• 16.12.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Schwul sein ist einfach nur geil

schwule_maenner

» Artikel vom

Ich habe in einem großen Magazin eines bekannten Verlags gelesen, dass jeder echte Rechtsradikale mindestens einen Juden in seinen Freundkreis hat, um zu behaupten, dass er eben nicht rechtsradikal sei. Die Schwulenhasser handeln angeblich genauso und es ist verblüffend, welche aberwitzigen Begründungen gezogen werden, um aus beliebigen Menschen Nazis oder Schwulenhasser zu machen. Sei es drum und nur die Dummen glauben an diese Thesen.

Ich habe einige Schwule, die zu meinen Freunden gehören. Nichts ist geiler als mit Schwulen an einem Tisch zu sitzen, aber dazu später mehr. Das Schwul sein ist für mich ein interessantes Thema, weil meine Exfrau vor dem Bregenzer Bezirksgericht allen Ernstes behauptet, dass ich homosexuell bin. Sie begründet das damit, dass ich viel zu oft mit Männern zusammen bin und mit ihnen sogar in einem Bett schlafe. Oh Gott, bin ich etwa wirklich schwul?

Während meiner achtjährigen Militärzeit habe ich immer schon mit Männern in einem Zimmer gelebt. Wir haben sogar zusammen geduscht, aus einem Becher getrunken und uns umarmt, wenn wir uns mit warmen Wodka (genannt "Der blaue Würger") zulaufen ließen. Nach meiner Militärzeit arbeitete ich auf dem Bau. Auf Montage hat der Chef immer Doppelzimmer geordert und nun musste ich schon wieder mit Männern zusammen wohnen. Wie schwul ist das denn? Seit Jahren ist das nun so und ich kann eine hassende Ehefrau durchaus verstehen, dass sie neidisch auf die Kameradschaft unter Männern ist. Nur Männer sind eben echte Kumpels. Frauen gehören nicht dazu.

Vor mehr als zwei Jahren trudelte jedenfalls die Scheidungsklage meiner Ehefrau herein in der sie behauptet, dass ich schwul geworden bin. Natürlich habe ich das pronto meinen Baukollegen erzählt, die sich vor Lachen krümmten. Dem neuen Radlader haben sie dadurch inspiriert den treffenden Namen gegeben, er heisst bis heute „Homo“. Auch wurden nun laufend diverse Witzchen gerissen. Wenn meine Kumpels und ich weggehen, dann sagen sie den Weibern, dass ich schwul sei und sie mit mir ohne Bedenken duschen gehen oder mir ihre Vagina zeigen können. Nebenbei sei ich Frauenarzthelfer und kenne mich damit aus. Die Lacher sind vorprogrammiert. Nun bin ich auch nicht auf den Mund gefallen und lasse mir auch einige Witzchen einfallen. So ging ich auf eine Baustelle und sagte zu einem Kollegen, dass ich heute besonders geil bin und ich ihm jetzt einen blasen möchte. Jeder kann sich vorstellen, dass alle flach auf dem Boden lagen und sich vor Lachen krümmten.

Und so wird aus einer Behauptung meiner lieben Noch-Ehefrau ein lustiger Dauerbrenner. Nun habe ich meinen tatsächlich schwulen Freunden von meinem neuen Schwul sein erzählt. Auch die bogen sich vor Lachen und meinten, dass ich viel zu hässlich sei und kein Schwuler bei mir einen Steifen bekommen würde. Da war ich sprachlos und etwas sauer. Schwule finden mich also nicht attraktiv. Und so muss ich weiterhin die Fickfetzen flach legen, mich an die dicken Titten ranmachen und daran lutschen. Wie gerne würde ich mal einen Schwanz in den Mund nehmen, aber Schwule finden mich nicht geil genug. Da bleiben mir wirklich nur die Muschis übrig, immerhin besser als gar nichts.

Und so werde ich weiterhin viel Spaß in meinem Leben haben, dank meiner lieben Noch-Ehefrau.

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