann nicht ewig praktizieren und keine Frau möchte am Ende vor dem Nichts stehen. Ein neuer Mann ist der perfekte Rückzugsort vor dem immergeilen Ehemann und schützt vor den Problemen der Trennung. Es ist ideal, bei einem neuen Mann unterzuschlüpfen und obendrein Unterhalt zu kassieren. Gesagt, getan. Während der Ehemann sich zu Hause engagiert um Haushalt und Kind kümmert, wird der neue Hengst in Ruhe sexuell abhängig gemacht, bis er die magischen Worte der Liebe über die Lippen bringt. Und wenn ein Mann liebt, dann gibt es für ihn keine Hürden oder Hindernisse mehr. Selbstverständlich darf die Nochehefrau mitsamt Kind sofort bei ihm einziehen. Immerhin behandelt sie ihr Ehemann, wie sie sagt, sehr schlecht und bedroht sie. Wohin sollte sie sonst gehen? Die Liebe versetzt eben Berge.

So oder so ähnlich endet jeder Sexentzug in der Ehe. Es stellt sich nicht die Frage, ob die Beziehung da noch zu retten ist. Nein, eben nicht. Ohne Sex ist die Ehe faktisch am Ende und wird nur noch notdürftig aufrechterhalten, bis ein neuer Mann aufgebaut ist. Mit Sex natürlich. Spätestens dann weiß der gehörnte Ehemann, was es mit der Titanic auf sich hat. Am Ende wartet ein kleiner Tod und obendrein wird die Ehebrecherin belohnt. Es sind zwar keine Diamanten, aber Geld ist ja nicht so schlecht. Da kann jede Frau nur zufrieden grinsen. Alles richtig gemacht.

Frauen wechseln den Mann deshalb aus, weil sie sich beim Neuen einen höheren Status versprechen. Frauen glauben wirklich, dabei aufzusteigen. Ähnlich einer Karriereleiter. Blöd nur, dass Frauen nicht bemerken, dass sie in einem Hamsterrad rennen und es nur ein vermeintlicher Aufstieg ist. Nach wenigen Monaten kommt kein Unterhalt mehr, sobald der gehörnte Mann wieder harte Eier bekommen hat. Und weil der neue Mann auf Dauer keinen Bock auf die Finanzierung einer fremden Familie hat, wirft er die Frau mitsamt Balg aus seiner Wohnung. Das ist auch der Grund, warum es Frauenhäuser gibt. Eine nützliche Einrichtung. Wo sollten Frauen denn sonst hin, wenn sie außer Ficken nichts können.

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