• 22.07.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Bald ist Weihnachten

weihnachten

» Artikel vom

Ich muss die lieben Männer warnen. Weihnachten steht vor der Tür und danach droht Ungemach. Der Januar ist ein gefährlicher Monat für Partnerschaften. Da haben Trennungen Hochsaison. Frauen verlassen ihren Mann oder Freund vorzugsweise im Januar, nachdem sie die vielen Geschenke und meist noch einen kostspieligen Urlaub bzw. die Silvesterparty abgestaubt haben. Das sind unbestrittene Fakten.

Doch können Männer mit kleineren Tricks jetzt schon feststellen, ob sie in wenigen Wochen wieder Single sind oder nicht. Es ist freilich besser, eine bevorstehende Trennung noch rechtzeitig vor Weihnachten zu erkennen. Das spart richtig viel Geld und eröffnet zum Fest der Liebe ganz neue Perspektiven. Trennungswillige Frauen sind natürlich völlig überrascht, wenn sie vor ihrem geplanten Wunschtermin die Sachen packen müssen. Frauen haben schon lange vor der Trennung einen ausgeklügelten Ablaufplan, den sie mit ihren Freundinnen ausgeheckt haben und der ihnen die maximalen Vorteile sichert. An oberster Stelle steht dabei das Abzocken. Kommt ihnen der Partner jedoch mit der Trennung zuvor, dann bricht ihr schönes Kartenhaus zusammen.

Deshalb müssen sich Männer jetzt sensibilisieren. Es gibt immer kleinere und größere Anzeichen dafür, dass die Beziehung kriselt. Gibt es keinen oder wenig Sex, dann ist die Beziehung eine Farce und die Freundin völlig nutzlos. Für solche Frauen sollte es keine Geschenke geben, außer vielleicht ein selbst gebasteltes Herz. Das reicht völlig aus. Die schlauen Männer entwickeln einen Masterplan und wissen, wie sie ihre Freundin entlarven können. Ein Beispiel. Der Mann kauft einen schönen Strauß Rosen, kommt heim, küsst seine Freundin so intensiv wie beim Kennenlernen, massiert ihre Brüste und kleidet die Angebetete langsam aus. Spielt sie mit und hat Freude daran, dann dürfte alles in Ordnung sein. Kommen kleinere Widerstände oder Ausreden, dann muss nicht lange nachgedacht werden. Die Beziehung ist am Ende.

Viele Männer glauben, dass eine Beziehung in der Krise noch zu retten sei. Dagegen spricht, dass Frauen sich schon Monate vor der Trennung mental verabschiedet haben. Da ist Hopfen und Malz verloren. Die einzige Chance zur Rettung besteht darin, sich als Mann mit Eiern zu präsentieren. Raus mit der illoyalen Dame. Das mag vielleicht schmerzhaft sein, aber lieber heute als morgen vom toten Gaul absteigen. Jeder Mann muss selbst wissen, welche Tricks er in seiner individuellen Situation anwendet, um die Wahrheit zu erfahren. Bei manchen Frauen reicht ein Strauß Rosen mit Liebkosungen aus, bei anderen Frauen müssen vielleicht größere Geschütze aufgefahren werden. Der entscheidende Punkt ist aber immer der Sex. Er ist das Fieberthermometer in jeder Beziehung. Wenn es keinen Sex mit viel Freude und Lust gibt, dann ist die Beziehung tot und fällig zur Beerdigung.

Natürlich sind Trennungen schmerzhaft und für Männer kaum zu verstehen. Eine Frau kann eh nicht verstanden werden, denn sie handelt nicht nach einer Logik. Und meist schließen sich mehrere Frauen zusammen und legen die Trennung ihrer besten Freundin fest. Völlig klar, dazu sind Freundinnen schließlich da.

Ein Mann muss verstehen, dass eine Frau kein Besitz ist. Eine Frau ist ein freier Mensch, die mit sich und ihrem Körper machen kann, was sie will. Deswegen ist Fremdgehen keine Straftat. Frauen dürfen selbstverständlich selbstbestimmt leben. Das ist für die meisten Männer an sich kein Problem. Nur sollte man darauf achten, dass eine Trennung nicht noch mit Kosten, wie Weihnachtsgeschenken oder gar Unterhaltsansprüchen versüßt wird. Die redlichen und anständigen Männer, meist liebestolle Idealisten, machen das freilich gerne. Männer mit Eiern werfen das Miststück einfach raus. Soll sie doch ins Frauenhaus oder sonst wo hingehen. Das kann sehr einfach sein.

Es geht nicht darum, Frauen zu verstehen, sondern frühzeitig zu erkennen, was unweigerlich kommen wird. Wer bei einer Trennung zuerst handelt, ist klar im Vorteil und minimiert seine Verluste. Das darf nie vergessen werden.

Nun hat das Mäuschen den Strauß Rosen bekommen und beim Öffnen des Büstenhalters dreht sich die Liebste um. Sie sagt, dass sie heute keine Lust hätte, weil der Tag so anstrengend war. Dafür hat jeder Mann natürlich volles Verständnis. Und dennoch ist das ein klares Zeichen, dass die Liebste die Liebe bereits beendet hat. Natürlich ist das ein Schock, der sofort behandelt werden muss. Man sagt seiner Freundin, dass kein Sex kein Problem sei, denn die vielen Gemeinsamkeiten zählen. Und dann muss man mal ganz kurz weg. Gesagt, getan. Nun geht es in das nächste Steakhaus und man knallt sich ein fettes Rumpsteak rein. Danach in die Kneipe auf ein Bierchen und warum nicht mal einen Saunaclub besuchen. Richtig ausficken ist nicht schädlich. Wenn die eigene Freundin nicht will, dann eben eine andere. Nebenbei kann der vernachlässigte Mann auf seinem Smartphone weiterführende Tipps im Männermagazin lesen. Das baut nicht nur psychisch auf, sondern zeigt auch zahlreiche kostenlose Tipps, wie die Alte zu entsorgen ist.

Auch im Puff können Männer viel Geld sparen. Man darf dort nicht nur die hübschen und geilen Nutten einkaufen. Günstiger wird es, wenn grundsätzlich nur die alten und hässlichen Stuten genagelt werden. Damit nehmen die Puffbesuche automatisch ab, weil die Nutte einfach zu abgewrackt ist. Wer weniger in den Puff geht, spart Geld. Logisch. Je hässlicher die Prostituierte, umso geringer der Sexbedarf. So einfach kann Sparen sein.

Die richtig schlauen Männer haben niemals eine kostspielige Dame im Haus. Nun mögen einige Männer immer noch behaupten, dass ihre Freundin oder Ehefrau selbstfinanzierend ist. Diese Männer sterben halt nicht aus, aber sie sind bereits deutlich weniger geworden. Der kluge Mann von heute beschenkt sich selbst sehr reichlich und erfreut sich des Lebens als Single. Warum sich die Sorgen und Probleme einer Beziehung antun, die eh scheitern wird?

Und so wird Weihnachten für die einen Männer ein Fest der Freude sein und die anderen lernen ihre Frau erst richtig kennen. Nämlich dann, wenn sie mit viel Getöse und der sauer verdienten Kohle verschwindet. Weihnachten alleine oder mit Kumpels ist viel geiler.

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