• 24.06.2017

Das Männermagazin

Leutnant Dino kommentiert

Geld oder Prügel

geilebraut

» Artikel vom

Die deutsche Sprache ist herrlich vielfältig. Allein die Änderung von der weiblichen in die männliche Form kann einem Wort nicht nur eine völlig andere Bedeutung geben, sondern auch die Wertigkeit vom Negativen ins Positive umkehren. Ein schönes Beispiel dafür ist das Wort „Prügel“. In der weiblichen Form steht es für Schläge und in der männlichen für einen besonders schönen und großen Schwanz. Richtig? Natürlich nicht. Das war ein kleines Späßchen, speziell für minderbemittelte Anglistinnen. Selbstverständlich ist der Prügel in allen Bedeutungen männlich und die Prügel lediglich der Plural.

Wie auch immer, jeder gut ausgestattete Mann ist stolz auf seinen stattlichen Prügel. Frauen wissen das und loben das gute Stück gerne ausgiebig, vor allem um ihre weiblichen Ziele zu erreichen. Männer hören dann Sprüche wie, „Ich hatte noch nie einen so tollen Schwanz im Mund“ oder „Ich wusste gar nicht, wie lecker ein Schwanz schmecken kann“. Die Krönung aller Sprüche, die Frauen ablassen können: „Ich hatte noch nie ein so intensives Gefühl“. Dieser Spruch ist regelmäßig der erste Schritt in den Selbstruin des Mannes.

Die Zahl heiratsunwilliger und egoistischer Männer steigt von Jahr zu Jahr. Es herrscht Mangel an Männern in Deutschland, die noch an die Ehe glauben. In der Not frisst der Teufel Fliegen und so werden auch geschiedene Männer mit zahlreichen Kindern und Unterhaltsverpflichtungen für Frauen interessant. Teilweise stürzen sich Frauen regelrecht auf die bereits ausgebeuteten Männer. Die Knete landet zwar Monat für Monat auf dem Konto der Exehefrau, aber das stört das junge Glück anfangs nicht. In der Kennenlern- und der Ich-fick-Dein-Hirn-zu-Mus-Phase spielt Geld keine Rolle. Und im Höhepunkt des kleinen Glücks wird der Geschiedene wieder Papi. Die neue Frau, die im Volksmund Zweitfrau genannt wird, drängt nun auf Heirat und Zusammenzug. Gesagt, getan.

Und dann beginnt wieder, womit der geschiedene Mann bereits abgeschlossen hatte. Er muss wieder vor Gericht ziehen, denn der Unterhalt zwischen Alt- und Neufamilie soll neu berechnet werden. So will es die Zweitfrau. Es kann doch nicht sein, dass ihr Kind bzw. das neue gemeinsame Kind in Armut aufwachsen muss, während die Exehefrau mit ihren Bälgern im Geld schwimmt. Obendrein kann die Zweitfrau freilich nicht arbeiten gehen, denn sie muss sich ums Kind kümmern. Das musste sich der Mann schon von seiner ersten Frau anhören.

Nun beginnt ein neuer Kampf vor dem Familiengericht um das knappe Gut Geld. Zweitfrauen schlagen sich sofort auf die Seite der Männer und schimpfen über ihre Geschlechtsgenossinnen, die nur auf Abzocke aus sind. Es kann doch nicht sein, dass fast der gesamte Verdienst des Mannes an die erste Ehefrau geht. So eine Sauerei. Sie selbst ist natürlich keine Frau, die nur auf Geld aus ist. Komisch nur, dass diese Zweitfrauen den Prozess am liebsten selbst führen würden. Weil das rechtlich nicht möglich ist, wird der Mann von seiner Flamme so lange angestachelt, bis er endlich vor Gericht zieht.

Männer haben eigentlich, nachdem sie die erste Ehefrau in die Wüste geschickt haben, keinen Bock auf neue gerichtliche Auseinandersetzungen. Am Ende bleibt dem Mann eh nicht ein Euro mehr in der Tasche. Selbst wenn ihm gerichtlich mehr Geld zugesprochen wird, dann wandert diese Kohle ganz sicher und in voller Höhe zur Zweitfrau.

Viele Männer wissen, dass sie in der Ehe praktisch immer unterhalb des Hartz IV Satzes leben. Aus diesem Grund ist die Unterhaltshöhe so bemessen, dass der Mann den Unterschied zwischen Ehe und Trennung gar nicht bemerkt. Wie in der Ehe lebt er weiterhin auf Hartz IV. Mehr Geld braucht ein Mann wirklich nicht. Warum soll er nach der Ehe plötzlich in Kohle schwimmen? Den teuren Anwalt kann er sich beim Familiengericht sparen, denn tiefer als bis zum Pfändungsfreibetrag geht es meist nicht.

Wenn sich Zweitfrauen auf die Seite der von der Ehe ausgebeuteten Männer schlagen, dann machen sie das nicht aus Liebe oder für die Gerechtigkeit, sondern aus purem Eigeninteresse. Geld, Geld und nochmals Geld. Nur die wenigsten Frauen sind überhaupt in der Lage oder bereit, als Familienoberhaupt zu fungieren und die Familie zu ernähren. Der Mann ist und bleibt in einer Beziehung der Geldbeschaffer. Zur Belohnung winkt die Muschi, wahlweise im Bett oder in der Dusche, so die ewige Illusion der Männer. Es bleiben Träume, denn Frauen sind keine Sexsklavinnen. Nein, den Sex mit seiner Frau muss sich der Mann hart und ausdauernd verdienen.

Nun gibt es vermeintlich besonders clevere Männer, die meinen viel Geld zu sparen, wenn sie mit einer neuen Frau zusammenziehen, ihr aber kein Kind ansetzen und sie auch nicht heiraten. Es stimmt wirklich, dass da eventuell eine Ersparnis zu verzeichnen ist. Doch wenn der unterhaltspflichtige Mann ein Mangelfall ist, dann holt sich der Staat diese Kostenersparnis und füllt damit die Taschen der Exehefrau. Die holt er sich nicht vom Mann, sondern über das Konstrukt der Bedarfsgemeinschaft von der neuen Flamme, die so indirekt unterhaltspflichtig wird.

Eine neue Partnerschaft macht keinen Sinn, außer für die Gruppe der Alleinerziehenden, solange der neue Mann keine Unterhaltsverpflichtungen hat. Nur in dieser Konstellation gibt es einen echten Mehrwert, der natürlich für die Frau reserviert ist. Obendrein wird ein fremdes Kind gut versorgt. Das sind wirklich edle Taten und Männer, die sich dafür aufopfern und zuverlässig die Linken oder Grünen wählen, kommen ganz bestimmt in den Himmel. Die Fronten wechseln diese Männer erst, wenn sie von ihrer Angebeteten eiskalt vor die Tür gesetzt werden, nachdem sie ihr noch einen Braten in die Röhre geschoben haben. Dann macht die Frau erneut Kasse. Auch der linksgrün versiffteste Mann wird da zum Freiheitskämpfer für die gebeutelten Väter. Wenn es um das Zahlen von Unterhalt geht, setzt bei den meisten Männern das Hirn wieder ein. War es das wirklich wert gewesen? Nein, natürlich nicht, aber es ist zu spät.

Auch eine Zweitfrau ist und bleibt eine Frau. Die Summe aller Probleme mit Frauen ist immer gleich und es wird nichts besser. Ein unterhaltspflichtiger Mann sollte lieber versuchen, wieder auf die Beine zu kommen und sein eigenes Leben ohne Partnerin zu führen. Frauen sind immer eine Blockade, in allen Belangen. Mit einem leichten Rucksack wandert es sich viel besser durchs Gebirge, als mit Frau und Kindern im Gepäck.

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